Frankfurter Flughafen: Wegen Gewitter fallen Hunderte Flüge aus - SPIEGEL ONLINE
Unwetter im Newsblog: Gewitter bringt Flugbetrieb in Frankfurt durcheinander
Tief “Frank” am Nachmittag hat mit einem heftigen Gewitter den Betrieb am Frankfurter Flughafen massiv gestört. Zeitweise konnten Maschinen weder starten noch landen.

Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es auf dem Frankfurter Flughafen zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

Die bundesweite Vorhersage: Nach einem teils gewittrigen Wochenstart beruhigt sich das Wetter am Dienstag wieder ein wenig. Neben einzelnen Wolken scheint bei Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad häufig auch die Sonne, wie der DWD mitteilte. Nur im äußersten Norden bleibe es demnach mit 18 bis 25 Grad kühler. Dort könnten sich auch dichtere Wolken vor die Sonne schieben. Schauer und Gewitter sind laut Vorhersage am Dienstag vor allem noch im östlichen Bergland und an den Alpen möglich.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa hundert Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen.

Im Raum Pforzheim fielen nach einer Schätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) punktuell bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Nach Polizeiangaben musste zwischen Pforzheim-Dillweißenstein und Unterreichenbach kurzfristig auch eine Straße nach einem Hangrutsch gesperrt und gesäubert werden. In Pforzheim fiel ein Baum auf zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde dabei niemand.

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, legte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Nachmittag eine sogenannte Nullsteuerung fest. Das bedeutet, dass bereits in der Luft befindliche Maschinen zwar landen konnten oder umgeleitet wurden. An Flughäfen im europäischen Umfeld starteten während der Nullsteuerung aber keine Flugzeuge in Richtung Frankfurt.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnte vor teils kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen auf einem breiten Streifen von Baden-Württemberg bis zur Ostsee. Es seien bis zu drei Zentimeter dicke Hagelkörner zu erwarten.

Nicht mehr ganz so heiß und wieder gewittriger wird es am Donnerstag, an dem im Nordosten aber immer noch bis zu 30 Grad drin sind. Im Südwesten können die Menschen bei 18 bis 23 Grad durchatmen. Dabei ist von der Mitte Deutschlands bis in die Nordosthälfte sowie an den Alpen aber Vorsicht geboten: Hier sind erneut teils kräftige Gewitter möglich.

Die Gewitterlage sollte auch in der Nacht zum Dienstag in Richtung Ostdeutschland noch anhalten. Auch im Norden bestehe Unwettergefahr. Im Verlauf der Nacht lasse die Gefahr aber nach.

In Nordrhein-Westfalen mussten Pendler auf dem Weg zur Arbeit wegen der Gewitter mit Zugausfällen und Verspätungen kämpfen. Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr zeitweise auf etwa 300 Kilometern. Zwischen Ruhrgebiet und Rheinland lief der Bahnverkehr nach einem Blitzeinschlag in Mülheim mehrere Stunden nur stark eingeschränkt.

Nach einem hochsommerlichen Wochenende geht es deutschlandweit zwar weiterhin heiß, aber auch mit starken Unwettern durch die Woche. (Quelle: t-online.de)

Mehrere Brände in Brandenburgs Wäldern lösten am Montag größere Feuerwehreinsätze aus. Der größte Schaden entstand in einem Wald bei Hennickendorf/Berkenbrück. Innerhalb weniger Stunden verdoppelte sich dort die Schadensfläche auf rund 50 bis 60 Hektar, wie Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragter des Landes.

Mit der sommerlichen Hitze erreicht Deutschland eine Gewitterfront. In NRW fallen Züge aus, in Frankfurt zahlreiche Flüge. Alle Informationen im Newsblog.

Nach Beeinträchtigungen durch ein heftiges Gewitter haben sich die Abläufe am Frankfurter Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert. “Der Betrieb läuft reibungslos”, sagte er. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant.

Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen. Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Offenbach (dpa) – Blitz, Donner, Hitze und viel Regen: Nach dem heißen Wochenende sind heftige Gewitter über Teile Deutschlands gezogen. Das beeinträchtigte am Montag auch den Betrieb am Frankfurter Flughafen.

Es wird gewittrig in Niedersachsen, und das vor allem in der östlichen Landeshälfte. Im Lauf des Montags werden nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg Gewitter von Ostwestfalen Richtung Hannover ziehen. “Im gesamten östlichen Teil von Niedersachsen wird es schwere Gewitter geben”, sagte Meteorologe Peter Hartmann. Er rechne damit, dass die Gewitter punktuell niedergehen werden und lokal 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen wird. “Ansonsten kann auch mal Hagel mit im Spiel sein und auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometer – es ist alles dabei”, sagte Hartmann. Die Bahn warnte vor Verkehrsbeeinträchtigungen.

Auf der Autobahn 1 zwischen Cloppenburg und Vechta ist am Morgen bei einem schweren Unfall im Gewitterregen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er saß als Beifahrer in einem Kleintransporter, der kurz vor der Anschlussstelle Vechta ins Schleudern geriet. 

Am Dienstag soll sich das Wetter ein wenig beruhigen. Neben einzelnen Wolken scheint bei Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad häufig auch die Sonne, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Nur im äußersten Norden bleibe es demnach mit 18 bis 25 Grad kühler. Dort könnten sich auch dichtere Wolken vor die Sonne schieben. Schauer und Gewitter sind laut Vorhersage am Dienstag vor allem noch im östlichen Bergland und an den Alpen möglich.

Für Ostdeutschland warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremer Hitze: Bis zu 35 Grad erwartet der Dienst für Teile Brandenburgs. Für das restliche Land sei von Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad auszugehen. Die Gewitter werden im Laufe des Tages weiter nach Osten ziehen.

Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk in Mülheim behindert derzeit den Bahnverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher der DB. Die Züge führen teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit.

Betroffen waren zahlreiche Züge im Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet – unter anderem RE 1 und RE 6. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen, teilte die Bahn mit. Der Fernverkehr werde über Gelsenkirchen umgeleitet. 

Teils starke Gewitter sind von Westen her nach Deutschland gezogen. Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen wurden demnach aber nicht verletzt. Im Kreis Kleve waren zahlreiche Haushalte am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. 

Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster – nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese jedoch glimpflich und ohne größere Einsätze.

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