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Greta Thunberg ruft zum Generalstreik auf: Viele Erwachsene haben es noch nicht verstanden
Zwei Tage vor der Europawahl haben am Freitag besonders viele Jugendliche für die “Fridays for Future”-Bewegung in Hamburg demonstriert: Beim zweiten sogenannten globalen Klimastreik waren laut Polizei bis zu 17.000 Demonstranten in der Innenstadt unterwegs. Die Veranstalter sprachen sogar von 25.000 Menschen. Die Teilnehmer riefen laut im Chor “Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!” und hielten unter anderem Plakate mit den Aufschriften “Klimaschutz statt Kohleschmutz”, “Rettet die Welt” und “Stoppt Klimakiller” hoch.

Kurz vor der Europawahl haben besonders viele junge Klima-Aktivisten bei “Fridays for Future” in Hamburg demonstriert. Karsten Sekund berichtet von der Kundgebung.

Eine Hamburger Sprecherin der Bewegung sagte, sie gehe davon aus, dass sich die Zahl bis zum frühen Nachmittag noch weiter erhöhen werde. Viele Schüler und Studenten wollten erst nach der Schule, wichtigen Klausuren oder Vorlesungen am Mittag dazustoßen. Ursprünglich waren rund 10.000 Teilnehmer erwartet worden. Weltweit sollte es am Freitag Kundgebungen in mehr als 100 Ländern geben.

Der zweite Klimaprotesttag wurde akribisch vorbereitet, wie Thunberg, die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer und Mitstreiter aus aller Welt in einem Gastbeitrag in der “Süddeutschen Zeitung” schrieben: “Wir haben zahllose Stunden organisiert und mobilisiert, in denen wir auch einfach mit unseren Freunden herumhängen oder für die Schule hätten lernen können.” Sie riefen Erwachsene auf, sich den jungen Demonstranten anzuschließen.

Seit Monaten lassen junge Menschen freitags den Unterricht ausfallen, um für eine bessere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Die Aktivisten von Fridays for Future fordern unter anderem die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Vorbild der Jugendlichen ist die Schwedin Greta Thunberg, die am 1. März in Hamburg mit protestiert hatte.

Der Bewegung geht es diesmal auch um die Europawahl. Thunberg, die als 16-Jährige wie viele Anhänger der Bewegung noch nicht wahlberechtigt ist, rief junge Stimmberechtigte zum Urnengang auf. Wer auf die Klima- und Umweltkrise aufmerksam machen wolle und sich um die künftigen Lebensbedingungen sorge, für den sei die Stimmabgabe eines der wirksamsten Mittel, sagt sie in einer auf Instagram veröffentlichten Videobotschaft.

Erneut globale Klimaproteste: Greta Thunberg ruft zum Wählen auf

Die Demonstranten zogen von St. Pauli aus zum Rathausmarkt. Im Innenstadtbereich kommt es zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Die Hochbahn empfiehlt, Schnellbahnen statt Busse zu nutzen.

Zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl gehen weltweit Menschen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Bei der zweiten Auflage ihres Großprotests planen die Organisatoren des Netzwerks “Fridays for Future” an diesem Freitag Kundgebungen an mehr als 1.600 Orten in über 120 Ländern. Mindestens 218 deutsche Städte von Flensburg bis nach Lindau im Bodensee sind dabei, so viele wie in keinem anderen Land.

Zweite Runde im Kampf für ein besseres Weltklima

Technikenergiesparende Geräte kaufenStandby-Modus bei Geräten ausschalten oder den Stecker ziehensparsame LED-Leuchten nutzenFairphone nutzenBeim Einkaufeneigene Tragetasche beim Einkaufen nutzenunverpackte Produkte kaufenMehrwegbecher statt Papierbecher benutzenZu Hause”Bitte keine Werbung”-Sticker auf den Briefkasten klebenbeim Kochen den Deckel auf den Topf legen und nicht zu große Platte nutzenduschen statt badenWäsche bei maximal 60 Grad waschenRecycling(klo-)papier nutzenUnterwegsAuf Flugreisen wegen des hohen CO2-Ausstoßes möglichst verzichtenAuf Kreuzfahrten wegen des Stickoxid-Ausstoßes möglichst verzichtenAutofahrten – vor allem innnerstädtisch – vermeidenCar-Sharing nutzenden öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad nutzenIm GartenBäume pflanzenVogelfutter und Blumen für Bienen auf dem Balkon platzieren

Am Sonntag, den 26. Mai, wählen die Bürger der Europäischen Union das Europäische Parlament – die Vertreter ihrer Länder. Alle Infos zur Europawahl. mehr

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat unterdessen eine entschlossenere Klimapolitik der Bundesregierung gefordert. “Wir brauchen Entscheidungen, in der Klimapolitik wie anderswo”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Deutschland habe sich bereits unter der Ägide von Angela Merkel als Umweltministerin in den 1990er-Jahren in Kyoto zu Klimazielen verpflichtet.

Rund 8000 Schüler aus Südbaden demonstrieren bei Fridays for Future in Freiburg – Freiburg

In mehr als 30 Städten in Niedersachsen demonstrieren heute erneut Schüler für den Klimaschutz. Allein in Hannover sind laut Polizei rund 6.500 Menschen für das Klima unterwegs. mehr

Grünen-Politiker in Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Brüssel wollen mit der Initiative Politics for Future eine überparteiliche Allianz für mehr Klimaschutz bilden. Sie soll eine politische Antwort auf die Forderungen von Fridays for Future geben. Die Politik müsse den jungen Menschen "endlich zeigen, dass sie die Herausforderung gemeinsam und europäisch annimmt", sagte die Mitgründerin Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, der Deutschen Presse-Agentur. Die Klimaaktivistin Neubauer ist zwar Grünen-Mitglied, kritisiert aber deren klimapolitische Ziele als nicht ehrgeizig genug.

Elmshorn, Kiel, Flensburg, Bad Oldesloe: Fast 10.000 Schüler demonstrieren in Schleswig-Holstein für den Klimaschutz. Kurz vor der Europawahl heißt es: “Wir brauchen europäische Lösungen.” mehr

Der zweite Klimaprotesttag wurde akribisch vorbereitet, wie Thunberg, die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer und Mitstreiter aus aller Welt in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung schrieben: "Wir haben zahllose Stunden organisiert und mobilisiert, in denen wir auch einfach mit unseren Freunden herumhängen oder für die Schule hätten lernen können." Sie riefen Erwachsene auf, sich den jungen Demonstranten anzuschließen.

Keine Pause bei den jungen Aktivisten von “Fridays for Future”: An diesem Freitag sind rund 1.900 Schüler und Studenten in der Hamburger Innenstadt auf die Straße gegangen. (26.04.2019) mehr

Der Bewegung geht es diesmal unter anderem um die Europawahl. Thunberg, die als 16-Jährige wie viele Anhänger der Bewegung noch nicht wahlberechtigt ist, rief junge Stimmberechtigte zum Urnengang auf. Wer auf die Klima- und Umweltkrise aufmerksam machen wolle und sich um die künftigen Lebensbedingungen sorge, für den sei die Stimmabgabe eines der wirksamsten Mittel, sagt sie in einer auf Instagram veröffentlichten Videobotschaft.

Fridays for Future erstmals im Kreis: Schüler-Demo für bessere Klimapolitik

Heute wollen weltweit Schüler für besseren Klimaschutz demonstrieren – auch an zahlreichen Orten im Norden. Die Jugendlichen von “Fridays for Future” fordern, das Klima als Priorität zu behandeln. (15.03.2019) mehr

Tausende Schüler haben in der Hamburger Innenstadt für mehr Klimaschutz demonstriert. Mit dabei war die 16-jährige Greta Thunberg, die die Bewegung “Fridays for Future” ins Rollen brachte. (02.03.2019) mehr

Zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl gehen weltweit erneut Menschen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Bei der zweiten Auflage ihres Großprotests planen die Organisatoren des Netzwerks Fridays for Future an diesem Freitag Kundgebungen an mehr als 1600 Orten in über 120 Ländern. Mindestens 218 deutsche Städte von Flensburg bis nach Lindau im Bodensee sind dabei, so viele wie in keinem anderen Land.

Die Schülerbewegung Fridays for Future probt den Schulterschluss mit älteren Generationen. Führende Mitglieder der Fridays for Future-Bewegung rufen zum globalen Generalstreik für mehr Klimaschutz.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat unterdessen eine entschlossenere Klimapolitik der Bundesregierung gefordert. "Wir brauchen Entscheidungen, in der Klimapolitik wie anderswo", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Deutschland habe sich bereits unter der Ägide von Angela Merkel als Umweltministerin in den 1990er Jahren in Kyoto zu Klimazielen verpflichtet.

Es ist Zeit für uns alle, massenhaften Widerstand zu leisten, schreiben die schwedische Initiatorin der Proteste, Greta Thunberg, und ihre deutsche Mitstreiterin Luisa Neubauer in einem Text, den die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht hat. Der Aufruf wurde demnach gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt verfasst.

Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht ganz verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können, heißt es laut der Zeitung in dem Appell. Tut uns leid, wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Der Kampf gegen den Klimawandel sei keine Aufgabe für eine einzelne Generation – das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) forderte unterdessen eine entschlossenere Klimapolitik von der Bundesregierung. “Wir brauchen Entscheidungen, in der Klimapolitik wie anderswo”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Bundesrepublik habe sich bereits unter der Ägide von Kanzlerin Angela Merkel als Umweltministerin in den 1990er Jahren in Kyoto zu Klimazielen verpflichtet. “Es geht nicht, dass man Vereinbarungen trifft und sie dann nicht erfüllt. Ich kann verstehen, dass junge Leute das nicht akzeptieren”, sagte Schäuble. “Es ist gut, dass junge Leute Druck machen. Das ist ein Mut machendes Zeichen und es kann für Bewegung sorgen.” Die Regierung dürfe in der Klimapolitik auch nicht vor Entscheidungen zurückschrecken, die als Belastung aufgefasst werden könnten.

Fridays for Future habe gezeigt, dass kollektive Aktionen funktionieren. Wir müssen den Druck erhöhen, um sicherzustellen, dass der Wandel passiert. Und wir müssen ihn gemeinsam beschleunigen.

Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg gehen Schüler und junge Studierende seit Monaten freitags – während der Schulzeit – für mehr Klimaschutz auf die Straße. Dass die Proteste während der Unterrichtszeit stattfinden, hat in Deutschland zu einer Debatte geführt. Mittlerweile haben sich aber auch Eltern, Wissenschaftler und andere den Demonstrationen angeschlossen. Nun findet der Klimaprotest zum zweiten Mal im Großformat statt. An der ersten Auflage am 15. März hatten sich nach Angaben der Veranstalter weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt, wie aus einer Mitteilung von Fridays for Future hervorgeht.

Was man über die Bewegung wissen sollte

In einem weiteren Text melden sich laut der Süddeutschen Zeitung prominente erwachsene Unterstützer der vor allem von Schülern getragenen Bewegung Fridays for Future zu Wort. Auch die fordern demnach die Menschen auf der ganzen Welt auf, sich der Protestbewegung anzuschließen und am 20. September 2019 zu demonstrieren.

Der Initiative Politics for Future gehe es im Kern um einen Mindestpreis für den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) und stärkere Klimaziele der EU, erklärte Badum. Als Einstiegspreis wolle man 40 Euro pro Tonne Kohlendioxid in ganz Europa. Die EU solle ihren Treibhausgasausstoß bis 2030 nicht wie angestrebt um 40, sondern um 60 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Mitgründer der Initiative sind neben Badum der Mitteilung zufolge die niederländischen Grünen-Politiker Bas Eickhout und Tom van der Lee, die belgische Regionalpolitikerin Evelyne Huytebroeck und der schwedische Abgeordnete Lorentz Tovatt.

Tausende bei “Fridays for Future” erwartet

Zu den Unterzeichnern gehören dem Bericht zufolge die Bestseller-Autorinnen Naomi Klein und Margaret Atwood sowie der Hollywood-Schauspieler Mark Ruffalo. Zudem unterstützen zahlreiche namhafte Klima- und Wirtschaftsforscher den Aufruf.

Zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl gehen weltweit erneut Menschen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Bei der zweiten Auflage ihres Großprotests planen die Organisatoren des Netzwerks Fridays for Future Kundgebungen an mehr als 1600 Orten in über 120 Ländern. Mindestens 218 deutsche Städte von Flensburg bis nach Lindau am Bodensee sind dabei, so viele wie in keinem anderen Land. Allein zur Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin sind nach Polizeiangaben 10.000 Teilnehmer angemeldet. Auch in der Hamburger Innenstadt waren laut Polizeiangaben rund 17.000 Demonstranten unterwegs.

Auch zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl planen die Organisatoren des Netzwerks Fridays for Future Kundgebungen für mehr Klimaschutz an mehr als 1600 Orten in 119 Ländern weltweit. Mindestens 215 deutsche Städte sind dabei, so viele wie in keinem anderen Land.

Wer auf die Klima- und Umweltkrise aufmerksam machen wolle und sich um die künftigen Lebensbedingungen sorge, für den sei die Stimmabgabe eines der wirksamsten Mittel, sagt sie in einer auf Instagram veröffentlichten Videobotschaft. “Das hier ist deine Chance, als junger europäischer Staatsbürger dabei Mitsprache zu haben, welche Angelegenheiten in den nächsten fünf Jahren Priorität in der EU haben werden”, sagt Thunberg in dem Video. Fridays for Future schrieb dazu: “Nutzt eure Stimme, wenn ihr eine habt, weil wir Millionen junge Leute sind, die keine haben.”

Besonders viele Protestaktionen sind außerdem in Italien, Großbritannien, den USA und der schwedischen Heimat der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg angekündigt. An der ersten Auflage eines globalen Klimaprotesttages hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt.

Im Nordwesten Das Jahr 2050 – das liegt für viele ganz weit weg, in der fernen Zukunft. Milena Helberg ist gerade mal 19 Jahre alt. Aber sie denkt oft daran, was später, in 30 Jahren einmal sein wird: Wie werden wir leben? Wo werden wir leben? Die größte Frage aber sei: Werden wir dann überhaupt noch leben?

Globale Proteste geplant: Wie “Fridays for Future” weltweit agiert

Nach dem Vorbild von Thunberg gehen Schüler und junge Erwachsene seit Monaten immer freitags auf die Straße – meist während der Schulzeit. Mittlerweile haben sich auch viele Eltern, Wissenschaftler und andere den Demonstranten angeschlossen. Fridays for Future hat für diesen Freitag anlässlich der Europawahl zum zweiten Mal zu einem globalen Großprotest aufgerufen.

Rund 10.000 junge Menschen aus Südbaden demonstrieren bei Fridays for Future in Freiburg – Freiburg

Greta Thunberg ruft jetzt zum globalen Generalstreik auf Anführer der Fridays for Future-Bewegung rufen zum globalen Generalstreik für mehr Klimaschutz. Es ist Zeit für uns alle, massenhaften Widerstand zu leisten, schreiben sie in einem Text, den die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht hat.

Ein Appell kurz vor der Europawahl. Die Klimabewegung Fridays for Future streikt an diesem Freitag – auch in Freiburg. Laut Polizei demonstrierten rund 10.000 junge und alte Menschen.

0 Anzeige Die Schülerbewegung Fridays for Future probt den Schulterschluss mit älteren Generationen. Führende Mitglieder der Fridays for Future-Bewegung rufen zum globalen Generalstreik für mehr Klimaschutz.

Es ist Zeit für uns alle, massenhaften Widerstand zu leisten, schreiben die schwedische Initiatorin der Proteste, Greta Thunberg, und ihre deutsche Mitstreiterin Luisa Neubauer in einem Text, den die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht hat. Der Aufruf wurde demnach gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt verfasst.

Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht ganz verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können, heißt es laut der Zeitung in dem Appell. Tut uns leid, wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Der Kampf gegen den Klimawandel sei keine Aufgabe für eine einzelne Generation – das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.

Fridays for Future in Berlin: 10.000 Demonstranten wollen Europawahl zur Klimawahl machen

Fridays for Future habe gezeigt, dass kollektive Aktionen funktionieren. Wir müssen den Druck erhöhen, um sicherzustellen, dass der Wandel passiert. Und wir müssen ihn gemeinsam beschleunigen.

In einem weiteren Text melden sich laut der Süddeutschen Zeitung prominente erwachsene Unterstützer der vor allem von Schülern getragenen Bewegung Fridays for Future zu Wort. Auch die fordern demnach die Menschen auf der ganzen Welt auf, sich der Protestbewegung anzuschließen und am 20. September 2019 zu demonstrieren.

Gießen/Hessen: “Fridays for Future” in Gießen – Besonderheit am Freitag | Gießen

Zu den Unterzeichnern gehören dem Bericht zufolge die Bestseller-Autorinnen Naomi Klein und Margaret Atwood sowie der Hollywood-Schauspieler Mark Ruffalo. Zudem unterstützen zahlreiche namhafte Klima- und Wirtschaftsforscher den Aufruf.

Klimaprotest Fridays for Future ist eine Bewegung der Freiheit Anzeige Auch zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl planen die Organisatoren des Netzwerks Fridays for Future Kundgebungen für mehr Klimaschutz an mehr als 1600 Orten in 119 Ländern weltweit. Mindestens 215 deutsche Städte sind dabei, so viele wie in keinem anderen Land.

Besonders viele Protestaktionen sind außerdem in Italien, Großbritannien, den USA und der schwedischen Heimat der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg angekündigt. An der ersten Auflage eines globalen Klimaprotesttages hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt.

Nach dem Vorbild von Thunberg gehen Schüler und junge Erwachsene seit Monaten immer freitags auf die Straße – meist während der Schulzeit. Mittlerweile haben sich auch viele Eltern, Wissenschaftler und andere den Demonstranten angeschlossen. Fridays for Future hat für diesen Freitag anlässlich der Europawahl zum zweiten Mal zu einem globalen Großprotest aufgerufen.

Vor der Europawahl – Fridays for Future: Große Demo in München erwartet

Greta sieht fremd aus in der festlich-pompösen Robe. Das US-Magazin Time hat der schwedischen Klimaaktivistin eine große Cover-Story gewidmet.