Eintracht Frankfurt besiegt Hannover 96
Augsburg – Freiburg 4:1: Dreierpack! Finnbogason schießt Freiburg ab
Der FC Augsburg hat zum Abschluss des sechsten Spieltags den ersten Heimsieg in der neuen Saison gefeiert: Die Fuggerstädter schlugen den SC Freiburg hochverdient mit 4:1. Ein traumhaftes Comeback feierte dabei Angreifer Finnbogason, der eines seiner drei Tore per Hacke erzielte.

Augsburgs Trainer Manuel Baum stellte seine Mannschaft nach dem überraschenden 1:1 beim FC Bayern auf drei Positionen um: Schmid und Richter begannen für Framberger und Moravek. Jubel brandete auf, weil Finnbogason nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte (letztmals am 34. Spieltag der Vorsaison am Ball), für ihn musste Hahn weichen.

FCA-Forum Über die Augsburger Leistung mitdiskutieren Zu den Beiträgen Beim Sportclub wurde der Mittelstürmer dagegen vermisst. Nationalspieler Nils Petersen stand wegen einer Prellung am Schultereckgelenk nicht im Kader. Das langte aber nicht als Begründung für einen vor der Pause schwachen Auftritt. Der Wucht der Augsburger hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Allein Torwart Alexander Schwolow hielt sein Team im Spiel. Er verhinderte mit tollen Paraden gegen Caiuby (15.) und Marco Richter (19.) ein noch früheres 0:1. Bei Caiubys Kopfball nach Richter-Fkanke war er aber ohne Abwehrchance. Die Abwehrkette des SC war heillos überfordert.

Dreierpack beim Comeback: Finnbogason führt Augsburg zum Sieg gegen Freiburg

Freiburgs Coach Christian Streich nahm im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen Schalke zwei Veränderungen vor: Lienhart begann für Kübler (Schlag auf die Schläfe), Frantz kehrte nach seiner Wadenblessur zurück und ersetzte Petersen (Schultereckgelenksprellung).

TM-Community Alle Themen rund um Freiburg Ins SC-Forum Nur wenige Sekunden nach der Pause musste Schwolow die Freiburger erneut retten: Einen gefühlvollen Distanzschuss von Michael Gregoritsch klärte er zur Ecke. Kurz darauf verkürzten die Gäste: Der zur Pause eingewechselte Luca Waldschmidt schoss beherzt, FCA-Torwart Andreas Luthe wehrte ab. Bei der anschließenden Konfusion im Augsburger Strafraum schoss Martin Hinteregger bei einer Rettungsaktion auf der Linie Teamkollege Schmid an – Eigentor. Freiburg war zurück im Spiel.

Bundesliga – Finnbogason schießt beim Comeback drei Tore

Von Beginn an machten die Hausherren mächtig Druck, während der Gast aus dem Breisgau zu keinem Zeitpunkt im ersten Abschnitt wirklich Zugriff bekam. Nach vier Minuten probierte es Caiuby aus der Drehung, fand aber wie neun Zeigerumdrehungen später mit einem Distanzschuss seinen Meister in Schwolow. Der Freiburger Schlussmann rückte kurz darauf wieder ins Zentrum, als er mit einem überragenden Fuß-Reflex Richter das 1:0 verwehrte (18.). Dieses gabs dann allerdings eine Minute später: Richter flankte unbedrängt an den zweiten Pfosten, wo Caiuby angeflogen kam und wuchtig einköpfte.

In der Folge blieb Freiburg passiv und im letzten Drittel zu brav. So war es nur eine Frage der Zeit, ehe der zweite Augsburger Treffer fallen würde: Der aufgerückte Gouweleeuw fand mit einer flache Flanke Finnbogason, der per Hacke (!) ins lange Eck vollendete – 2:0 (34.). Sein gelungenes Comeback hätte sich der Isländer schon vor der Pause fast noch mehr versüßt, doch sein Schlenzer flog links vorbei (45.+1).

Für registrierte User Hier jeweils nach Spielende die Bundesliga-Profis benoten Zur Notenvergabe Caiuby erzielte vor 26.488 Zuschauern in der Augsburger WWK Arena das erste FCA-Tor (19.). Das Team von Trainer Manuel Baum zog in der Tabelle mit acht Punkten an den zuvor dreimal punktenden Freiburgern (7) vorbei. Die Gäste fanden durch ein Slapstick-Eigentor von Jonathan Schmid vorübergehend ins Spiel zurück (49.).

Bundesliga, 6. Spieltag Hertha – Bayern 2:0 (2:0)   Nürnberg – Düsseldorf 3:0 (1:0)   Schalke – Mainz 1:0 (1:0)   Stuttgart – Bremen 2:1 (1:0)   Wolfsburg – Gladbach 2:2 (1:1)   Hoffenheim – Leipzig 1:2 (0:0)   Leverkusen – Dortmund 2:4 (2:0)   Frankfurt – Hannover 4:1 (2:0)   Augsburg – Freiburg 4:1 (2:0) Die aktuelle Tabelle Mit dem Seitenwechsel tauschte Streich doppelt, er brachte Waldschmidt und Gondorf für Terrazzino und Lienhart. Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Gregoritsch direkt das 3:0 auf dem Fuß, doch Schwolow fischte den frechen Heber aus dem langen Eck (46.). Aus dem Nichts stand es dann allerdings plötzlich nur noch 1:2, weil Gouweleeuw vor der Linie nicht klären konnte und Hinteregger Schmid anschoss (49.).

Die Augsburger Dominanz war dahin. Rani Khedira warf sich kurz vor der Torlinie in einen Schuss von Christian Günter und verhinderte mit dem beherzten Körpereinsatz den Ausgleich. Auch nach Finnbogasons zweitem Treffer gab Freiburg nicht auf. Luthe verhinderte mit einer Fußabwehr gegen den eingewechselten Tim Kleindienst neue Spannung. Den Schlusspunkt setzte aber Finnbogason auf Vorlage von André Hahn.

In der Folge wurde die Partie mehr und mehr zu einem offenen Schlagabtausch, wobei Gregoritsch und Günter binnen zwei Minuten Großchancen liegen ließen (62., 64.). Kurz darauf verursachte Heintz einen Foulelfmeter, weil er zu plump in den Zweikampf mit Finnbogason ging: Der Isländer trat selbst an und verwandelt kühl – 3:1 (68.).

In den letzten 20 Minuten wogte das Geschehen nochmal hin und her. Erst zischte Schmids Volley links am Pfosten vorbei, dann scheiterte Joker Kleindienst auf Freiburger Seite am glänzend reagierenden Luthe (73., 77.). Das letzte Wort gehörte dem Mann des Abends: Der eingewechselte Hahn fand Finnbogason, der nur den linken Fuß hinhalten musste – 4:1 (83.). Bei diesem Resultat sollte es letztlich bleiben, für Augsburg war es der erste Dreier vor heimischem Publikum in dieser Saison.

Beim grandiosen Comeback von Dreifach-Torschütze Alfred Finnbogason (Foto) hat der FC Augsburg gegen einen lange matten SC Freiburg den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Der Isländer war beim 4:1 (2:0) am Sonntagabend zum Abschluss des 8. Spieltags der Fußball-Bundesliga auf Anhieb der umjubelte Matchwinner.

Nachlegen will der FCA am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim schweren Gang nach Dortmund. Freiburg empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) Leverkusen.

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Das langte aber nicht als Begründung für einen vor der Pause schwachen Auftritt. Der Wucht der Augsburger hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Allein Torwart Alexander Schwolow hielt sein Team im Spiel. Er verhinderte mit tollen Paraden gegen Caiuby (15.) und Marco Richter (19.) ein noch früheres 0:1. Bei Caiubys Kopfball nach Richter-Fkanke war Schwolow ohne Abwehrchance. Die Abwehrkette des SC war heillos überfordert. Nur wenige Sekunden nach Pause musste Schwolow die Freiburger erneut retten: Einen gefühlvollen Distanzschuss von Michael Gregoritsch klärte er zur Ecke. Kurz darauf verkürzten die Gäste: Der zur Pause eingewechselte Luca Waldschmidt schoss beherzt. FCA-Torwart Andreas Luthe wehrte ab. Bei der anschließenden Konfusion im Augsburger Strafraum schoss Martin Hinteregger bei einer Rettungsaktion auf der Linie Teamkollege Schmid an – Eigentor. Freiburg war zurück im Spiel.

4:1 gegen Freiburg, erster Heimsieg für den FCA – dank Caiuby und Finnbogason! Beide Torschützen haben ihre spezielle Geschichte.

In der vergangenen Saison hatte Finnbogason beim 3:3 gegen Freiburg ebenfalls dreimal getroffen – Wahnsinn! “Das ist eine gute Tradition gegen Freiburg. Es passt mir gut, gegen sie zu spielen. Ich war sehr heiß auf das Spiel und bin froh, dass es so geklappt hat”, sagte Finnbogason: “Acht Punkte nach sechs Spielen sind schon ein guter Start. Wir wollten ein Zeichen setzen, dass wir zu Hause schwer zu schlagen sind.” Caiuby erzielte vor 26 488 Zuschauern in der Augsburger Arena das erste FCA-Tor (19.). Das Team von Trainer Manuel Baum zog in der Tabelle mit acht Punkten an den zuvor dreimal punktenden Freiburgern (7) vorbei. Die Gäste fanden durch ein Slapstick-Eigentor von Jonathan Schmid vorübergehend ins Spiel zurück (49.).

Vor einem Jahr brach er sich die Kniescheibe, fiel neun Monate verletzt aus. Jetzt ist Torjäger Florian Niederlechner endlich zurück.

Finnbogasons Saisondebüt nach einer Achillessehnenentzündung war von den Augsburger Fans herbeigesehnt worden. “Er brennt lichterloh”, sagte FCA-Trainer Manuel Baum vor dem Anpfiff bei Sky. Das stimmte. Der Angreifer rackerte, war präsent in der Spitze und kam mehrfach zum Abschluss. Höhepunkt des Comebacks war sein Hackentreffer nach einer präzisen Hereingabe von Innenverteidiger Jeffrey Goouweleeuw zum 2:0. Beim Elfmeter übernahm der Isländer zudem Verantwortung. Beim Sportclub wurde der Mittelstürmer dagegen vermisst. Nationalspieler Nils Petersen stand wegen einer Prellung am Schultereckgelenk nicht im Kader.

Der große Traum vom FC Bayern – für Philipp Max (24) wäre dieser fast sein Fußball-Aus gewesen… Von 2007 bis 2010 trainierte der …

Beim Comeback von Dreifach-Torschütze Alfred Finnbogason hat der FC Augsburg gegen einen lange matten SC Freiburg den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Der Isländer war beim 4:1 (2:0) am Sonntagabend zum Abschluss des 8. Spieltags der Fußball-Bundesliga auf Anhieb der Mann des Tages. Erst verlängerte Finnbogason eine Hereingabe von Jeffrey Gouweleeuw in der 34. Spielminute listig mit der Hacke zum 2:0 ins Tor. Dann verwandelte der 29-Jährige einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter in der 68. Minute zum vorentscheidenden 3:1. Und als Zugabe legte er noch das 4:1 nach (83.).

19. Minute: Flanke Richter, Caiuby rauscht heran und köpft den Ball rein. Erstes Saison-Tor für den Brasilianer, der noch am Freitag auf dem Oktoberfest feierte.

Die Augsburger Dominanz war kurzzeitig dahin. Rani Khedira warf sich kurz vor der Torlinie in einen Schuss von Christian Günter und verhinderte mit dem beherzten Körpereinsatz den Ausgleich. Auch nach Finnbogasons zweitem Treffer gab Freiburg nicht auf. Luthe verhinderte mit einer Fußabwehr gegen den eingewechselten Tim Kleindienst neue Spannung. Den Schlusspunkt setzte aber Finnbogason auf Vorlage von André Hahn.

Caiuby und die Wiesn: Da war doch was. Letztes Jahr wurde er – wohl auf dem Heimweg vom Oktoberfest – beim Schwarzfahren erwischt.

Erstaunt über sich selbst: Augsburgs Alfred Finnbogason (rechts) feiert eines seiner drei Tore gemeinsam mit Andre Hahn.

Per Hacken-Tor legt Finnbogason nach 34 Minuten nach. Im ersten Saison-Spiel (zurück nach Knie-Verletzung) gleich das erste Tor für Islands WM-Fahrer, der dazu einen Elfmeter verwandelt (68.) und dann mit einem Abstauber den Hattrick vollmacht (83.).

Finnbogason nach dem Spiel: Das ist Wahnsinn, das ist schwer zu beschreiben. Ich hatte mich einfach gefreut, dass ich wieder auf dem Platz stehe. Aber es dauert noch, bis ich wieder auf meinem höchsten Niveau bin.

Schockmoment: Weil ein FCA-Fan auf der Tribüne wohl mit Herzstillstand behandelt werden muss, wird 30 Minuten nicht angefeuert. Der Fan wurde ins Krankenhaus gebracht.

FCA-Manager Stefan Reuter nach dem Spiel: Da tritt alles andere in den Hintergrund. Ich hoffe, dass es gut ausgeht.

18. Minute: Gregoritsch findet Richter, der im Eins-gegen-Eins an einer Fußabwehr von Freiburgs Schwolow scheitert.

34. Minute: Hereingabe von Gouweleeuw, Finnbogason lenkt den Ball hinter dem Standbein mit der Hacke ins Tor – 2:0.

49. Minute: FCA-Torwart Luthe lässt einen Waldschmidt-Hammer abklatschen. Die Niederlechner-Nachschüsse klären Gouweleeuw und Hinteregger, der dann aber unglücklich Mitspieler Schmid anschießt, von wo aus der Ball ins eigene Tor geht.

68. Minute: Finnbogason nimmt den Kontakt von SC-Verteidiger Heintz an. Den fälligen Elfmeter verwandelt der Isländer gleich selbst.

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