2:0-Sieg in Meppen - Halle dicke drin im Aufstiegsrennen - BILD
HFC bewahrt Aufstiegschance: Sieg gegen Meppen: Halle gelingt Sprung auf Platz drei
Der Aufstiegstraum geht weiter! Zumindest bis heute steht der Hallesche FC schon mal auf dem Relegationsplatz. In Meppen feiert der HFC einen ungefährdeten 2:0-Sieg.

Trainer Torsten Ziegner schickt die Erfolgs-Elf der letzten Woche auf das Feld – und die legt mit Karacho los: Eine Eingabe von Baxter Bahn köpft Marvin Ajani ins lange Ecke – Halles schnelle Führung (3.).

Ajani und Pagliuca entscheiden Spiel nach zehn Minuten

Der HFC rennt weiter gnadenlos an, Chancen gibt es im Minutentakt. Ein Zuckerpass von Björn Jopek nimmt Kilian Pagliuca auf, umkurvt den Torwart und schiebt die Kugel ins lange Eck zum 0:2 (10.). Was für ein Start der Gäste!

Für Pagliuca ist es das erste Saisontor, 33 Spiele musste er drauf warten. Jetzt ist beim Schweizer der Knoten endlich geplatzt.

In der Folgezeit verpasst Halle, das Ergebnis auszubauen. Meppen kommt mit dem Überfall-Fussball der Saalestädter nicht zurecht.

Eine halbe Stunde brauchen die Gastgeber, um am Spiel teilzunehmen. Marcus Piossek zirkelt einen Ball aus 18 Metern in den Winkel, aber Halle-Torwart Kai Eisele rettet. (27.).

In der zweiten Halbzeit wird dann Fußball gekämpft. Meppen am Drücker, aber Halle hält dagegen. Nur selten schaffen es die Rot-Weißen, ihre Konter gefährlich auszuspielen.

Die größte Chance: Pagliuca hämmert die Kugel aus 16 Metern an den Pfosten – Pech für den HFC (76.).

Am Ende sichert Halle die drei Punkte souverän und setzt seine unmittelbaren Konkurrenten im Aufstiegskampf, Karlsruhe und Wiesbaden, unter Druck.

Durch einen 2:0-Erfolg beim SV Meppen rückt der Hallesche FC für mindestens eine Nacht auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. In einer furiosen Anfangsphase belohnte sich der HFC durch zwei Treffer von Ajani und Pagliuca.

Meppens Trainer Christian Neidhart wechselte im Vergleich zum 1:1 bei Preußen Münster zweimal. Für Granatowski (Kapselbeschwerden am Zeh) und Vrzogic (Gelb-Rot-Sperre) starteten Guder und Tankulic. Die Position von Linksverteidiger Vrzogic übernahm Mittelfeldspieler Kremer.

Halles Coach Torsten Ziegner vertraute derselben Startaufstellung wie beim 1:0-Sieg gegen Würzburg. Manu (Gelbsperre) und Lindenhahn (Rotsperre) fehlten im Aufgebot.

Der HFC legte von Anfang an ein hohes Tempo an den Tag. Nach zwei Minuten konnte Domaschke eine scharfe Flanke von Mai mit Mühe zur Ecke klären. Anschließend bediente der beim zweiten Ball unbedrängte Bahn per Flanke Ajani, der sich gegen Tankulic durchsetzen und einnicken konnte (3.). Anstatt die Führung zu verwalten, erhöhte Halle den Druck. Pagliuca und Bahn scheiterten noch mit Großchancen (7., 8.), ehe Pagliuca doch traf: Ohne Gegenwehr konnte Mai durch das Zentrum marschieren und den von rechts einlaufenden Pagliuca bedienen, der dem zu spät einrückenden Kremer davonlief und den herausstürmenden Domaschke umkurvte und einschob (10.).

Nur eine Minute später entschärfte Komenda kurz vor der Linie einen Abschluss von Jopek und verhinderte den dritten Gegentreffer (11.). Danach fand auch der Gastgeber nach und nach ins Spiel. Die erste Chance durch Proschwitz parierte Eisele reaktionsschnell: Der Stürmer verlängerte eine Freistoßflanke von Kremer auf Höhe des Fünfmeterraums mit der Fußspitze, doch Eisele lenkte den Ball mit einem Reflex über die Latte (20.). Auch Piossek fand mit einem Gewaltschuss aus der Distanz in Eisele seinen Meister (27.). Anschließend passierte bis zur Pause nicht mehr viel.

Doch nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Partie wieder offener. Nach Flanke von Bahn verpasste es Mai zu erhöhen, indem er nur haarscharf am Pfosten vorbeiköpfte (48.). Auf der anderen Seite konnte Heyer kurz vor der Torlinie einen strammen Abschluss von Piossek aus 17 Metern gerade noch zur Ecke klären (56.).

In der letzten halben Stunde erhöhte Meppen zwar den Druck und riss das Spielgeschehen an sich, große Torchancen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Lediglich Leugers Abschluss, den Jopek abfälschte und ihn dadurch richtig scharf stellte, sorgte für Gefahr. Doch die Kugel sauste knapp links vorbei (70.). Halle wurde ebenfalls nur noch einmal über einen Konter gefährlich: Wie bei einer Kopie des zweiten Treffers hatte Mai im Zentrum viel Platz und schickte Pagliuca, der mutterseelenallein auf Domaschke zusteuerte, der den Abschluss gerade noch an den Pfosten lenkte (76.).

Für Meppen geht es am Samstag (14 Uhr) in Karlsruhe weiter. Der Hallesche FC empfängt zeitgleich den TSV 1860.

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