Frankfurt Hessen: Drama um Giraffe Hatari inm Zoo - Nach Obduktion steht Todesursache fest | Frankfurt - fnp.de
Frankfurt: Feuerwehr konnte ihn nicht aufrichten: Hatari umgefallen – tot
Drama im Frankfurter Zoo: Die 20-jährige Giraffe Hatari liegt morgens in der Anlage. Wenig später stirbt das Tier. Nach der vorgenommenen Obduktion steht die Todesursache nun fest.

Update, 14. Mai 2019, 10.50 Uhr: Die Giraffe wurde Montag ins Hessische Landeslabor nach Gießen gebracht. Mitarbeiter sezierten das Tier und nahmen makroskopische Untersuchungen an ihm vor, wie das Landeslabor auf Anfrage mitteilte. Die Giraffe war in einem guten Ernährungszustand und es sind keinerlei Auffälligkeiten entdeckt worden. Das Landeslabor bestätigte, dass es die Todesursache voraussichtlich ein Kreislaufzusammenbruch war. Aktuell werden weitere Untersuchungen vorgenommen. Der Abschlussbericht wird Ende der Woche erwartet.

Nach Angaben des Zoos war Hatari topfit, es seien keine Vorerkrankungen bekannt gewesen. Mit seinen 20 Jahren stand er in der Blüte seines Lebens. Langes Liegen ist für Giraffen jedoch sehr gefährlich. Die Tiere verfügen über ein besonders kräftiges Herz, damit es den weit entfernten Kopf ausreichend mit Blut versorgen kann. In der Ruheposition wird dieser Vor- zum Nachteil. Deswegen liegen Giraffen selten länger als 30 Minuten am Stück, schlafen daher nur in kurzen Etappen.

Erstmeldung, 13. Mai 2019, 12.24 Uhr: Frankfurt – Giraffe Hatari gehörte zu den markantesten Tieren des Frankfurter Zoos: mit seiner stattlichen Größe und seinem gutmütigen Wesen war er vielen Zoobesucherinnen und Zoobesuchern gut bekannt. Seit 2001 lebte der 1999 im Zoo von Kopenhagen geborene Giraffenbulle in Frankfurt. 24 Nachkommen hat er gezeugt.

Am Sonntag ist Giraffenbulle Hatari im Frankfurter Zoo an einem akutem Herz- und Kreislaufversagen gestorben. Das teilte der Zoo am Montag mit. “Dass unser Giraffenbulle so unerwartet gestorben ist, trifft uns und vor allem das Team der Pflegerinnen und Pfleger, die täglich mit ihm gearbeitet haben”, sagte Zoodirektor Miguel Casares.

Am Samstag fanden ihn seine Pfleger in Brustlage in der Innenanlage. Seine Hinterbeine lagen so ungünstig, dass er aus eigener Kraft nicht aufstehen konnte. Alle Versuche, ihn hochzubekommen, scheiterten. Selbst die herbeigerufene Feuerwehr konnte weder mit Lufthebekissen noch mit Teleskoplader und Pferdehebegeschirr etwas ausrichten.

Wie lange Hatari bereits auf dem Boden lag, bevor die Pfleger ihn fanden, ist unklar. Auch für die unnatürliche Position der Hinterbeine hat der Zoo keine Erklärung. Eine Untersuchung des toten Körpers im Hessischen Landeslabor in Gießen soll Aufschluss über die Todesumstände geben.  

Schließlich versagte der Kreislauf der Giraffe trotz entsprechender tiermedizinischer Gegenmaßnahmen. Ebenfalls mit Hilfe der Feuerwehr wurde der schwere Körper in einen Transport-LKW des Zoos gehoben und in das Hessische Landeslabor nach Gießen gebracht. Hier soll geklärt werden, ob es eine medizinische Ursache für die unnatürliche Position der Hinterbeine gab.

Alle Versuche, Hatari wieder auf die Beine zu stellen, scheiterten. Selbst die hinzugerufene Feuerwehr konnte weder mit einem Lufthebekissen noch mit Teleskoplader und Pferdegeschirr etwas ausrichten. Noch während der Rettungsmaßnahmen versagte der Kreislauf der Giraffe.

Mit 20 Jahren war Hatari noch kein altes Tier. Eine Vorerkrankung war nicht bekannt. Eine nicht seltene Todesursache bei Giraffen ist Kreislaufversagen. Auch (zu) langes Liegen kann bei ihnen ein erhöhtes Risiko für den Kreislauf bedeuten. Tatsächlich legen sich Giraffen zur Ruhe ab, schlafen aber zumeist nicht viel länger als eine halbe Stunde am Stück. Um eine ausreichende Durchblutung des Kopfes zu gewährleisten, muss das Herz der Giraffen besonders stark sein. Was im normalen Giraffenalltag vorteilhaft ist, kann in außergewöhnlichen Situationen zum Problem werden.

Die Pfleger fanden Hatari am Sonntagmorgen in seinem Gehege in Brustlage am Boden liegend, die Hinterbeine in unnatürlicher Position. Das fast fünf Meter große und fast eine Tonne schwere Tier konnte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen.

Zoodirektor Dr. Miguel Casares: „Dass unser Giraffenbulle so unerwartet gestorben ist, trifft uns und vor allem das Team der Pflegerinnen und Pfleger, die täglich mit ihm gearbeitet haben. Mein Dank geht an alle Zoomitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Kolleginnen und Kollegen von der Frankfurter Feuerwehr, die alle überaus engagiert und professionell versucht haben, Hatari zu retten.“

Der Frankfurter Zoo trauert um Giraffe Hatari. Der 20-jährige Bulle ist völlig unerwartet in seiner Anlage gestorben. Pfleger fanden das Tier in einer unnatürlichen Position, alle Rettungsversuche schlugen fehl.

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In einer Mitteilung bezeichnete der Zoo die Giraffe als “gutmütiges Wesen”. Der 1999 geborene Hatari lebte seit 2001 in Frankfurt und zeugte in dieser Zeit 24 Nachkommen.

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Zoodirektor Dr. Miguel Casares über das Ableben des gutmütigen Vierbeiners: “Dass unser Giraffenbulle so unerwartet gestorben ist, trifft uns und vor allem das Team der Pflegerinnen und Pfleger, die täglich mit ihm gearbeitet haben. Mein Dank geht an alle Zoomitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die Kolleginnen und Kollegen von der Frankfurter Feuerwehr, die alle überaus engagiert und professionell versucht haben, Hatari zu retten.”

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Frankfurt – Tiefe Trauer im Zoo! Sonntagvormittag ist Netzgiraffe Hatari (20) an akutem Herz-Kreislaufversagen gestorben.

Seine Pfleger fanden ihn in der Innenanlage liege, es konnte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Alle Versuche, ihn hochzubekommen, scheiterten. Selbst die herbeigerufene Feuerwehr konnte weder mit Lufthebekissen noch mit Teleskoplader und Pferdehebegeschirr etwas ausrichten.

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Am Morgen brach das 20 Jahre alte Tier plötzlich zusammen und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft aufrichten.

Schließlich versagte der Kreislauf der Giraffe trotz entsprechender tiermedizinischer Gegenmaßnahmen. Ebenfalls mit Hilfe der Feuerwehr wurde der schwere Körper in einen Transport-LKW des Zoos gehoben und in das Hessische Landeslabor nach Gießen gebracht. Hier soll geklärt werden, ob es eine medizinische Ursache für die unnatürliche Position der Hinterbeine gab.

Zoodirektor Dr. Miguel Casares: Dass unser Giraffenbulle so unerwartet gestorben ist, trifft uns und vor allem das Team der Pflegerinnen und Pfleger, die täglich mit ihm gearbeitet haben. Mein Dank geht an alle Zoomitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die Kolleginnen und Kollegen von der Frankfurter Feuerwehr, die alle überaus engagiert und professionell versucht haben, Hatari zu retten.

Hatari gehörte zu den markantesten Tieren des Zoos: mit seiner stattlichen Größe und seinem gutmütigen Wesen war er vielen Zoobesucherinnen und Zoobesuchern gut bekannt. Seit 2001 lebte der 1999 im Zoo von Kopenhagen geborene Giraffenbulle in Frankfurt. 24 Nachkommen hat er gezeugt.