Hafengeburtstag mit Einlaufparade gestartet - NDR.de
Hamburg hat endlich einen (fast) trockenen Hafengeburtstag
Am Freitagmittag ist der 830. Hamburger Hafengeburtstag offiziell eröffnet worden. Hamburgs Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) läutete an den Landungsbrücken traditionell die Schiffsglocke des Museumsschiffs “Rickmer Rickmers”. Daraufhin zogen die ersten Schiffe bei der traditionellen Einlaufparade in den Hafen ein, die in diesem Jahr vom neuen Feuerlöschboot “Branddirektor Westphal” angeführt wurde. Rund 300 werden zu dem legendären Volksfest erwartet, unter anderem der Großsegler “Alexander von Humboldt II.” und der Hightech-Katamaran “Energy Observer”.

Der 830. Hamburger Hafengeburtstag ist offiziell eröffnet – bei der Einlaufparade zeigten sich etwa 100 Schiffe. Das Hamburg Journal sendet live von den Landungsbrücken.

Vor der Einlaufparade fand in der Hauptkirche St. Michaelis der internationale ökumenische Eröffnungsgottesdienst statt. Hauptpastor Alexander Röder hielt gemeinsam mit dem Schauspieler und Musiker Olli Dittrich eine Dialogpredigt. An der Feier nahmen auch Geistliche aus Dänemark, England, Finnland, Norwegen, Schweden und von den Philippinen teil. Darüber hinaus berichteten Vertreter der Seemannsmission von ihrer Arbeit.

Ein neuer Programmpunkt soll die Besucher heute Abend anlocken: Unter dem Motto “Hafenschiffe unter einer Flagge” will die Flotte Hamburg am Freitagabend einige ihrer wichtigsten städtischen Wasserfahrzeuge präsentieren. Den Höhepunkt soll als “Premierengast” das neue Feuerlöschboot der Flotte bilden: Die “Branddirektor Westphal” ist laut Feuerwehr das modernste Löschboot in Europa.

Rund 300 Schiffe werden zum 830. Hamburger Hafengeburtstag erwartet. Bei der traditionellen Einlaufparade zeigen sich die ersten.

Das neue Feuerlöschboot “Branddirektor Westphal” führt die Parade an. Es ist 43,5 Meter lang und kostete mehr als 18 Millionen Euro. Das Schiff ist eines der modernsten Löschboote in Europa. Die Wasserwerfer können bis zu 180 Meter weit und 110 Meter hoch spritzen.

Der französische Öko-Katamaran “Energy Observer” hat auf seiner Weltumrundung in Hamburg festgemacht. Er fährt ohne CO2-Ausstoß und wirbt für Klimaschutz in der Schifffahrt.

Auch bei der Parade dabei ist die Viermastbark “Kruzenshtern”. Sie ging 1926 unter dem Namen “Padua” als eines der letzten frachtfahrenden Segelschiffe für die Hamburger Reederei F. Laeisz auf Reisen. Nach Kriegsende wurde sie in die Sowjetunion übergeben.

Als Teil der deutschen Küstenwache bewacht das Zollschiff “Borkum” normalerweise Wassergrenzen oder rettet Schiffbrüchige.

Die “”MS Louisiana” schippert zwar häufig über die Elbe, die Einlaufparade ist aber etwas ganz Besonderes.

Die Auftritte der “Cap San Diego” beim Hafengeburtstag sind seltene Gelegenheite, sie mal in Fahrt zu erleben. Meist liegt das Museumsschiff fest vertäut an der Überseebrücke im Hamburger Hafen.

1933 bei den Oder-Werken in Stettin gebaut, ist die “Stettin” der letzte Dampf-Eisbrecher, der zum größten Teil im Originalzustand ist.

Für die “Regina Maris” ist die Einlaufparade einer von mehreren Törns. NDR 90,3 und das Hamburg Journal veranstalten das ganze Wochenende über Fahrten mit dem Dreimastschoner.

Die “MS Bleichen” liegt normalerweise am Schuppen 50 beim Hafenmuseum. Bis Februar 2016 wurde sie umfangreich restauriert.

Bereits im Jahr 1890 für die Küstenfrachtfahrt gebaut, wurde die “Elegant” 1994 umgebaut. Nun befördert sie ihre Gäste etwa über die Ostsee oder das Wattenmeer.

Schon am Mittag kommen die ersten Besucher des Hafengeburtstags zur Bühne des NDR an den Landungsbrücken.

Hier können Besucherinnen und Besucher mit Redakteuren, Reportern und Moderatoren sprechen – zum Beispiel mit Carlo von Tiedemann (2.v.l.) und Ulf Ansorge (re.)

Außerdem können sich Interessierte dank VR-Brille und 360-Grad-Video direkt ins Hamburg Journal Studio befördern, wo sie von Moderatorin Julia-Niharika Sen begrüßt werden.

Das Partnerland des Hafengeburtstags ist in diesem Jahr die südfranzösische Region Okzitanien. Wie im vergangenen Jahr werden Mitschnitte von Elbphilharmonie-Konzerten kostenlos auf einer großen Leinwand auf dem Vorplatz des Konzerthauses gezeigt.

Zum 830. Mal feiert Hamburg den traditionellen Hafengeburtstag. Sie waren dabei? Dann finden Sie hier vielleicht Ihr Foto. mehr

Der 830. Hamburger Hafengeburtstag wird noch bis Sonntag gefeiert. Die Veranstalter erwarten etwa eine Million Besucher. Am Sonnabend um 18.30 Uhr tanzen wieder die Schlepper beim Schlepperballett, abends um 22.30 Uhr beginnt das große Feuerwerk. Am Sonntag um 17 Uhr verlassen die Schiffe Hamburg wieder mit ihrer großen Auslaufparade. NDR.de zeigt diese Höhepunkte im Videolivestream.

Hamburg feiert seinen 830. Hafengeburtstag. Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Schiffe die Hansestadt besuchen. Zu den Attraktionen gehören Großsegler und Kreuzfahrtschiffe. Bildergalerie

Und auch der NDR feiert mit – und zwar mit einer eigenen Bühne und einem umfangreichen Programm in Hörfunk, Fernsehen und Internet. Täglich ab 10 Uhr laden NDR 90,3 und das Hamburg Journal auf den Vorplatz an den Landungsbrücken ein. Besucher können hier an verschiedenen Stationen erleben, wie Radio und Fernsehen entsteht, und mit Programmverantwortlichen, Redakteuren und Moderatoren ins Gespräch kommen. In den Abendstunden verwandeln Live-Acts das NDR Areal in eine Konzertlocation.

Darüber hinaus ist der Dreimast-Schoner “Regina Maris” im Einsatz. An allen drei Tagen können Hörer und Zuschauer bei ihrer Fahrt über die Elbe mitsegeln – und an Bord “ihre” Moderatoren treffen. Besondere Highlights sind dabei die Einlaufparade und die Tour beim großen Feuerwerk.

Die Hamburger betrachten den 7. Mai 1189 als Geburtstag ihres Hafens. Damals wurde den Bürgern Zollfreiheit für ihre Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis zur Nordsee gewährt. Es gilt als weltweit größtes Hafenfest.

Hamburg feiert Hafengeburtstag mit rund 300 Schiffen bei der Einlauf- und Auslaufparade, dem Schlepperballett und mit einem großen Feuerwerk, vom 10. bis 12. Mai. Hier finden Sie alle Infos. mehr

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