berichtete die “Hamburger Morgenpost”. 14 Verfahren gegen Beamte seien inzwischen eingestellt. Nach dem G20-Gipfel in Hamburg häuften sich die Berichte über mutmaßlich rechtswidrige Polizeigewalt, die einige der über 30.000 eingesetzten Beamten angewendet haben sollen. Auf Internetportalen wurden Dutzende Verdachtsfälle zusammengetragen.

Hamburg. Die Bilder gingen um die Welt.

Fullscreen Die Dosenwürfe sollen am Rande der Anti-G20-Demonstration “Welcome to Hell” in Hamburg geschehen sein
laut Bericht der Zeitung “Die Welt” 35-jährige Mitarbeiter der Münchener Polizei soll während der gewaltsamen “Welcome to Hell”-Demonstration am Donnerstag vor Gipfelbeginn von einer Brücke Bierdosen auf seine Kollegen geworfen, sie aber verfehlt haben. Der Polizist soll sich demnach gemeinsam mit seiner 29 Jahre alten Freundin aus Hamburg privat in der Hansestadt aufgehalten haben, also nicht zivil im Einsatz gewesen sein. Auch gegen die Frau werde ermittelt, heißt es in dem Bericht. Die Wohnungen der beiden Verdächtigen seien inzwischen durchsucht worden.
Polizei hatte erst Ende Dezember Fahndungsbilder von mehr als 100 mutmaßlichen Randalierern veröffentlicht. Erste Verdächtige wurden nach Angaben der Polizei bereits identifiziert. Die Aktion hatte massive Kritik hervorgerufen, unter anderem vom Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar.