Hamburg: Mann bei Polizeieinsatz erschossen - SPIEGEL ONLINE
Hamburg: Frau und Kind mit Messer bedroht – Polizei erschießt Mann
In Hamburg soll ein Mann seine Frau und deren Baby bedroht haben. Laut Polizei ging er auch auf die herbeigerufenen Beamten los. Ein Polizist gab einen Schuss ab – und verletzte den Mann tödlich.

Im Hamburger Stadtteil Hausbruch ist ein Mann bei einem Polizeieinsatz gestorben. Zuvor sei es zu einer mutmaßlichen Bedrohungslage gekommen, sagte eine Polizeisprecherin. Der 34-Jährige habe seine Ehefrau und deren Kleinkind mit einem Messer bedroht.

“Das ist ein Ausnahmefall”, sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Joachim Lenders. Es komme in Deutschland nur selten vor, dass ein Mensch bei einem Polizeieinsatz erschossen werde. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Hamburg, Andreas Schmidt, betonte, wie stark belastend es für Beamte sei, von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen. “Die psychische Belastung zieht der Beamte nicht mit der Uniform aus”, sagte er.

Nachdem die Polizei in der Wohnung eingetroffen sei, habe der Mann auch die Beamten mit dem Messer bedroht, teilte die Sprecherin weiter mit. Daraufhin seien Schüsse gefallen.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, sei der Mann mit dem Messer auf sie losgegangen. Daraufhin feuerten die Beamten auf den 34-Jährigen. Der Angreifer sei schwer verletzt worden und kurz darauf seinen Verletzungen erlegen. Die Frau und das Kleinkind sowie Polizeibeamte seien nicht verletzt worden. Sie wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Der Mann wurde demnach lebensgefährlich verletzt. Laut der Polizeisprecherin erlag er noch vor Ort seinen Verletzungen. Die 32-jährige Frau, das Baby und die Beamten blieben unverletzt. Weitere Details zu dem Vorfall sind bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Beamte des Beziehungsgewaltdezernats der Region Harburg nahmen wegen der Bedrohungslage und des Angriffs auf die Polizeibeamten die Ermittlungen auf. Wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs werden Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen ebenfalls die Geschehnisse untersuchen.

In Deutschland kommt es vergleichsweise selten vor, dass die Polizei auf Menschen schießt. Im Jahr 2017 sind dabei 14 Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden, wie aus den jüngsten verfügbaren Zahlen der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster hervorgeht. Ein Grund für Polizeischüsse sind immer wieder Messerattacken.

Die Frau habe selbst den Notruf gewählt und von der Bedrohung berichtet, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler schloss sich die 32-Jährige mit dem Kind in einem Zimmer ein. Der Polizei war der Angreifer bisher nicht bekannt.

Tödlicher Polizeieinsatz in Hamburg: Ein mit einem Messer bewaffneter Mann soll auf die Beamten losgegangen sein. (Symbolbild) (Quelle: Monika Skolimowska/dpa)

Bei einem Einsatz im Hamburger Stadtteil Hausbruch haben Polizisten am Mittwochmorgen einen 34 Jahre alten Mann erschossen. Er hatte nach Angaben der Polizei zuvor seine 32 Jahre alte Ehefrau und ein Kleinkind in einer Wohnung bedroht.

Ein Mann bedroht in Hamburg seine Ehefrau und ein kleines Kind. Beamte schreiten ein – doch sie werden laut Polizei angegriffen. Der Einsatz endet tödlich.

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Bei einem Einsatz in Hamburg haben Polizisten einen 34-jährigen Mann erschossen. Der Brite soll zuvor seine 32 Jahre alte Ehefrau und ein Kleinkind in einer Wohnung bedroht haben, wie die Polizei mitteilte. Als die Beamten am Mittwoch eintrafen, sei der Mann mit einem Messer auf sie losgegangen. Daraufhin sei es zu der Schussabgabe gekommen. Der Angreifer sei schwer verletzt worden und kurz darauf seinen Verletzungen erlegen. Die Frau und das Kleinkind, sowie die Polizisten seien nicht verletzt worden.

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“Das ist ein Ausnahmefall”, sagte der Hamburger Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Joachim Lenders. Es komme in Deutschland nur selten vor, dass ein Mensch bei einem Polizeieinsatz erschossen werde. Der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Andreas Schmidt, betonte, wie stark belastend es für Beamte sei, von der Schusswaffe Gebrauch machen zu müssen. “Die psychische Belastung zieht der Beamte nicht mit der Uniform aus”, sagte er.

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In Deutschland kommt es vergleichsweise selten vor, dass die Polizei auf Menschen schießt. Im Jahr 2017 waren dabei 14 Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden, wie aus jüngsten verfügbaren Zahlen der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster hervorgeht. In den vergangenen Jahren hatten die Fallzahlen zugenommen, wenn auch auf niedrigem Niveau: Im Jahr 2016 waren es 11 Tote und 28 Verletzte durch Polizeischüsse, 2015 starben 10 Menschen, weitere 22 wurden verletzt.

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 Der Bundesvorsitzende der DPolG, Rainer Wendt, hatte im vergangenen Jahr über diese Entwicklung gesagt, dass die zunehmende Zahl von Angriffen auf Polizeibeamte – zum Beispiel mit Messern – zu dem Anstieg beigetragen haben könne.

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