Hamburg: Fliegerbombe erfolgreich entschärft - NDR.de
Hamburg-Heimfeld: Bombe gefunden – Maßnahmen betreffen 26.000 Menschen
Eine in Hamburg-Heimfeld gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwochabend entschärft worden. Das teilte die Feuerwehr um kurz nach Mitternacht via Twitter mit. Mehrfach war die Aktion verschoben worden. Grund war nach Feuerwehrangaben die schwierige Evakuierung des Gefahrenbereichs. Etwa 7.000 Anwohner hatten ihre Wohnungen verlassen müssen, auch 226 Bewohner von zwei Altenheimen wurden in Sicherheit gebracht, darunter Dutzende Rollstuhlfahrer und bettlägrige Personen. Sie wurden auf umliegende Kliniken verteilt.

Nach Angaben der Hamburger Polizei lag die 1.000 Pfund schwere US-amerikanische Fliegerbombe am Milchgrund/Ecke Corduaweg in einem Wohngebiet. Die teilweise beschädigte Bombe war am Mittwoch bei Baggerarbeiten entdeckt worden. Der S-Bahnverkehr zwischen Harburg-Rathaus und Neugraben musste vorübergehend eingestellt werden.

1000-Pfund-Bombe bei Baggerarbeiten gefunden. Häuser evakuiert, B73 gesperrt. Deutsche Bahn, S-Bahn und Luftverkehr betroffen.

Noch heute liegen an die 3.000 Fliegerbomben, aber auch Waffen, Munition und Granaten auf dem Hamburger Stadtgebiet. Doch, was macht man mit diesen Blindgängern?

Absperrung in Hamburg: Der Kampfmittelräumdienst bespricht, wie man mit dem 1000-Pfund-Blindgänger umgeht.

Die Feuerwehr hatte um den Fundort eine Sperrzone von 500 Metern und eine Warnzone im Umkreis von einem Kilometer eingerichtet, in der Anwohner sich während der Entschärfung nicht draußen aufhalten durften. Das Asklepios Klinikum Harburg wurde aus der Unfallversorgung abgemeldet. Im Heisenberg Gymnasium und in der Stadtteilschule Ehestorfer Weg gab es Notunterkünfte.

In einem Radius von 500 Metern rund um den Fundort sollten bis dahin knapp 7000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen haben. Das Bezirksamt Harburg hatte zwei Notunterkünfte in Schulen eingerichtet.Im Umkreis von einem Kilometer wurde eine Warnzone eingerichtet, in der Anwohner sich zum Zeitpunkt der Entschärfung nicht im Freien aufhalten sollten. Betroffen ist auch das Asklepios Klinikum Harburg. Es sollte nicht evakuiert werden, jedoch ab 18 Uhr aus der Unfallversorgung abgemeldet werden.

Im Bezirk Harburg wurde ein 1.000 Pfund schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Bombe soll um 22 Uhr entschärft werden. NDR 90,3 Reporterin Helene Buchholz berichtet. Video (01:07 min)

Im Bezirk Harburg wurde ein 1.000 Pfund schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Einsatzkräfte sind vor Ort und werden mit der Evakuierung der Häuser rund um den Fundort beginnen. Video (00:24 min)

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise und Behinderungen auf den Straßen – die aktuelle Verkehrslage in und um Hamburg. mehr

Hamburg-Heimfeld: Polizisten riegeln Straßen um den Fundort einer Fliegerbombe ab. (Quelle: Axel Heimken/dpa)

Bauarbeiten haben am Mittwoch eine Bombe in Hamburg-Heimfeld entdeckt. Noch am Abend wird sie entschärft. Zur Stunde werden mehrere Tausend Menschen evakuiert.

Im Hamburger Stadtteil Heimfeld ist eine amerikanische Fliegerbombe gefunden worden: Arbeiter hatten sie auf einer Baustelle entdeckt. Kampfmittelräumer sind vor Ort, um den Blindgänger noch am Abend zu entschärfen. Mehr als 6.000 Menschen müssen dafür ihre Wohnungen verlassen

Die 1000 Pfund schwere Bombe sei am Mittwochmittag bei Baggerarbeiten am Milchgrund entdeckt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Nachmittag. Um den Fundort in einem dicht besiedelten Wohngebiet wird eine 500 Meter Sperrzone errichtet, innerhalb der alle Bewohner ihre Häuser verlassen müssen.

In einem weiter gefassten Warnradius von 1.000 Metern sind Anwohner aufgerufen, sich während der Entschärfung nicht im Freien aufzuhalten, sowie Türen und Fenster geschlossen zu halten. Insgesamt betreffen die Maßnahmen rund 26.000 Menschen. 

 Der Stadtteil Heimfeld liegt im Süden von Hamburg. Im Viertel um den Fundort der Bombe liegen unter anderem mehrere Kitas, Restaurants, ein Seniorenheim und ein Krankenhaus. Das Bezirksamt in Harburg richtete nach Angaben der “Hamburger Morgenpost” mehrere Notunterkünfte für Evakuierte in. Mehrere Buslinien würden umgeleitet. Der S-Bahn- und Bahnverkehr werde während der Entschärfung ruhen.

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.