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Lichtkunstfest – Hannover leuchtet: Hier werden die Gebäude angestrahlt
Die Tage werden kurz, die dunklen Phasen länger und länger. Die Landeshauptstadt hält dagegen: “Hannover leuchtet” vom 14. bis zum 18. November. An fünf Abenden sollen Lichtinszenierungen und Videoprojektionen die vorwinterlich getrübte Stimmung aufhellen. Auch das NDR Landesfunkhaus am Maschsee macht mit beim Lichtkunst-Festival: Die Fassade des Großen Sendesaals wird zur Projektionsfläche für eine farbenfrohe Installation.

Hell, heller, Hannover: Bis Sonntag, 18. November, ist herbstliche Dunkelheit in der Landeshauptstadt kein Thema.

Um 17.30 Uhr werden zum ersten Mal die Lichter zum Festival Hannover leuchtet angeknipst. Bis 18. November lassen sieben Künstler und Gruppen acht prominente Gebäude erstrahlen. Ein Laser-Netz schwebt über der Stadt, verbindet alle Illuminations-Punkte. Ferdinand Münder vom Organisator ALLSTARS Eventservice: Die Installationen interpretieren und verarbeiten die Geschichte der Gebäude.

Ein Hingucker: Lichtinstallation “Kaleiddoskopabstract” von Detlef Hartung und Georg Trenz auf der Fassade des Großen Sendesaals des NDR in Hannover.

Die ALLSTARS Eventservice GmbH aus Garbsen (fünf Mitarbeiter) schenkt Hannover das Licht-Festival. Seit 2010 sorgt das Unternehmen für Licht- und Tontechnik, Bühnenbau, setzte u. a. Schloss Marienburg oder den Zoo in Szene.

Die Propsteikirche Basilika St. Clemens in der Calenberger Neustadt erstrahl in den kommenden Nächten.

Punkt um Punkt: Das Niedersächsische Landesmuseum lässt Neugierige zwischen Aegi und Maschsee anhalten, …

Marktkirche: Hannnovers ältestes Gotteshaus (über 750 Jahre) wird mit einem gigantischen Schwarzlicht-Puzzle verzaubert. Die magnetischen Teile können Besucher vor Ort mit Schwarzlichtfarbe anstreichen!

Sehenswürdigkeiten, Gebäude mit Geschichte und besonderer Architektur werden hell erstrahlen: “Hannover leuchtet” ist nach Angaben der Veranstalter Hannovers erstes Lichtkunstfestival, das größte in Niedersachsen und der Stadt zufolge deutschlandweit einzigartig. Jeweils von 17.30 bis 23 Uhr gehen die Lichter an.

NDR-Landesfunkhaus: Es ist der erste öffentliche Großbau nach dem Zweiten Weltkrieg! Zum Festival bewegt sich ein kaleidoskopartiges Ornament auf der Fassade, dass sich am Ende zusammenfügt.

Während des Lichtkunstfestivals “Hannover leuchtet” erleuchten Lichtinstallationen und Videoprojektionen vom 14. bis zum 18. November verschiedene Fassaden und Gebäude in Hannover. Video (01:13 min)

Kröpcke-Uhr: Sie ist DER Treffpunkt in Hannover. Hier wartet das Lichtschwein – ein Sparschwein quasi! Jede eingeworfene Münze macht etwas mit dem Werk und wird gespendet.

Das Festival solle Geschichte erlebbar machen, so die Veranstalter: Durch Lichtkunst verstärkt werde die Historie der erleuchteten Punkte erzählt. Hierzu werden Führungen angeboten – Touren zu Fuß und mit dem Bus sind allerdings bereits ausgebucht. Anmelden kann man sich noch für Segway-Touren. Dabei gibt es der Ankündigung zufolge Informationen sowohl zum Gebäude als auch zur jeweiligen Installation.

Landesmuseum: Das Gebäude beherbergt so viele Welten, seine Fassade sogar Fossilien. In einer sieben Minuten langen Show wird auf den Wänden eine Unterwasserwelt lebendig.

Die Fassade des Großen Sendesaals des NDR wird bei “Hannover leuchtet” zur Projektionsfläche für die Arbeit “KALEIDOSKOPABSTRACT” von Detlef Hartung und Georg Trenz. Eine Animation. Video (02:35 min)

Zu den “Lichtpunkten” gehören neben dem NDR Landesfunkhaus die Probsteikirche Basilika St. Clemens, die Marktkirche und die Aegidienkirche, die Kröpcke-Uhr, das Landesmuseum, die HDI Arena und das Opernhaus. Die einzelnen Lichtpunkte sollen zudem durch Laserstrahlen optisch miteinander verbunden werden. Auf dem Opernplatz steht ein “Festlichtzelt” mit Restaurant – das Buffet dort kostet allerdings 99 Euro pro Person.

Reinhold: Ein Event in der ganzen Stadt, komplett kostenlos. Alle Shows an allen Orten werden regelmäßig wiederholt. Man kann alles in Ruhe sehen.

Die Idee für das Lichtkunstfestival stammt aus der Bundeshauptstadt. Die Organisatoren aus Hannover wollten sich ursprünglich an “Berlin leuchtet” beteiligen – und entschieden sich dann dazu, stattdessen ein eigenes Festival in ihrer Stadt auf die Beine zu stellen. “Hannover leuchtet” soll, geht es nach den Initiatoren, jedes Jahr größer werden und “Hannoveraner Unternehmen zusammenbringen”. Ein Teil der Sponsoren-Einnahmen werde an Hilfsprojekte in der Region gespendet.

Opernhaus: Die ehrwürdige Oper wird zur Mega-Leinwand: Bewegte Bilder, Lichterspiele, Klänge und Video-Sequenzen machen die Fassade lebendig.

Acht Gebäude werden beim Festival “Hannover leuchtet” zur Projektionsfläche für Lichtkunst-Installationen. Ein Überblick über die “Lichtpunkte” und die Künstler. mehr

Basilika St. Clemens: Die katholische Kirche feiert in diesem Jahr 300. Geburtstag, strahlend wie nie! Ihr Portal wird mit Licht bemalt.

Beim Festival Hannover leuchtet präsentieren sich internationale Lichtkünstler. Am Mittwoch beginnt das Pre-Opening. Man kann also als Besucher auf kostenlose Licht-Tour durch Hannover gehen.

Mit einem sogenannten Pre-Opening startet am Mittwoch das erste Lichtkunstfestival Hannover leuchtet. Ab 17 Uhr werden acht Gebäude und markante Treffpunkte in Hannover angeleuchtet.

Aber nicht nur das: Diverse Künstler haben für jeden einzelnen Lichtpunkt ein eigenes Konzept entwickelt. So zeigt am Landesmuseum Fabian Döring die Installation Unterwasserwelt. Detlef Hartung und Georg Trenz präsentieren auf der Fassade des Großen Sendesaals des NDR-Funkhauses ein Videomapping namens Kaleidoskopabstract, die an die Anfänge der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die Nachkriegsarchitektur erinnert.

Reinhold: Echt schade, dass viele sich auf dem schlechten Ruf ‚ausruhen, anstatt zu zeigen, wie geil die Stadt ist!

Das Künstler-Team Resorb lädt am Opernhaus zu einer Mapping-Show zur Digitalisierung und Gottfried Wilhelm Leibniz. Am Opernplatz steht auch ein Bus mit integrierter und interaktiver Lichtshow von Jan Gutjahr und Tilman Giesbert. In der Aegidienkirche geht es mit dem Künstler Marc Theis um die Verbundenheit von Hannover und Hiroshima. An der Marktkirche lässt Franz Betz aus Hannover gemeinsam mit Besuchern ein Schwarzlichtpuzzle entstehen.

Aegidienkirche: Die Ruine, ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung, wird durch Projektionen zu einer Art Tor ins Weltall.

Der Wiener Künstler Harald Tragweidl inszeniert das Kirchenportal der Basilika St. Clemens und die HDI-Arena. Und am Kröpcke sammelt ein Lichtschwein für soziale Projekte. Dazu gibt es Lichtduschen am Maschsee-Nordufer und Installationen auf dem Goseriedeplatz. Ein Laser-Licht-Faden dient zudem als Wegweiser zu den einzelnen Installationen. Auf hannover-leuchtet.com können sich Besucher zudem über die einzelnen Installationen informieren.

Das neue Festival läuft bis Sonntag täglich jeweils von 17 bis 23 Uhr. Am Donnerstag feiert es offizielle Eröffnung mit einem Konzert des Pop-Duos Milou und Flint am Opernplatz. Dazu kommen LED-Trommler von Boundz. Am Freitag laden renommierte Köche auch am Opernplatz zum Sechs-Gänge-Menü ein. Und am Sonnabend folgt ab 18 Uhr ein Konzert des Songwriters Jakob Karl.

Für das Team um Meike Czekalla, Felix Reinhold und Ferdinand Münder des Unternehmens Allstars aus Garbsen ist es das erste eigene Lichtkunstfestival. Wir wollen Licht in die dunkle Jahreszeit bringen und unsere Stadt zu einem strahlenden Ort in Deutschland machen, sagt Organisator Reinhold.

Das Festival ist für alle Besucher kostenlos. Die Finanzierung lief über das sogenannte Partnerleuchten, bei dem Unternehmen im Vorfeld illuminiert wurden. Die Organisatoren sammeln zudem über den Verkauf von Sponsorenpaketen für die HAZ-Weihnachtshilfe – die Spendensammlung für Menschen in Not vor Ort.

Ein Gütetermin um einen Beitrag von 61 Cent zum täglichen Mittagessen ist vor dem Arbeitsgericht vorerst gescheitert. Die Leiterin einer kirchlichen Kindertagesstätte in Ledeburg hat eine Rückzahlung in Höhe von 226,95 Euro plus Zinsen von ihrem Arbeitgeber gefordert.

Der offizielle Vorverkauf für das Hannover-Konzert der Backstreet Boys im Mai 2019 hat noch gar nicht begonnen, da bieten Ticketbörsen im Internet bereits Karten zu einem Vielfachen des Normalpreises an. Sie setzen dabei auf die Angst der Fans, leer auszugehen.

Die Vorfreude unter ihren Fans ist riesig: Die Backstreet Boys gehen 2019 auf Deutschland-Tour. Der offizielle Vorverkauf beginnt erst am Freitag. Auf einigen Ticketbörsen gibt es jedoch bereits Karten zu kaufen. Fans sollten jedoch von einem Kauf absehen.