Hamburg: Unfassbar: Frau versteckte toten Ehemann jahrelang in der Wohnung ...
Drama in Hamburg: Seniorin versteckte toten Mann anderthalb Jahre lang in Backpapier
Hamburg – Spektakulärer Fall für die Hamburger Kriminalpolizei. Auf der Suche nach einem verschwundenen Mann, machten sie eine grausige Entdeckung.

Den Stein ins Rollen brachte der Verwalter einer zweistöckigen Wohnung an der Magdalenenstraße. Er machte sich Sorgen um das Mieter-Paar, den betagten Ehemann hatte er schon seit eineinhalb Jahren nicht gesehen.

Eine Streifenbesatzung kam und klingelte. Die Ehefrau öffnete, sie habe einen völlig normalen Eindruck gemacht, so ein Beamter, und sie bereitwillig durch alle Räume geführt.

Doch als die 73-Jährige seltsame Angaben zu ihrem Mann machte und zudem ein verschlossenes Zimmer nicht öffnen wollte, wurden die Polizisten misstrauisch. Zu recht! Auf dem Bett in besagtem Raum sahen sie die Konturen eines menschlichen Körpers, eingewickelt in Bettzeug. Darin, eingewickelt in Packpapier, lag die Leiche des 74-Jährigen Mannes!

Einer, der dabei war, sagt: Die Frau hat den Toten so akribisch verpackt und wohl immer gut gelüftet, dass es in der Wohnung nicht nach Verwesung roch – obwohl die Leiche schon stark zersetzt war.

Was die Arbeit für die Gerichtsmediziner nicht leicht machen dürfte. Es ist unklar, ob die Todesursache jemals festgestellt werden kann.

Und auch das Motiv der Seniorin liegt noch im Dunkeln: Wollte sie nach dem Tod ihres Mannes dessen Rente weiter beziehen? Konnte sie sich nicht von ihm trennen?

Der Verwalter der Mietwohnung hatte sich Sorgen um das alte Ehepaar gemacht, da er es seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Er alarmierte die Polizei. Als die Beamten zu dem Haus an der Magdalenenstraße kamen, öffnete die 73-Jährige. Sie machte einen ganz normalen Eindruck und führte die Polizisten durch die Wohnung. Allerdings wollte sie eines der Zimmer nicht öffnen.

In dem Raum machten die Beamten den schrecklichen Fund: Im Bett lag eingewickelt in Backpapier und mit einem Tuch umwickelt die Leiche des 74-Jährigen. Nach Verwesung soll es nicht gerochen haben, weil der Tote komplett eingepackt gewesen sei.

Die Leiche wurde im Institut für Rechtsmedizin obduziert. Zwar sind die Untersuchungen noch nicht vollständig abgeschlossen, doch schon jetzt wird von einem natürlichen Tod ausgegangen.

Vermutlich hatte der Tod ihres Ehemanns die Seniorin in tiefe Verzweiflung gestürzt. Weil sie ihn nicht loslassen konnte, hatte die Frau die Leiche wohl versteckt. Wie es mit der Rente ihres Mannes aussieht, die sie offenbar weiter bekommen hat, soll in einer Befragung geklärt werden. Noch konnte die Frau nicht vernommen werden.

*Der Beitrag “In Backpapier eingewickelt: Hamburgerin versteckte toten Mann eineinhalb Jahre lang” stammt von Mopo. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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