Bombendrohung Göttingen: Augsburg, Chemnitz und Kaiserslautern betroffen | Göttingen - hna.de
In sechs Bundesländern: Rathäuser wegen Bombendrohungen evakuiert
Das Neue Rathaus in Göttingen ist am Dienstag nach einer Bombendrohung evakuiert worden. Auch mehrere andere deutsche Städte waren betroffen. Mittlerweile gibt es in Göttingen Entwarnung.

Aktualisiert um 14 Uhr – Nach der Bombendrohung ist das Neue Rathaus in Göttingen seit 10.15 Uhr wieder für Mitarbeiter geöffnet worden. Spezialisten hatten keine Bombe dort gefunden. Für den Geschäftsbetrieb bleibt das aber den ganzen Tag geschlossen und öffnet erst morgen wieder. 

zusammenfasse, fällt mir sofort der Papst ein: … Europa ist wie eine alte Großmutter …" (oder so ähnlich). Die BKIn eilte sofort nach Rom. Europa und besonders DE waren viel zu brav geworden. Überall gab es Feindschaften, Fehden, Kriege. Doch in Europa herrschte Frieden und Wohlstand und wir konnten, besonders im Osten, ohne Angst um uns & unsere Kinder jederzeit Tag und Nacht uns im Freien bewegen. Dem mußte anscheinend ein Ende gesetzt werden. Denn dann kam die Wende – heute denke ich fast schon unselige Wende, denn damals wurden Hebel bewegt nicht zugunsten der gesamten deutschen Nation. Wir waren so blöd, das als besondere glückliche Fügung zu sehen und haben aber damit voll in die K…e gegriffen. Für unsere Blauäugigkeit werden wir noch bitter bezahlen müssen.

Die Menschen reagierten verständnisvoll. Für die Mitarbeiter der Verwaltung war bereits am Vormittag Feierabend, wie der Pressesprecher der Stadt verriet. Sie durften ihre Sachen holen und nach Hause fahren. Auch die Garagen waren zuvor untersucht und wieder freigegeben worden.

Die verdächtige E-Mail war gegen 1.30 Uhr bei der Stadtverwaltung eingegangen und am Morgen bei der Durchsicht der Mails aus der Nacht entdeckt worden. Die Mail wird jetzt von Spezialisten genau unter die Lupe genommen, um möglicherweise Hinweise auf den Täter zu bekommen.

Auch bei der Stadt Heilbronn ging ein Schreiben ein, es wurde aber nicht als ernsthaft eingestuft. Nach Angaben der Polizei ging ein solches Schreiben bundesweit bei vielen Städten ein. Ob und wie die Drohungen aber zusammenhingen, war zunächst unklar. Auch zu den Hintergründen war vorerst nichts bekannt. Das Bundeskriminalamt habe noch keine zentralen Ermittlungen dazu übernommen, sagte eine Sprecherin. Es gebe zwar einen Informationsaustausch, zuständig seien aber die Behörden vor Ort.

Um die mögliche Bombe zu finden, waren nach Polizeiangaben vom Mittag zwei Sprengstoffhunde eingesetzt worden. Die zeitweilige Sperrung der Geismar Landstraße hatte auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Die Linien 21, 22, 73 mussten kurzzeitig umgeleitetet werden, wie Stephanie Gallinat-Mecke, Pressesprecherin der Göttinger Verkehrsbetriebe, bestätigte. Mittlerweile läuft der Busverkehr aber wieder ganz normal.

In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen. Gegen 1.30 Uhr ging in der Nacht eine Drohmail beim Rathaus ein. Diese wurde gegen 8 Uhr von einem Mitarbeiter entdeckt, sagte ein Sprecher der Polizei zu FOCUS Online. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei weiträumig abgesperrt worden. Es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage, erklärte der Sprecher. Die Maßnahmen würden vorsorglich durchgeführt.

Bei der Stadtverwaltung war in der Nacht zu Dienstag eine anonyme E-Mail eingegangen, in der von einer im Neuen Rathaus deponierten Bombe die Rede war. Daraufhin wurde das Gebäude geräumt. Auch der nähere Bereich um das Rathaus an der Südseite des Stadtwalls wurde abgesperrt. Die Geismar Landstraße, die unmittelbar am Rathaus vorbeiführt, war zwischenzeitlich ebenfalls nicht befahrbar. Geschäfte und Läden in der Nähe hatten geschlossen. 

Nicht nur in Göttingen gab es am Dienstagmorgen Bombendrohungen gegen Rathäuser. Alle Drohungen sollen anonym formuliert worden sein. Mindestens ein halbes Dutzend andere Städte sind laut Medienberichten betroffen. Demnach gibt es Drohungen gegen Rathäuser in

Bislang Unbekannte senden seit längerer Zeit Drohschreiben an verschiedenste Institutionen in Deutschland, darunter auch Finanzämter, Rathäuser, Anwaltskanzleien oder Verlage. Sie drohen mit Bomben oder – wie im Falle der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) – damit, "Bürger auf offener Straße zu exekutieren". Schon mehrfach wurden Gebäude daraufhin evakuiert, Sprengkörper wurden aber bislang nicht gefunden.

Über soziale Medien erklärten die Beamten aus Göttingen, dass Spezialisten gerade die Gefahrenlage prüfen würden. Bei Facebook und Twitter heißt es: "Wir bitten, das neue Rathaus und die nähere Umgebung derzeit zu meiden." Zugleich warnt die Polizei, Spekulationen zu verbreiten. 

Im Jahr 2017 häuften sich die Bombendrohungen gegen das Rathaus in Kassel. Allein bis Anfang Mai waren es insgesamt drei Bombendrohungen. Jedesmal musste die Polizei aus Sicherheitsgründen das Rathaus und die Umgebung räumen. Beispielsweise durften die Straßenbahnen nicht über die Obere Königsstraße fahren. Sie wurden über den Scheidemannplatz umgeleitet. In der Regel kamen die Drohungen per E-Mail an.

In mehreren deutschen Städten sind am Dienstagmorgen Rathäuser, Verwaltungsgebäude und auch ein Kindergarten evakuiert worden. Betroffen waren Augsburg, Göttingen, Kaiserslautern, Chemnitz, Neunkirchen im Saarland und Rendsburg in Schleswig-Holstein. Seit Monaten gibt es eine deutschlandweite Serie von Drohschreiben mutmaßlicher Rechtsextremer an Politiker, Behörden oder Gerichte.

Bis heute gibt es noch keine konkreten Hinweise auf einen Täter. Die HNA hatte sich damals in Absprache mit der Polizei dazu entschieden, die Berichterstattung zu allen folgenden Bombendrohungen gegen das Kasseler Rathaus klein zu halten, um Nachahmer-Taten zu verhindern.

In saarländischen Neunkirchen ist ebenfalls in der Nacht eine E-Mail eingegangen, exakt um 1.35 Uhr oder 1.37 Uhr, sagte ein Polizeisprecher zu FOCUS Online. Der Inhalt: Im Rathaus werde eine Bombe hochgehen. Die Nachricht sei heute Morgen gelesen worden. Um 7.45 Uhr habe die Polizei mit ihrem Einsatz begonnen und das noch relativ leere Rathaus sowie eine danebenliegende Kita geräumt.

*1974, Soziologie- und Politikstudium, bei der HNA ab 1994 freier Mitarbeiter, elf Jahre lang Kulturredakteur, mittlerweile in der Online-Redaktion. Am liebsten in Laufschuhen und auf dem Rad unterwegs.

Das gleiche Muster in Rendsburg. Auch hier ist in der Nacht eine E-Mail mit einer Bombendrohung im Rathaus eingegangen, sagte ein Polizeisprecher zu FOCUS Online. Das Gebäude sei in den frühen Morgenstunden evakuiert worden, ankommenden Mitarbeitern sei der Zutritt verwehrt worden. Mittlerweile gab es Entwarnung, das Rathaus wurde wieder freigegeben.

Jahrgang 1981. Seit 2011 Online-Redakteurin bei der HNA. Spezialgebiete: SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Regiowiki. Bevorzugt Ahle Worscht, Katzen und guten Humor.

Hoffentlich wird der Mail-Schreiber bald gefasst. Wie üblich wird es ein mittelloser Spinner sein, der für die Kosten nicht aufkommen kann. Auch ein Linker hat solch eine Mail bekommen, ein Hinweis auf den Hintergrund des Täters? Gut möglich, dass es ein Spinner aus dem rechten Spektrum ist!

*1961 in Hameln. Nach dem Studium in Göttingen lange HNA-Berichterstatter in Nordhessen. Seit 2011 Leiter der Göttinger Redaktion.

Seit 1999 freiberuflich für die HNA tätig, hauptsächlich in Göttingen. Schwerpunkte: Luftbilder und Blaulicht, aber nicht nur.

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Die Berliner Staatsanwaltschaft, die federführend ermittelt, spricht inzwischen von deutschlandweit mehr als 100 Fällen. Ob die Fälle vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, war zunächst offen.

Nach per E-Mail verschickten Bombendrohungen sind am Dienstagmorgen in sechs deutschen Städten Rathäuser geräumt worden. Die Rathäuser wurden zur Sicherheit in Augsburg (Bayern), Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz), Chemnitz (Sachsen), Göttingen (Niedersachsen), Neunkirchen (Saarland) und Rendsburg (Schleswig-Holstein) evakuiert. In Neunkirchen wurde auch ein Kindergarten geräumt.

100 WarnMails verschicken und an 1 Stelle wirklich einen funktionierenden Sprengsatz plaziert haben, der dann explodiert und Menschen tötet. Wie können wir so etwas abwenden? 20190326 13:19

Die Drohungen gingen in der Nacht offenbar direkt an die E-Mail-Adressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Der Absender sei nicht nachvollziehbar. Die Mails hätten keine Unterschrift gehabt, sagte Kriminalhauptkommissar Gerd Molter.

und Merkel rettet die Welt!!!!! weiß diese Frau überhaupt noch was im eigenen Land passiert? ihre Politik macht dieses Land kaputt!!!! nichts sehen nichts sagen nichts hören NICHT HANDELN

Wir stehen mit allen Städten untereinander in Kontakt. Die Schreiben waren so formuliert, dass wir zu diesen drastischen Maßnahmen gegriffen haben, sagte Polizeisprecher Michael Jakob WELT. Inzwischen gibt es in allen Städten Entwarnung. Es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden.

Und die Berliner Staatsanwaltschaft hat federführend die Ermittlungen übernommen? Dann werden wir vermutlich kein Ermittlungsergebnis bekommen!

Wir wissen, dass es am Jahresanfang ja mit ähnlichen Drohungen Gerichtsgebäude getroffen hat, sagte Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen der Polizeigewerkschaft (DPolG), WELT. Bei den jetzigen Fällen könnten es Nachahmungstäter sein, müssen aber nicht, so Wendt. Man muss es ja ernst nehmen. Bei der derzeitigen erhöhten Terrorgefahr entscheidet man auch anders als früher.

In Chemnitz wurde das Rathaus ebenfalls vorläufig evakuiert. Die Polizei konnte auf Anfrage von FOCUS Online noch keine weiteren Infos geben.

Dass die Anzahl der Vorfälle massiv zunehme, glaubt er nicht. Die Fälle werden nicht in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Dafür ist es dann doch zu wenig. Es ist kein Massenphänomen, so Wendt. Mal werde ein Bahnhof geräumt, mal ein Fußballstadion. Allerdings mit erheblichen Folgen für die Bürger. Er fordert von der Justiz, an die Täter, falls sie gefasst werden, das richtige Signal zu senden. Es ist kein Kavaliersdelikt, 100 Polizeikräfte zu binden. Die Polizei sollte die Kosten der Einsätze konsequent eintreiben. Als Warnung auch an die Trittbrettfahrer: Da kommen schnell 100.000 Euro zusammen, so Wendt.

In Augsburg hatte es nach der Bombendrohung einen Großeinsatz der Polizei gegeben, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt. Auf Fotos waren ein halbes Dutzend Streifenwagen rund um das Rathaus zu sehen.

Bei aller Liebe, aber in dem Artikel ist nicht EIN EINZIGER HINWEIS auf rechte Aktivitäten heraus zu lesen.

Nach der Bombendrohung in Göttingen ist das Neue Rathaus am Dienstagmorgen um neun Uhr geräumt und nach Sprengstoff durchsucht worden. Kurz nach zehn Uhr gab die Polizei Entwarnung. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatte ein unbekannter Absender am Morgen in einer Mail gedroht, eine Explosion in dem 16-geschossigen Büroturm herbeizuführen.

nehme ganz stark an,dass da schon wieder Putin seine Hände im Spiel haatte,oder es war diesmal die AfD.

In Kaiserslautern sei ebenfalls eine Drohmail eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte waren mit Sprengstoffspürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus war abgesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. In Chemnitz mussten 200 Mitarbeiter das Rathaus verlassen. Der Wochenmarkt wurde geschlossen, die Händler mussten ihre Stände abbauen.

Erst am Montag hatte es eine Bombendrohung in Pinneberg (Schleswig-Holstein) gegeben, der Bahnhof wurde evakuiert. Zudem gab es Drohungen zuletzt gegen das Rathaus in Flensburg (Schleswig-Holstein) und mehrere Landgerichte. Bislang Unbekannte senden seit längerer Zeit Drohschreiben an verschiedenste Institutionen in Deutschland, darunter auch Finanzämter, Rathäuser, Anwaltskanzleien oder Verlage. Die bei den Ermittlungen federführende Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt inzwischen in mehr als 100 Fällen wegen Drohschreiben an Politiker, Behörden oder Gerichte, sagte ein Sprecher am Dienstag. Ob die Fälle vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, ist allerdings offen.

In mehreren Städten gab es Bombendrohungen. Rathäuser wurden evakuiert. Die Polizei ist mit Sprengstoffspürhunden im Einsatz. Wer steckt hinter der offenbar konzertierten Aktion? Polizeisprecher Michael Jakob mit ersten Erkenntnissen.

0 Anzeige Nach per E-Mail verschickten Bombendrohungen sind am Dienstagmorgen in sechs deutschen Städten Rathäuser geräumt worden. Die Rathäuser wurden zur Sicherheit in Augsburg (Bayern), Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz), Chemnitz (Sachsen), Göttingen (Niedersachsen), Neunkirchen (Saarland) und Rendsburg (Schleswig-Holstein) evakuiert. In Neunkirchen wurde auch ein Kindergarten geräumt.

Die Drohungen gingen in der Nacht offenbar direkt an die E-Mail-Adressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Der Absender sei nicht nachvollziehbar. Die Mails hätten keine Unterschrift gehabt, sagte Kriminalhauptkommissar Gerd Molter.

Wir stehen mit allen Städten untereinander in Kontakt. Die Schreiben waren so formuliert, dass wir zu diesen drastischen Maßnahmen gegriffen haben, sagte Polizeisprecher Michael Jakob WELT. Inzwischen gibt es in allen Städten Entwarnung. Es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden.

Wir wissen, dass es am Jahresanfang ja mit ähnlichen Drohungen Gerichtsgebäude getroffen hat, sagte Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen der Polizeigewerkschaft (DPolG), WELT. Bei den jetzigen Fällen könnten es Nachahmungstäter sein, müssen aber nicht, so Wendt. Man muss es ja ernst nehmen. Bei der derzeitigen erhöhten Terrorgefahr entscheidet man auch anders als früher.

Dass die Anzahl der Vorfälle massiv zunehme, glaubt er nicht. Die Fälle werden nicht in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Dafür ist es dann doch zu wenig. Es ist kein Massenphänomen, so Wendt. Mal werde ein Bahnhof geräumt, mal ein Fußballstadion. Allerdings mit erheblichen Folgen für die Bürger. Er fordert von der Justiz, an die Täter, falls sie gefasst werden, das richtige Signal zu senden. Es ist kein Kavaliersdelikt, 100 Polizeikräfte zu binden. Die Polizei sollte die Kosten der Einsätze konsequent eintreiben. Als Warnung auch an die Trittbrettfahrer: Da kommen schnell 100.000 Euro zusammen, so Wendt.

In Augsburg hatte es nach der Bombendrohung einen Großeinsatz der Polizei gegeben, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt. Auf Fotos waren ein halbes Dutzend Streifenwagen rund um das Rathaus zu sehen.

Nach der Bombendrohung in Göttingen ist das Neue Rathaus am Dienstagmorgen um neun Uhr geräumt und nach Sprengstoff durchsucht worden. Kurz nach zehn Uhr gab die Polizei Entwarnung. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatte ein unbekannter Absender am Morgen in einer Mail gedroht, eine Explosion in dem 16-geschossigen Büroturm herbeizuführen.

In Kaiserslautern sei ebenfalls eine Drohmail eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte waren mit Sprengstoffspürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus war abgesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. In Chemnitz mussten 200 Mitarbeiter das Rathaus verlassen. Der Wochenmarkt wurde geschlossen, die Händler mussten ihre Stände abbauen.

Erst am Montag hatte es eine Bombendrohung in Pinneberg (Schleswig-Holstein) gegeben, der Bahnhof wurde evakuiert. Zudem gab es Drohungen zuletzt gegen das Rathaus in Flensburg (Schleswig-Holstein) und mehrere Landgerichte. Bislang Unbekannte senden seit längerer Zeit Drohschreiben an verschiedenste Institutionen in Deutschland, darunter auch Finanzämter, Rathäuser, Anwaltskanzleien oder Verlage. Die bei den Ermittlungen federführende Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt inzwischen in mehr als 100 Fällen wegen Drohschreiben an Politiker, Behörden oder Gerichte, sagte ein Sprecher am Dienstag. Ob die Fälle vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, ist allerdings offen.