Unwetter in Deutschland: Frankfurter Flughafen zeitweise lahmgelegt - tagesschau.de
Unwetter im Newsblog: Flughafen Frankfurt/Main weitgehend lahmgelegt
Gewitter und Starkregen haben am Frankfurter Flughafen für Verspätungen und Ausfälle gesorgt. Rund 100 Starts und Landungen wurden gestrichen. In Teilen Deutschlands drohen weitere Unwetter.

Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Nach Aussage einer Sprecherin des Betreibers Fraport gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr – wie der HR berichtet. Eine sogenannte “Nullsteuerung” sei von der Deutschen Flugsicherung am Nachmittag festgelegt worden. Maschinen, die bereits in der Luft waren, konnten landen oder umgeleitet werden. An Flughäfen im europäischen Umfeld starteten aber währenddessen keine Flugzeuge in Richtung Frankfurt.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnte vor teils kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen auf einem breiten Streifen von Baden-Württemberg bis zur Ostsee. Es seien bis zu drei Zentimeter dicke Hagelkörner zu erwarten.

Frankfurter Flughafen: Wegen Gewitter fallen Hunderte Flüge aus

In Frankfurt wurde die Arbeit am Vorfeld vorübergehend eingestellt. Etwa 90 Minuten nach Beginn des Gewitters seien 114 Verbindungen annulliert worden, berichtet die Sprecherin. Wann der Betrieb am Flughafen wieder normal laufen wird, blieb zunächst unklar.

Gewitter legt Deutschlands größten Flughafen lahm

Blitz, Donner und Regen haben auch in Nordrhein-Westfalen zu Zugausfällen und Verspätungen geführt. Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr auf bis zu 300 Kilometer. Zwischen Ruhrgebiet und Rheinland war der Bahnverkehr nach einem Blitzeinschlag in Mühlheim nur eingeschränkt möglich. Züge konnten auf der Hauptstrecke zwischen Duisburg und Dortmund aufgrund von ausgefallenen Signalen und Weichenstellungen nur noch langsam fahren oder fielen aus. In Düsseldorf schlug ein Blitz in eine S-Bahn ein und legte den Berufsverkehr vorübergehend lahm.

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Im Raum Pforzheim in Baden-Württemberg fielen nach Schätzung des Deutschen Wetterdienstes punktuell bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Zwischen Pforzheim-Dillweißenstein und Unterreichenbach wurde kurzfristig eine Straße nach einem Hangrutsch gesperrt.

In Berlin und Brandenburg kämpften die Einsatzkräfte zunächst mit der Hitze. In Berlin-Grunewald brannten am Nachmittag etwa 20.000 Quadratmeter Waldboden und Unterholz. Für Brandenburg waren 35 Grad Celsius angesagt. Dort gerieten bei Hennickendorf/Berkenbrück fast 50 Hektar Wald in Brand. Auf der Autobahn 10 am westlichen Berliner Ring war der Abschnitt zwischen den Raststätten Falkensee und Havelland gesperrt.

Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es auf dem Frankfurter Flughafen zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

Auf das heiße Wochenende folgten Unwetter: In Nordrhein-Westfalen sorgten starke Gewitter für Zugausfälle und Behinderungen im Berufsverkehr. In Mülheim an der Ruhr schlug ein Blitz in ein Stellwerk ein. | mehr

Nach dem heißen Wochenende drohen deutschlandweit Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor schweren Gewittern. In Unterfranken wurden Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde, Starkregen und Hagel prognostiziert.

Ein heftiges Gewitter hat am Montagnachmittag den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es am Nachmittag zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt. Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien rund 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten auch Blitze über den Himmel am Flughafen.

Das Wetter soll sich am Dienstag bundesweit wieder beruhigen. Höchstwerte zwischen 26 und 33 Grad Celsius werden erwartet, dazu Sonne und einzelne Wolken. Im äußersten Norden bleibt es am Dienstag mit 18 bis 25 Grad kühler. Schauer und Gewitter sollen vor allem im östlichen Bergland und an den Alpen möglich sein.

Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Der Mittwoch hält laut Wetterdienst im äußersten Westen und Nordwesten vereinzelte Gewitter bereit, die Temperaturen sollen zwischen 25 und 29 Grad sein. Überall sonst soll es sonnig werden mit Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius.

Ein Gewitter hat den Betrieb auf Deutschlands größtem Flughafen zum Erliegen gebracht. Zahlreiche Verbindungen mussten abgesagt werden.

Am Donnerstag kann es im Nordosten bis zu 30 Grad geben. Der Südwesten kühlt etwas ab – der Wetterdienst erwartet 18 bis 23 Grad. Von der Mitte Deutschlands bis in die Nordosthälfte sind erneut teils kräftige Gewitter möglich.

Nach einem hochsommerlichen Wochenende geht es deutschlandweit zwar weiterhin heiß, aber auch mit starken Unwettern durch die Woche. (Quelle: t-online.de)

Mit der sommerlichen Hitze erreicht Deutschland eine Gewitterfront. In NRW fallen Züge aus, in Frankfurt zahlreiche Flüge. Alle Informationen im Newsblog.

Nach Beeinträchtigungen durch ein heftiges Gewitter haben sich die Abläufe am Frankfurter Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert. “Der Betrieb läuft reibungslos”, sagte er. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant.

Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen weitgehend lahmgelegt. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde eingestellt.

Rund eine Stunde nach Beginn des Gewitters seien etwa 100 Starts und Landungen annulliert gewesen. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei noch unklar. Neben heftigem Regen zuckten Blitze über den Himmel am Flughafen. Auf der Internetseite des Airports wurden die Fluggäste gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.

Es wird gewittrig in Niedersachsen, und das vor allem in der östlichen Landeshälfte. Im Lauf des Montags werden nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg Gewitter von Ostwestfalen Richtung Hannover ziehen. “Im gesamten östlichen Teil von Niedersachsen wird es schwere Gewitter geben”, sagte Meteorologe Peter Hartmann. Er rechne damit, dass die Gewitter punktuell niedergehen werden und lokal 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen wird. “Ansonsten kann auch mal Hagel mit im Spiel sein und auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 Stundenkilometer – es ist alles dabei”, sagte Hartmann. Die Bahn warnte vor Verkehrsbeeinträchtigungen.

Auf der Autobahn 1 zwischen Cloppenburg und Vechta ist am Morgen bei einem schweren Unfall im Gewitterregen ein 34-jähriger Mann ums Leben gekommen. Er saß als Beifahrer in einem Kleintransporter, der kurz vor der Anschlussstelle Vechta ins Schleudern geriet. 

Am Dienstag soll sich das Wetter ein wenig beruhigen. Neben einzelnen Wolken scheint bei Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad häufig auch die Sonne, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Nur im äußersten Norden bleibe es demnach mit 18 bis 25 Grad kühler. Dort könnten sich auch dichtere Wolken vor die Sonne schieben. Schauer und Gewitter sind laut Vorhersage am Dienstag vor allem noch im östlichen Bergland und an den Alpen möglich.

Für Ostdeutschland warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremer Hitze: Bis zu 35 Grad erwartet der Dienst für Teile Brandenburgs. Für das restliche Land sei von Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad auszugehen. Die Gewitter werden im Laufe des Tages weiter nach Osten ziehen.

Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk in Mülheim behindert derzeit den Bahnverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher der DB. Die Züge führen teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit.

Betroffen waren zahlreiche Züge im Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet – unter anderem RE 1 und RE 6. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen, teilte die Bahn mit. Der Fernverkehr werde über Gelsenkirchen umgeleitet. 

Teils starke Gewitter sind von Westen her nach Deutschland gezogen. Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht zum Montag fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen wurden demnach aber nicht verletzt. Im Kreis Kleve waren zahlreiche Haushalte am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen. 

Starke Gewitter gab es auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Essen und Münster – nach Angaben der örtlichen Feuerwehren verliefen diese jedoch glimpflich und ohne größere Einsätze.

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