Kunstwerk \
Polizei eingeschaltet: Schwamm 3.0″ über Nacht angeknabbert
Das Kunstwerk “Der Schwamm” des Künstlers und NDR Autors Michel Abdollahi hat nicht mal die erste Nacht unbeschadet überstanden: Nachdem es am Donnerstag auf der Reesendammbrücke zwischen Jungfernstieg und Rathaus installiert worden war, zeigte es sich am Freitagmorgen mit starken Beschädigungen. Überall sind Stücke aus dem rund zwei mal drei Meter großen Kunstwerk herausgerissen, das in Material und Form identisch mit einem Haushaltsschwamm ist.

Als Konsequenz der Beschädigungen soll der Schwamm jetzt von der Reesendammbrücke nach Kampnagel umziehen. “Ich hoffe, der Schwamm wird zu zahlreichen Diskussionen anregen”, hatte Abdollahi bei der Enthüllung anlässlich des 70. Jahrestags des Grundgesetzes gesagt. Der Schwamm solle negative Energien wie Hass, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz aufsaugen und daran erinnern, “dass leere Parolen, Korruption und Hetze das Fundament einer demokratischen Gesellschaft ins Wanken bringen”.

Warum liegt ein riesiger Schwamm an der Binnenalster?

Als der Schwamm das erste Mal im Herbst 2016 in der Hamburger Hafencity aufgestellt wurde, war er nach kurzer Zeit einem Brandanschlag zum Opfer gefallen – die Polizei ging damals von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Seine zweite Aufstellung verlief zunächst etwas friedlicher. Der Schwamm stand vier Wochen vor dem Landtag in Stuttgart und wurde danach zum Friedensfest nach Augsburg gebracht, wo er innerhalb weniger Stunden komplett in Stücke gerissen wurde – dieses Mal allerdings von unbeaufsichtigten Kindern.

In Hamburg steht in den nächsten zwei Wochen eine Informationsstele neben dem Kunstwerk. Dort können Interessierte etwas über die Geschichte des Schwamms erfahren und sich über die Reaktionen informieren, mit denen Abdollahi konfrontiert wurde.

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Hamburg hat mit einer Langen Nacht den 70. Jahrestag des Grundgesetzes gefeiert. Zum Auftakt wurde am Jungfernstieg ein Kunstwerk von Michel Abdollahi aufgebaut.

Das Kunstwerk “Der Schwamm” des Künstlers und Journalisten Michel Abdollahi ist in der Hamburger Hafencity abgebrannt. War es ein Anschlag? Der Staatsschutz ermittelt. (25.10.2016) mehr

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Über Nacht wurde das am Donnerstag unweit vom Hamburger Rathaus errichtete 2,40 Meter mal 3,60 Meter große Kunstwerk schwer beschädigt. Unbekannte rissen Schwammteile heraus, jetzt sieht der Schwamm eher wie ein Schweizer Käse aus. Dabei steht extra vor dem Schwamm 3.0: Nicht zerstören!

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Die Installation wurde zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes von Moderator Michel Abdollahi am Donnerstag auf der Reesendammbrücke zwischen Jungfernstieg und Rathaus positioniert. Der Künstler: Ich hoffe, der Schwamm wird zu zahlreichen Diskussionen anregen.

Der XXL-Haushaltsschwamm soll laut der Info-Tafel an Problemen scheuern, Ängste freizulegen und den zunehmenden Rassismus aufzusaugen. und daran erinnern, dass leere Parolen, Korruption und Hetze das Fundament einer demokratischen Gesellschaft ins Wanken bringen.Als der Schwamm das erste Mal im Oktober 2016 auf den Marco-Polo-Terrassen in der Hamburger Hafencity aufgestellt wurde, fiel er nach 16 Tagen einem Brandanschlag zum Opfer.

Der zweite Schwamm wurde im Foyer vor dem Landtag in Stuttgart ausgestellt und dann zum Friedensfest nach Augsburg gebracht, wo er innerhalb weniger Stunden komplett in Stücke gerissen wurde – von unbeaufsichtigten Kindern.

Nach den Beschädigungen in der Nacht zu Freitag am dritten Schwamm vor dem Hamburger Rathaus wurde die Polizei informiert, prüft jetzt, ob Ermittlungen aufgenommen werden.