Polizei sucht vermisste Studentin im Wittmoor - NDR.de
Hamburg: Kunst-Studentin im Moor verschwunden – Polizeisuche!
Die Hamburger Polizei sucht eine Kunststudentin aus Poppenbüttel. Die 21-jährige Jessica wird seit vier Tagen vermisst. Sie wohnt gemeinsam mit ihrem Freund in Poppenbüttel. Am Montagmittag verließ sie die Wohnung. Ihre Familie vermutet, dass sie im Naturschutzgebiet Wittmoor zeichnen wollte. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften studiert Jessica Illustration im dritten Semester.

Mit Hunden und einem Hubschrauber sucht die Polizei nach der vermissten Kunststudentin Jessica aus Hamburg-Poppenbüttel. Am Montagmittag hatte die 21-Jährige ihre Wohnung verlassen.

Sie sei in die Studienkreise gut eingebunden, erklärte Professorin Alexandra Kardinar: “Die Studierenden sind untereinander vernetzt und recherchieren, was sie wissen, über die Wege die Jessica am Montag gegangen ist und was sie vorhatte.” Sehr viele Studierende seien jetzt in der Stadt unterwegs, an den Orten, wo sie Jessica vermuten: Etwa 50 Kommilitonen würden nach Jessica Ausschau halten.

Die Polizei suchte nun mit Hunden und einem Hubschrauber im Naturschutzgebiet Wittmoor. Eine Passantin will Jessica am Montagmittag im Alstertal-Einkaufszentrum gesehen haben – fröhlich, entspannt, mit einem Zeichenblock in der Hand und ohne Begleitung. Am Freitag blieb die Suche der Polizei zunächst ohne Erfolg.

Die Polizei bittet um weitere Hinweise: Jessica ist 1,65 Meter groß, hat blonde Haare und blaue Augen. Sie ist mit einer pinken Funktionsjacke, blauer Hose und schwarzen Schuhen bekleidet. Sie trägt eine braune Federtasche mit sich und spricht mit bayrisch-schwäbischem Akzent.

Hamburg – Welches Geheimnis birgt das Wittmoor in Poppenbüttel? Dort, im Naturschutzgebiet, ist eine junge Frau verschwunden!

Jessica Ried (21) lebt mit ihrem Lebensgefährten in Poppenbüttel, Kianusch (27) holt gerade sein Abitur nach. Er berichtet: Ich hatte Montag eine Bio-Prüfung. Als ich morgens gegen 7.40 Uhr aus dem Haus ging, hab ich ihr wie immer einen Kuss auf die Wange gegeben.

Jessicas letztes Lebenszeichen stammt von 12.08 Uhr. In einer Whatsapp an ihren Vater und Kianusch schreibt sie: Ich gehe in den Wald, um zu malen.

Nicht ungewöhnlich: Die junge Frau studiert Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Mittwoch kamen der Vater, sein Sohn und dessen Freundin von Augsburg nach Hamburg, um Jessica zu suchen. Die drei sind völlig verzweifelt, sie befragen Nachbarn, hängen Plakate auf – und bitten die BILD-Leser um Hilfe.

Jessicas Beschreibung: Sie ist 1,65 cm groß, hat blaue Augen, spricht mit bayrisch-schwäbischem Akzent, trägt Kontaktlinsen mit 9 Dioptrien. Bei ihrem Verschwinden soll sie eine pinkfarbene Jacke und eine blaue Hose getragen haben.

Das Verschwinden, ein Rätsel. Ihr Freund: Sie hatte ihre EC-Karte, den Führerschein und die Brille nicht dabei.

Am Donnerstagmittag suchte ein Personenspürhund nach der Studentin im Naturschutzgebiet Wittmoor. Bislang erfolglos.