Eintracht Braunschweig verliert in Halle und muss um Klassenerhalt zittern - News38
Braunschweig verliert – Endspiel gegen Cottbus
Eintracht Braunschweig muss bis zum letzten Spieltag der Dritten Liga um den Klassenerhalt zittern. Die Niedersachsen verloren am Sonnabend 0:1 (0:1) beim Halleschen FC und haben nach den ungünstigen Ergebnissen der Konkurrenz nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Trainer André Schubert war trotzdem nicht unzufrieden mit dem vor allem in der zweiten Hälfte guten Auftritt seiner Mannschaft. “Wir haben defensiv gut gestanden. Ein kleiner Fehler hat das Spiel entschieden”, sagte der Coach im NDR Interview.

Eintracht Braunschweig muss in der Dritten Liga weiter bangen. In Halle gab es ein 0:1. Der Treffer und Eintracht-Coach André Schubert im Interview.

Am kommenden Sonnabend (13.30 Uhr, im NDR Livecenter) empfangen die “Löwen” den direkten Verfolger Energie Cottbus zum Endspiel im Eintracht-Stadion. Mit einem Sieg oder einem Remis wären die Braunschweiger sicher gerettet. Selbst bei einer Niederlage könnte die Mannschaft von Trainer Schubert es schaffen, je nachdem wie Großaspach (bei Fortuna Köln) und Jena (zu Hause gegen 1860 München) spielen.

Tore: 1:0 B.B. Bahn (31., Foulelfmeter) Hallescher FC: Eisele – Schilk, Heyer, Landgraf – Ajani, Jopek, B.B. Bahn, Manu (90.+5 Kastenhofer) – Lindenhahn (80. Sohm) – Mai, Pagliuca (88. F. Arkenberg) Braunschweig: Fejzic – B. Kessel, Nkansah, Kijewski – R. Becker (21. Burmeister), Fürstner, Pfitzner, Putaro (74. Düker) – P. Hofmann – Bär, Janzer (53. Feigenspan) Zuschauer: 10034 Weitere Daten zum Spiel

Die Braunschweiger wählten in Halle zunächst die Taktik “hinten sicher stehen und vorne Nadelstiche setzen”. Das ging gut auf, bis Felix Burmeister im Strafraum gegen Marvin Ajani ungeschickt zu Werke ging. Der HFC-Akteur nahm das Geschenk des früh für den verletzten Robin Becker eingewechselten Verteidigers (19.) dankend an, hob ab und Schiedsrichter Christian Dingert zeigte auf den Punkt (29.). Bentley Baxter Bahn verwandelte sicher zum 1:0 für die tonangebenden Gastgeber (30.). Und die Eintracht? Die tat sich offensiv äußerst schwer. Die erste und einzige Möglichkeit in Hälfte eins hatte Philipp Hofmann nach einer Ecke per Kopf, doch der Ball ging über die Querlatte (43.).

Nach der Pause legte die Eintracht die Zurückhaltung ab und setzte nun Halle unter Druck. Marcel Bär verzog in der 63. Minute knapp. Kai Eisele im HFC-Tor vereitelte nur eine Minute später eine Doppelchance der “Löwen” durch Bär und Hofmann. Braunschweig dominierte nun komplett, doch vor dem Tor der Gastgeber agierten die Niedersachsen nicht zwingend genug. Die Hallenser kamen vereinzelt zu Kontern, doch Jasmin Fejzic reagierte in der 82. Minute zweimal stark. Braunschweig probierte alles, doch es fehlte am Ende auch etwas die Kraft.

Halle gewinnt sein Heimspiel gegen Braunschweig knapp mit 1:0 (1:0). Aber das reicht nicht, um die Relegation doch noch zu schaffen. Konkurrent Wehen Wiesbaden gewinnt gegen Osnabrück ebenfalls 1:0 und ist von Platz drei nicht mehr zu verdrängen.

Relegation passé – aber die Fans feiern trotzdem! In einer spektakulären Saison wächst in Halle ein Aufstiegskandidat heran. 10000 Fans honorieren das, feiern das letzte Heimspiel durch.

Bei Halle sitzen die Routiniers Jan Washausen und Mathias Fetsch verletzt auf der Tribüne. Dagegen darf Braydon Manu mal wieder in der Startelf ran. Das war vor zwei Monaten das letzte Mal der Fall.

Kaum Höhepunkte in der ersten Halbzeit, der einzige Aufreger: Braunschweigs Benjamin Kessel foult Marivin Ajani im Strafraum, Elfmeter! Baxter Bahn bleibt cool, schiebt die Kugel flach ins Eck – 1:0 (31.).

Halle legt vor! Und Braunschweig? Für die Eintracht geht es noch um den Klassenerhalt, der Ex-Bundesligist braucht noch einen Sieg.

Aber erst in der 2, Halbzeit wachen die Gäste auf. Marcel Bär hat zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, scheitert aber zweimal an HFC-Torwart Kai Eisele (62., 63.).

Danach passiert aber nicht mehr viel. Der HFC bringt den Sieg über die Zeit und lässt sich trotz verpasstem Aufstieg feiern.