Gelsenkirchen.   Großeinsatz für die Feuerwehr Gelsenkirchen: 60 Rettungskräfte rückten aus, um einen Wohnungsbrand zu löschen. Mehrere Bewohner wurden verletzt.

Bei einem Wohnungsbrand in Gelsenkirchen sind in der Nacht zu Donnerstag neun Menschen verletzt worden. Das berichtet die Feuerwehr Gelsenkirchen auf Nachfrage unserer Redaktion.

Demnach seien die Einsatzkräfte kurz nach Mitternacht in die Wanner Straße im Stadtteil Bulmke-Hüllen gerufen worden. Dort stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Flammen.

Die Rettungskräfte brachten die Bewohner des Hauses mithilfe von Hauben zum Schutz vor Rauchgas, das sich im Treppenhaus ausgebreitet hatte, in Sicherheit. Neun Menschen wurden bei dem Brand verletzt, sie wurden in Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr löschte den Brand sowohl innerhalb des Gebäudes als auch von außen über eine Drehleiter. Nach etwa zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Die Bewohner der übrigen Wohnungen konnten zurück in ihre Wohnungen, die Brandwohnung ist nach Angaben der Feuerwehr vorläufig unbewohnbar.

Kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in den Ortsteil Bulmke-Hüllen alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte erhöhten umgehend das Einsatzstichwort, da noch Personen in der Brandwohnung im 1. OG und im Treppenraum des insgesamt 6-stöckigen Wohnhauses vermutet wurden. Die betroffene Wohnung im 1. OG brannte in vollem Umfang. Dichter Brandrauch breitete sich aus der Brandwohnung auf den Treppenraum des Wohngebäudes aus. Aus der Brandwohnung konnte eine Person mit Symptomen einer Rauchgasintoxikation gerettet werden. Die meisten Bewohner hatten sich zuvor selbstständig ins Freie und in Sicherheit gebracht. Im weiteren Einsatzverlauf wurden insgesamt neun Verletzte Personen rettungsdienstlich versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Die Löscharbeiten in der Brandwohnung erfolgten sowohl von außen über eine Drehleiter als auch von innerhalb des Gebäudes. Nach ca. einer Stunde hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Als weitere Maßnahmen wurden die umliegenden Wohnungen, der Treppenraum und schließlich der Keller des Gebäudes kontrolliert. Nach Abschluss aller Lösch- und Lüftungsmaßnahmen konnten die meisten Bewohner in ihre Wohnung zurückkehren, die Brandwohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Nach ca. zweieinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden; in den frühen Morgenstunden erfolgt noch eine weitere Kontrolle der Brandwohnung durch die Feuerwehr. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwachen Gelsenkirchen, Buer, Heßler sowie die Löschzüge Altstadt und Ückendorf an der Abarbeitung des Einsatzes beteiligt. Unterstützt wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen durch Kräfte der Feuerwehr Essen.