Hessens erstes Apfelweinmuseum öffnet demnächst in Hanau seine Tore. Auf die Beine gestellt hat es ein privater Geschäftsmann. Highlight soll der weltgrößte Bembel sein.

Wer Hessen besucht, kommt in der Regeln nicht umhin, Apfelwein zu probieren. Das Stöffche gehört zur hessischen Küche wie Ahle Worscht, Grie Soß oder Handkäs mit Musik. Alles Wissenswerte rund um das in weiten Teilen des Landes so beliebte Getränk kann man bald in Hessens erstem Apfelweinmuseum erfahren: Auf nur 45 Quadratmetern entsteht in den nächsten Monaten neben einem Feinkost-Laden am Heumarkt in der Hanauer Innenstadt ein Mini-Museum, das im kommenden Jahr nach Ostern eröffnet werden soll.

Initiiert hat das Museum Jörg Stier, Keltermeister und Vorsitzender des Vereins Apfelwein-Centrum Hessen, dem auch der Feinkost-Laden gehört. Zunächst seien für Januar die Trockenbau-Arbeiten geplant, dann solle die Inneneinrichtung folgen, sagt Stier, der sich damit auch einen Traum erfüllt.

Hingucker des Museums soll der größte Bembel der Welt werden, wie Stier sagt. Das 1,70 Meter hohe, typisch graue Gefäß mit blauen Verzierungen steht noch in seinem Laden, wo sich ebenfalls alles rund um das Regionalgetränk dreht. Und damit auch keine Zweifel an der Einmaligkeit des Riesenbembels mit einem Fassungsvermögen von knapp 700 Litern aufkommen: Stier hat dafür ein Zertifikat vom “Guinnessbuch der Rekorde”.

Doch kein Stöffche ohne Geripptes, wie das Apfelweinglas mit den typischen rautenförmigen Einkerbungen im Volksmund genannt wird. Passend zum Riesenbembel will Stier auch das größte Gerippte der Welt präsentieren, das 84 Liter fasst. Das Museum soll außerdem historische Apfelweingläser und Bembel zeigen, über das Handwerk des Kelterns informieren und darüber, wie der Apfelwein in die Welt verbreitet wurde. So schön alles Wissenswerte darüber ist – die Besucher sollen vom Stöffche auch probieren dürfen, sagt Stier.

Die Idee zu dem Museum hatte der Geschäftsmann bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Realisieren kann er es nun, weil der Main-Kinzig-Kreis 45.000 Euro und die Stadt Hanau weitere 15.000 Euro zur Verfügung stellten. Die Brüder-Grimm-Stadt übernimmt außerdem eine Bürgschaft in Höhe von 15.000 Euro.

Stiers Verein rechnet insgesamt mit Investitionskosten von 90.000 Euro für das Museum. Die Kosten für den laufenden Betrieb des Museums will der Verein über Eintrittsgelder für Veranstaltungen decken. Denkbar seien Lesungen, Verkostungen, Vorträge und Kunstausstellungen, sagt Stier.

Hessens erstes Apfelweinmuseum öffnet demnächst in Hanau seine Tore. Auf die Beine gestellt hat es ein privater Geschäftsmann. Highlight soll der weltgrößte Bembel sein.

Wer Hessen besucht, kommt in der Regeln nicht umhin, Apfelwein zu probieren. Das Stöffche gehört zur hessischen Küche wie Ahle Worscht, Grie Soß oder Handkäs mit Musik. Alles Wissenswerte rund um das in weiten Teilen des Landes so beliebte Getränk kann man bald in Hessens erstem Apfelweinmuseum erfahren: Auf nur 45 Quadratmetern entsteht in den nächsten Monaten neben einem Feinkost-Laden am Heumarkt in der Hanauer Innenstadt ein Mini-Museum, das im kommenden Jahr nach Ostern eröffnet werden soll.

Initiiert hat das Museum Jörg Stier, Keltermeister und Vorsitzender des Vereins Apfelwein-Centrum Hessen, dem auch der Feinkost-Laden gehört. Zunächst seien für Januar die Trockenbau-Arbeiten geplant, dann solle die Inneneinrichtung folgen, sagt Stier, der sich damit auch einen Traum erfüllt.

Hingucker des Museums soll der größte Bembel der Welt werden, wie Stier sagt. Das 1,70 Meter hohe, typisch graue Gefäß mit blauen Verzierungen steht noch in seinem Laden, wo sich ebenfalls alles rund um das Regionalgetränk dreht. Und damit auch keine Zweifel an der Einmaligkeit des Riesenbembels mit einem Fassungsvermögen von knapp 700 Litern aufkommen: Stier hat dafür ein Zertifikat vom “Guinnessbuch der Rekorde”.

Doch kein Stöffche ohne Geripptes, wie das Apfelweinglas mit den typischen rautenförmigen Einkerbungen im Volksmund genannt wird. Passend zum Riesenbembel will Stier auch das größte Gerippte der Welt präsentieren, das 84 Liter fasst. Das Museum soll außerdem historische Apfelweingläser und Bembel zeigen, über das Handwerk des Kelterns informieren und darüber, wie der Apfelwein in die Welt verbreitet wurde. So schön alles Wissenswerte darüber ist – die Besucher sollen vom Stöffche auch probieren dürfen, sagt Stier.

Die Idee zu dem Museum hatte der Geschäftsmann bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Realisieren kann er es nun, weil der Main-Kinzig-Kreis 45.000 Euro und die Stadt Hanau weitere 15.000 Euro zur Verfügung stellten. Die Brüder-Grimm-Stadt übernimmt außerdem eine Bürgschaft in Höhe von 15.000 Euro.

Stiers Verein rechnet insgesamt mit Investitionskosten von 90.000 Euro für das Museum. Die Kosten für den laufenden Betrieb des Museums will der Verein über Eintrittsgelder für Veranstaltungen decken. Denkbar seien Lesungen, Verkostungen, Vorträge und Kunstausstellungen, sagt Stier.