Gewitter legt Deutschlands größten Flughafen lahm - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Unwetter im Newsblog: Flughafen Frankfurt/Main weitgehend lahmgelegt
Blitz und Donner in Frankfurt: Auf Deutschlands größtem Flughafen kam es zu zahlreichen Ausfällen (Archivbild). Bild: Wolfgang Eilmes

Ein Gewitter hat den Betrieb auf Deutschlands größtem Flughafen zum Erliegen gebracht. Zahlreiche Verbindungen mussten abgesagt werden.

Ein heftiges Gewitter hat am Montagnachmittag den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es am Nachmittag zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt. Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien rund 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten auch Blitze über den Himmel am Flughafen.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa hundert Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen.

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Nach einem hochsommerlichen Wochenende geht es deutschlandweit zwar weiterhin heiß, aber auch mit starken Unwettern durch die Woche. (Quelle: t-online.de)

Die Gewitterlage sollte auch in der Nacht zum Dienstag in Richtung Ostdeutschland noch anhalten. Auch im Norden bestehe Unwettergefahr. Im Verlauf der Nacht lasse die Gefahr aber nach.

Mit der sommerlichen Hitze erreicht Deutschland eine Gewitterfront. In NRW fallen Züge aus, in Frankfurt zahlreiche Flüge. Alle Informationen im Newsblog.

Nach Beeinträchtigungen durch ein heftiges Gewitter haben sich die Abläufe am Frankfurter Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert. “Der Betrieb läuft reibungslos”, sagte er. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant.

Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

In Frankenthal rückte die Feuerwehr nach einem Gewitter mit starken Regenfällen zu mehreren Einsätzen aus. Eine Unterführung musste nach Feuerwehrangaben leer gepumpt werden, ebenso mehrere Keller. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, steckte in einer weiteren überfluteten Unterführung ein Auto im Wasser fest. Auch Bäume stürzten um. Verletzte gab es offenbar nicht. In anderen Gemeinden der Region hatte das Unwetter nach bisherigen Informationen kaum Auswirkungen.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen. Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Es wird gewittrig in Niedersachsen, und das vor allem in der östlichen Landeshälfte. Im Lauf des Montags werden nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg Gewitter von Ostwestfalen Richtung Hannover ziehen. “Im gesamten östlichen Teil von Niedersachsen wird es schwere Gewitter geben”, sagte Meteorologe Peter Hartmann. Er rechne damit, dass die Gewitter punktuell niedergehen werden und lokal 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen wird. “Ansonsten kann auch mal Hagel mit im Spiel sein und auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometer – es ist alles dabei”, sagte Hartmann. Die Bahn warnte vor Verkehrsbeeinträchtigungen.

Ein heftiges Gewitter legte am Montagnachmittag den Betrieb am Rhein-Main-Flughafen weitgehend lahm. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt. Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen.

Auf der Autobahn 1 zwischen Cloppenburg und Vechta ist am Morgen bei einem schweren Unfall im Gewitterregen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er saß als Beifahrer in einem Kleintransporter, der kurz vor der Anschlussstelle Vechta ins Schleudern geriet. 

Am Dienstag soll sich das Wetter ein wenig beruhigen. Neben einzelnen Wolken scheint bei Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad häufig auch die Sonne, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Nur im äußersten Norden bleibe es demnach mit 18 bis 25 Grad kühler. Dort könnten sich auch dichtere Wolken vor die Sonne schieben. Schauer und Gewitter sind laut Vorhersage am Dienstag vor allem noch im östlichen Bergland und an den Alpen möglich.

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Für Ostdeutschland warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremer Hitze: Bis zu 35 Grad erwartet der Dienst für Teile Brandenburgs. Für das restliche Land sei von Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad auszugehen. Die Gewitter werden im Laufe des Tages weiter nach Osten ziehen.

Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk in Mülheim behindert derzeit den Bahnverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher der DB. Die Züge führen teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit.

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Betroffen waren zahlreiche Züge im Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet – unter anderem RE 1 und RE 6. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen, teilte die Bahn mit. Der Fernverkehr werde über Gelsenkirchen umgeleitet. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte nach dem sommerlich-warmen Wochenende vor Unwettern zu Wochenbeginn gewarnt.

Teils starke Gewitter sind von Westen her nach Deutschland gezogen. Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen wurden demnach aber nicht verletzt. Im Kreis Kleve waren zahlreiche Haushalte am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. 

Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster – nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese jedoch glimpflich und ohne größere Einsätze.

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