Ein verdienter Sieg Stimmen zum Spiel von Mainz 05 gegen Freiburg
Mainz Erfolgreich in die fnfte Jahreszeit
An sein letztes Tor konnte sich Karim Onisiwo 26 nicht genau erinnern. Freiburg? Oder gegen Augsburg? Zu Hause?, fragte er die Reporter nach dem FreiburgSieg.

Mit dem 31 hatte der siStrmer Mainz den Sieg eingettet und zwei Jahre Ladehemmung berwunden. Tatschlich hatte er am 19. November 2016 das 42 in der Nachspielzeit erzielt im Heimspiel gegen Freiburg.

Schrder aber blieb in Bezug auf seine Arbeit auch nach dem zweiten Sieg in Serie zurckhaltend “Man freut sich fr den Verein.” JeanPhilippe Mateta, Moussa Niakhat, JeanPaul Botius, Aarn Martn oder Pierre Kunde Malong Noch jetzt drften einige FuballExperten auerhalb von RheinlandPfalz mit diesen Namen wenig anfangen knnen. Fr die Mainzer aber werden sie zum Sinnbild eines erfolgreichen Umbruchs. Groe Teile der 28 Millionen Euro, die der Club im Sommer von Borussia Dortmund fr Verteidiger Abdou Diallo bekommen hat, scheint Schrder clever investiert zu haben.

Mainzer Neuzugnge werden immer besser Fussball SWR Sport

Onisiwo Ich wollte unbedingt wieder mal ein Tor schieen und bin froh, dass es geklappt hat. Als Offensivspieler will man sich immer belohnen mit Scorerpunkten.

Seit Mrz 2016 spielt der kraftvolle, aber oft ungelenk wirkende sterreicher fr Mainz. Den Durchbruch zum Stammspieler hat er immer noch nicht geschafft vielleicht bringt der Treffer ihm Auftrieb.

Die beiden franzsischen U21Nationalspieler Niakhat und Mateta sowie MittelfeldAbrumer Kunde tun das allein schon dank ihrer physischen Prsenz. In der ersten halben Stunde der Partie gewann Mateta gefhlt alle Kopfballduelle in der Offensive und erzielte in der 18. Minute per Kopf auch den zwischenzeitlichen Treffer zum 20 auf Vorlage von Botius. Der starke Gbamin 6. per Distanzschuss und der eingewechselte Karim Onisiwo 75. besiegelten den verdienten Erfolg.

Es gab aber auch eine hssliche Szene fr Onisiwo. Kurz vor Schluss stieg er Freiburgs Hfler brutal auf den Knchel. Der musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss raus.

Rouven Schrder wollte sich nicht selbst loben. Dabei htte der Sportvorstand des FSVMainz 05 das nach dem 31Erfolg beim SCFreiburg durchaus tun knnen. Der 43Jhrige hatte im Sommer sehr viel Geld fr in Deutschland weitestgehend unbekannte Spieler ausgegeben. Mehrere Millionen Euro, die sich langsam, aber sicher rentieren. “Die Neuzugnge von Mainz haben eine unglaublich hohe individuelle Qualitt”, lobte sogar Freiburgs Trainer Christian Streich.

Onisiwo dazu Ich bin mehr oder weniger in ihn reingefallen. Ich bin kein Foulspieler, es tut mir auf jeden Fall leid.

Bundesliga FSV Mainz 05 Mainzer Neuzugnge werden immer besser teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf Google teilen per Mail teilen Das 31 in Freiburg ist fr den FSV Mainz 05 der zweite Sieg nacheinander. Groen Anteil am Aufwrtstrend der Rheinhessen haben die Neuzugnge. Dabei drften einige von ihnen manchem FuballExperten noch immer unbekannt sein.

Beistand gibts von Trainer Schwarz Er luft an, das ist ganz sicher keine Absicht. Aber natrlich rgerlich, wenn Hfler sich da verletzt hat.

Die Abwehr um den vom FCMetz gekommenen Niakhat zhlt zu den besten Defensivreihen der Liga. Und in der Offensive berzeugten in Freiburg neben JeanPhilippe Gbamin vor allem Botius und Mateta. “Sie haben einen groen Anteil am Erfolg, auch in der Gesamtheit des Teams”, sagte Schrder. “Weil sie auch einfach eine groe Dominanz ausstrahlen.”

Zum ersten Mal, seit Sandro Schwarz Trainer ist, springt Mainz durch das 31 in Freiburg in die obere Tabellenhlfte.

Am 11. Spieltag verliert der SC Freiburg zu Hause gegen Mainz 05 mit 13. Die Freiburger kassieren zwei frhe Tore. Die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang fhrt lediglich zum Anschlusstreffer.

Mit seinem ersten Tor seit fast zwei Jahren machte Karim Onisiwo den Sieg des 1. FSV Mainz 05 in Freiburg perfekt. Der zweite Dreier innerhalb von sechs Tagen beflgelt die Stimmung des selbsternannten Karnevalsvereins zum Auftakt der FastnachtsKampagne an diesem Sonntag. Die Verletzung des Freiburgers Nicolas Hfler trbt das Gesamtbild.

“Diesmal tragen wir dazu bei, dass am Schillerplatz die Hlle los ist”, sagt Sandro Schwarz, der in Mainz geboren ist, “jetzt haben wir einen guten Start in die fnfte Jahreszeit.” Nur zu gut erinnert sich der Trainer an die vergangene Kampagne, als die Rheinhessen am Fastnachtssamstag in Hoffenheim 24 untergingen “Das hat sich furchtbar angefhlt.”

Ausgelassen ging es auf Mainzer Seite bereits am Samstag in Freiburg zu, nachdem Onisiwo in der 75. Minute den ZweiToreAbstand wiederhergestellt hatte und sich alle mit dem Torschtzen freuten. Drei Minuten zuvor war dem Freiburger Roland Sallai der Anschlusstreffer gelungen. “Bis zum 31 war es ein hitziges Spiel, danach war die Luft ein bisschen raus und wir haben gedacht, jetzt bringen wir es sicher ber die Zeit”, sagte der Torschtze hinterher. Fr den sterreicher war es das erste Bundesligator seit 721 Tagen, zuletzt hatte der 26Jhrige am 11. Spieltag der Saison 2016/17 getroffen, beim 42 gegen den SC Freiburg.

“Es bedeutet mir sehr viel, mal wieder ein Tor gemacht zu haben”, sagt er. Als Offensivspieler wolle man sich immer belohnen, “mit Scorerpunkten oder solchen Toren und damit der Mannschaft helfen”. Nachdem sich Mainz viele Wochen unter Wert verkaufte, kletterte der FSV durch den zweiten Dreier nach dem 21 gegen Bremen in der Tabelle auf Platz neun. “Zwei Siege nacheinander hatten wir vergangene Saison auch nicht so oft. Jetzt kommt die Pause, wir htten gerne weitergespielt. Jetzt freuen wir uns einfach auf eine volle Arena gegen Borussia Dortmund”, betont Sportvorstand Rouven Schrder.

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Fr etwas Missstimmung sorgte allerdings ein Zweikampf zwischen Onisiwo und mehreren Freiburgern in der Schlussphase, aus dem Hfler mit einer schweren Verletzung hervorging. Nachdem die Mainzer Nummer 21 von Dominique Heintz durch einen Schubser etwas aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, erwischte er Nicolas Hfler mit dem Fu am linken Knchel, strzte zudem unglcklich in den Freiburger, sodass dieser sich das rechte Knie verdrehte. “Wir hoffen, dass es kein Kreuzbandriss ist”, erklrte SCTrainer Christian Streich. “Ich bin mehr oder weniger in ihn reingefallen. Es war keine Absicht”, sagte Onisiwo.

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