15-Jährige stürzt von Balkon in Halle-Neustadt und stirbt
Auf der Flucht vor der Polizei – Schulschwänzerin (15) stürzt von Balkon in den Tod
Halle (Sachsen-Anhalt) – Tragisches Unglück am Donnerstagmorgen in Halle-Neustadt! Als die Polizei gegen 7.50 Uhr an der Tür an einer Wohnung im Mehrfamilienhaus in der Richard-Paulick-Straße klingelte, um dort drei Beschlüsse des Amtsgerichts Halle auf Jugendarrest gegen ein 15-jährige Schulschwänzerin zu vollstrecken, versuchte die vor den Beamten zu flüchten – und stürzte vom Balkon aus der 6. Etage in den Tod.

Zunächst öffnete die Mutter des Mädchens den Polizisten die Tür. Diese fragten, ob denn ihre Tochter zu Hause sei, was die Frau bestätigte.

Eine 15-Jährige ist in Halle in Sachsen-Anhalt beim Sturz von einem Balkon gestorben. Polizeibeamte klingelten zuvor an der Wohnung, weil die Jugendliche wegen Schulschwänzens in den Jugendarrest sollte, wie die Polizei in Halle mitteilte. Dazu lagen drei entsprechende Beschlüsse des Amtsgerichts vor.

Nachdem offenbar das Mädchen die Polizeibeamten mitbekommen hatte, flüchtete es in Richtung eines Balkons, welcher unmittelbar an ihr Zimmer angrenzte. Von da aus stürzte es mehrere Etagen in die Tiefe.

Die Beamten klingelten am Donnerstagmorgen an der Wohnungstür und fragten die Mutter, ob ihre Tochter zu Hause sei. Offenbar bekam das Mädchen dies mit und flüchtete auf den an ihr Zimmer grenzenden Balkon.

Halle: 15 Jahre altes Mädchen stirbt bei Sturz von Balkon

Die Polizeibeamten führten Erste-Hilfe-Maßnahmen durch und forderten einen Rettungswagen an. Das Mädchen war nicht ansprechbar. Wenig Minuten später waren ein Rettungswagen sowie ein Arzt vor Ort. Es wurden Reanimationsmaßnahmen durchgeführt und die Verunglückte in ein Krankenhaus gebracht.

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8.55 Uhr dann die schreckliche Gewissheit! Die Polizei wurde von der Rettungsleitstelle informiert, dass das Mädchen trotz intensiver Rettungsmaßnahmen gestorben ist.

Anschließend stürzte die 15-Jährige mehrere Etagen in die Tiefe. Trotz Versuchen der Wiederbelebung starb sie. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein.

Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dazu werden im Zentralen Kriminaldienst der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord geführt.

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In Halle-Neustadt hat sich am Donnerstagmorgen ein Unglück ereignet: Ein 15-jähriges Mädchen stürzte in Halle vom Balkon eines Mehrfamilienhauses und starb. Sie sollte in den Arrest wegen Schulschwänzerei.

In Halle-Neustadt ist ein 15-jähriges Mädchen beim Sturz vom Balkon eines Mehrfamilienhauses ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, haben Beamte am Donnerstagmorgen die Wohnung des Mädchens aufgesucht, um Beschlüsse des Amtsgerichts Halle zu vollstrecken. Die 15-Jährige hatte offenbar mehrfach die Schule geschwänzt und sollte deshalb in den Jugendarrest.

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Die Mutter des Mädchens öffnete zunächst den Beamten die Tür. Als das Mädchen die Polizisten bemerkte, flüchtete es nach Angaben der Polizei auf den Balkon, welcher direkt an ihr Zimmer angrenzt. Von da sei es aus der sechsten Etage in die Tiefe gestürzt. Ob sie abgerutscht oder vom Balkon gesprungen ist, konnte die Polizei bislang nicht klären.

Ein Krankenwagen mit Blaulicht (Symbolbild): Eine 15-Jährige ist in Halle vom Balkon in den Tod gestürzt. (Quelle: Agentur54Grad/Felix Koenig/imago)

Die Polizisten vor Ort versuchten noch, das Mädchen wiederzubeleben. Kurze Zeit später starb die Schülerin im Krankenhaus. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses wird vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeidirektion Nord in Magdeburg geführt.

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) bedauert den Vorfall. “Mein Mitgefühl gilt natürlich den Angehörigen”, sagte er MDR SACHSEN-ANHALT. Es sei nun Aufgabe der Akteure vor Ort, den Fall aufzuklären.

Wenn Schüler exzessiv schwänzen, können Städte ein Bußgeld verhängen. In Halle beträgt die Höhe des Bußgeldes zwischen 80 und 150 Euro. Wird darauf nicht reagiert, bezahlt oder widersprochen, dann wird der Bescheid irgendwann rechtskräftig. Daraufhin folgt eine Anhörung beim Jugendrichter. Statt der Geldbuße haben die Jugendliche die Möglichkeit, Arbeitsstunden abzuleisten. Ignoriert ein Schüler alle Maßnahmen, kann bis zu einer Woche Jugendarrest angeordnet werden. Der Arrest gilt also als letzte Maßnahme.