Hussein K. gibt zu, die Freiburger Studentin Maria L. getötet zu haben. Zu möglichen Vorstrafen aber schweigt er beharrlich. Der erste Prozesstag im neuen Jahr lässt erahnen, warum.

E-Mail: Julia.Juettner@spiegel.de Mehr Artikel von Julia Jüttner Montag, 08.01.2018   20:20 Uhr Drucken Nutzungsrechte Feedback if (typeof ADI != ‘undefined’) ADI.writeAdScript(‘integrationteaser_1’); Frust und Desinteresse sind ihm anzusehen. Hussein K. hockt auf der Anklagebank in Saal IV des Landgerichts Freiburg und blickt ins Leere. Die Vorsitzende Richterin nimmt mehrere Anläufe, ihn aufzufordern, doch nach vorne an die Richterbank zu kommen. Dort studieren die Prozessbeteiligten Google-Maps-Ausdrucke, die den Wohnort seiner Familie zeigen sollen. Hussein K. will nicht, dann steht er doch auf.

Hussein K. starrt auf den Boden. Der Vorwurf wiegt schwer. Auch zu dem Verdacht, er habe in Iran eine Zwölfjährige vergewaltigt, will er keine Angaben machen. Diese Tat wurde strafrechtlich nicht verfolgt, die Eltern K.s sollen sich mit denen des mutmaßlichen Opfers geeinigt haben.

In Griechenland vorzeitig aus der Haft entlassen

Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker!