Busse kollidieren: Schüler unter den Verletzten - neue Details
30 Verletzte bei schwerem Busunfall bei Ammerndorf
Bei einem schweren Unfall in Bayern sind 26 Menschen verletzt worden, darunter mehrere Schulkinder. Zwei Busse waren aus bisher ungeklärter Ursache frontal zusammengestoßen.

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Busse nahe Ammerndorf (Landkreis Fürth) sind etwa zwölf Menschen schwer verletzt worden. 14 weitere Personen wurden leicht verletzt. Mindestens vier Menschen seien am Nachmittag mit schwerem Gerät von der Feuerwehr aus Trümmern der Busse befreit worden, sagte ein Polizeisprecher. Auch mehrere Kinder sind unter den Verletzten. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, zwei Schulbusse seien zusammengestoßen. Später korrigierte sie diese Angaben – es handele sich um Linienbusse, in denen auch Schulkinder saßen. Nach dem Zusammenstoß fuhr noch ein weiteres Fahrzeug in die Unfallstelle.

Dei Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz und brachten Verletzte in die Kliniken. Für Eltern und Angehörige wurde eine Sammelstelle eingerichtet.

Zwei Linienbusse prallten frontal aufeinander, dann fuhr noch ein Auto auf die Unfallstelle auf. In Ammerndorf (20 Kilometer von Nürnberg entfernt) kam es zu einem schweren Unfall, bei dem zahlreiche Kinder verletzt wurden. In den Bussen hatten viele Schulkinder auf dem Weg nach Hause gesessen. Die Polizei geht derzeit von etwa 26 verletzten Personen aus, darunter Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Wucht des Aufpralls wird deutlich, wenn man Bilder von der Unfallstelle sieht: Die Fronten beider Linienbusse sind völlig zerstört. Ein Durcheinander aus Metallteilen, Kabeln und Schläuchen hängt an dem einem Bus dort, wo der Fahrer saß. Die Fahrerkabine des anderen Busses ist durch die Wucht des Aufpralls so aufgerissen, dass Lenkrad und Fahrersitz von Weitem erkennbar sind. 

Bert Rauenbusch ist kurz nach dem Unfall am Ortsausgang von Ammerndorf. “Es war alles voller Verletzter”, beschreibt der Polizist die Situation. Die hätten auf der Wiese gelegen, gesessen und gestanden. “Ein paar haben gejammert und gewimmert.” Einige Fahrgäste hätten den Verletzten geholfen. 

Zwölf Menschen wurden schwer verletzt – darunter auch die beiden Busfahrer und mehrere Schulkinder. 14 weitere Menschen kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Vier Unfallopfer mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Trümmern befreit werden. Die örtlichen Einsatzkräfte und Rettungsdienste sind vor Ort, ebenso die Polizei. 

Warum die Busse zusammenstießen, ist noch völlig unklar. Ein Sachverständiger muss nun den genauen Unfallhergang klären. Die Staatsstraße 2245 bleibt vorerst gesperrt. “Es ist schon außergewöhnlich, dass zwei Busse auf gerader und übersichtlicher Straße aufeinanderprallen”, sagt Rauenbusch. “Sowas habe ich in 40 Dienstjahren noch nicht gehabt.”