Satzungsänderung bei Hannover: DFB-Ethik-Kommission berät
Ethik-Kommission ermittelt – DFB-Kinkel verhandelt über Kind
Nach einem Bericht der Bild-Zeitung soll die DFB-Ethik-Kommission gegen Hannover 96 wegen einer Satzungsänderung ermitteln. Clubboss Martin Kind weiß nichts davon und zweifelt das an: "Das sind Fake-News."

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung soll sich der frühere Bundesminister des Äußeren (1992-1998), Klaus Kinkel (81), mit einer Satzungsänderung bei 96 beschäftigen. Kinkel ist Vorsitzender der DFB-Ethik-Kommission, die angeblich Ermittlungen gegen 96 einleitet.

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Grund ist die von Kind durchgeführte Satzungsänderung aus dem September, wonach der Stammverein von Hannover 96 so gut wie keinen Einfluss mehr auf die ausgegliederte Profi-Abteilung des Klubs hat. Das ist nach den Bestimmungen der 50+1-Regel verboten.

Auf der Kommissions-Sitzung unter Vorsitz von Ex-Außenminister Klaus Kinkel (81) am 30. November wird der Fall verhandelt.

96 wird die Saison mit einem dicken Minus abschließen. Die Gesellschafter um Boss Martin Kind stopften ein 10-Mio-Loch im Haushalt.

Pro Verein 1896 hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragt. Boss Martin Kind soll gestürzt werden.

Schon die Lizenz für 1. und 2. Liga könnte 96 wegen der neuen Satzung durch die DFL verweigert werden. Empfiehlt die Ethik-Kommission jetzt auch dem DFB Sanktionen, wackelt sogar die Lizenz für die 3. Liga.