1:0-Sieg gegen Würzburg: Endlich! Halle beendet Negativserie - BILD
Ex-Würzburger Jopek lässt den Halleschen FC jubeln
Halle kann endlich wieder gewinnen! 1:0 (1:0) siegt der HFC gegen Würzburg. Nach vier sieglosen Spielen sind die Rot-Weißen wieder in der Erfolgsspur und bleiben im Kampf um den Relegationsplatz mittendrin. Auch weil Wehen Wiesbaden in Zwickau 1:2 verliert.

Für Halle ist es Spiel eins nach dem Ausfall von Torjäger Mathias Fetsch (30/Kapselverletzung), ihn ersetzt Kilian Pagliuca. Der Leihspieler aus Zürich darf zum zweiten Mal in dieser Saison in der HFC-Startelf ran.

Und schon früh zahlt sich seine Nominierung aus, denn Pagliuca ist am ersten gefährlichen Halle-Angriff gleich beteiligt: Er legt eine Eingabe direkt in die Füße von Björn Jopek, der aus sechs Metern die Kugel über die Linie drückt – 1:0 (20.).Jopek trifft gegen seinen Ex-Klub!

Im Sommer 2018 wechselt der Mittelfeldmann an die Saale, weil er in Würzburg nicht mehr erwünscht ist. Nun bringt ausgerechnet Jopek Halle früh auf Siegkurs. Die Gastgeber stehen in der Defensive sehr konzentriert, lassen Würzburg kaum ins Spiel kommen. Chancen sind auf beiden Seiten eher Mangelware. In der 2. Halbzeit ergeben sich für Halle einige Konter. Pagliuca vergibt die beste Chance, als er freistehend den Ball weit über das Tor schießt (73.).

Am Ende dürfen 6500 Fans jubeln. Der HFC beendet die Durststrecke und wahrt seine Aufstiegshoffnungen.

Am 32. Spieltag der 3. Liga hat sich der Hallesche FC im Aufsteigsrennen zurückgemeldet und gewann am Samstag (6. April 2019) mit 1:0 (1:0) gegen die Würzburger Kickers. Dabei hatte die Mansnchaft von Torsten Ziegner vor allem am Anfang Probleme mit den aggressiv auftretenden Bayern und kam erst nach der ersten Viertelstunden so richtig in die Partie. Wenig später stach der Ex-Würzburger Björn Jopek eiskalt zu und stieg somit zum Mann des Spiels auf.

In den letzten vier Partien konnte die Mannschaft von Torsten Ziegner nicht mehr gewinnen. Anders sah das bei den Gästen aus Bayern aus. Die Würzburger kamen mit dem Selbstbewusstsein von sieben Punkten aus den letzten vier Auftritten an die Saale und drückten die Hausherren gleich zu Beginn in ihre eigene Hälfte. So kamen Patrick Sontheimer und Salto-Mann Caniggia Elva zu zwei aussichtreichen Chancen (2./4.). Vor allem der Letztgenannte ließ die HFC-Fans tief durchatmen, als der Angreifer aus gut fünf Metern freistehend am Tor vorbeiköpfte. Die Hausherren hatten besonders mit der sehr hoch agierenden Pressinglinie der Gäste zu kämpfen und setzten den Fokus auf Konter. Erst nach gut einer Viertelstunde konnten sich die Saalestädter spielerisch etwas befreien und hatten auch endlich etwas Genauigkeit im Angriffsspiel gefunden. Nur wenige Augenblicke später zahlte sich das schon aus für die Gastgeber. Nach einem feinen Pass von Kilian Pagliuca setzte sich der Ex-Würzburger Björn Jopek im Zentrum durch und erzielte die 1:0-Führung (20.). Ab diesem Zeitpunkt kontrollierte die Ziegner-Elf die Partie, stand in der Abwehr sicher und fuhr viele Angriffe über den agilen Bentley Baxter Bahn. Dennoch blieb es bis zur Halbzeit-Pause bei der knappen Führung.

Im zweiten Abschnitt nahmen die Hausherren den Schwung der Spielminuten mit und ließen den Kickers nur wenig Luft zum Atmen. Bei den eigenen Angriffen fehlten meist nur Zentimeter, um auf das vorentscheidende 2:0 zu erzielen. So verzweifelte vor allem Sebastian Mai an der eigenen Abschlussgenauigkeit (47./52.). Die Würzburger hatten nicht mehr ganz so viel vom Spiel, blieben aber weiterhin brandgefährlich. So musste der 23-jährige HFC-Schlussmann Kai Eisele zwei Mal in höchster Not eingreifen und verhinderte mit Top-Paraden den Ausgleich (55./73.). Auch danach blieben die Kickers am Drücker, der HFC konnte sich aber auf den stark agierenden Abwehr-Riegel verlassen und brachte das 1:0 über die Bühne. Damit melden sich die Sachsen-Anhalter wieder dick zurück in der Aufstiegslotterie zur 2. Bundesliga. grund dafür: Der FSV Zwickau gewann überraschend mit 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Damit trennen dem HFC nur noch zwei Punkte vom Aufstiegs-Relegationsplatz.

Michael Schiele (Würzburg): “Wir waren sehr gut in das Spiel gekommen. Halle hat aus dem Nichts das 1:0 getroffen. Dadurch haben wir irgendwie den Faden verloren. Der HFC agierte effektiv und hat am Ende verdient gewonnen.”

Torsten Ziegner (Halle): “Von der fußballerischen Klasse war das heutige Spiel kein Leckerbissen. Für uns war es aber wichtig, dass das Spiel nicht nur gut aussieht, sondern hauptsache erfolgreich für uns ausgeht. Wir haben uns durch unsere kämpferische Leistung den Sieg letztendlich absolut verdient.”

Hinweis: Kommentare bei MDR.DE werden von 08:30 bis 18:00 Uhr redaktionell geprüft und nach erfolgter Freigabe (mit Name, aber ohne E-Mail-Adresse) veröffentlicht. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Datenschutzerklärung und die Kommentar-Richtlinien.

Ein richtig gutes Kampfspiel. Was der Mai gerannt ist, Wahnsinn. Was der Ajani gespielt hat, Frechheit. Am Ende ein verdienter Sieg. Der HFC ist wieder da auch dank Zwickau RwG

Kein gutes Spiel, aber der Ertrag zählt. Nun muss in Meppen gewonnen werden, dann wird es was mit der Reli

Mit einem hart erkämpften Auswärtspunkt kehrt der Hallesche FC aus Unterhaching zurück. Die Gäste gerieten früh in Unterzahl und mussten sich am Ende bei Keeper Kai Eisele bedanken, der das Remis rettete.

Die Aufstiegsambitionen des Halleschen FC haben einen herben Dämpfer erlitten. Im Top-Duell gegen Wehen Wiesbaden verschlief der HFC die erste Hälfte, was nach der Pause trotz Ehrentreffer nicht mehr zu kitten war.

Die Aufstiegsplätze sind schon fünf Punkte weg und personell werden die Sorgen beim Halleschen FC nicht kleiner. Der beste Torschütze droht nun länger auszufallen. Toni Lindenhahn muss mit einer längeren Sperre rechnen.

Viele Sicherheitsdienste sind seit den Neunzigern ein Anlaufpunkt für Hooligans und Rechtsextreme. Auch in Magdeburg und Halle ist das nicht anders. Für FCM und HFC bedeutet das bis heute Konfliktpotenzial.