Video: YouTube-Flashmob in Frankfurt eskaliert - hessenschau.de
Frankfurter Innenstadt: Flashmob beschäftigt weiter Polizei
Bei einem aus dem Ruder gelaufenem Flashmob an der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil haben Jugendliche Polizisten mit Steinen beworfen und zwei Beamte leicht verletzt.

Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv (Quelle: dpa)

Nach einem Flashmob mit rund 600 Jugendlichen in der Frankfurter Innenstadt laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Vor allem soll geklärt werden, ob den Verantwortlichen die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden können. Unklar sei auch, wieso die Aktion am Samstag überhaupt derart aus dem Ruder lief, sagte eine Sprecherin der Behörde am Montag. Initiator der Aktion soll ein 21 Jahre alter Youtuber sein.

Hintergrund der Schlägerei soll ein Streit zwischen rivalisierenden YouTubern sein. Nach einem Aufruf des YouTubers Bekir versammelten sich seine Fans auf dem Alexanderplatz. Unter die Anwesenden mischten sich jedoch auch Anhänger des mit Bekir zerstrittenen YouTubers Bahar al amood. Wie genau die Situation anschließend eskalierte, muss noch geklärt werden.

Die Teilnehmer des Flashmobs waren am Samstagabend auf der zentralen Einkaufstraße Zeil hin- und hergerannt. Da sie dabei keine Rücksicht auf Passanten nahmen, rückte die Polizei an. Ein 17-Jähriger wurde festgenommen, nachdem er auf einen Polizisten losgegangen sein soll. Als Reaktion darauf flogen aus der Menge Steine, die drei Beamte trafen. Zwei Stunden später löste sich der Flashmob auf.

Da sie dabei keine Rücksicht auf Passanten nahmen, rückte die Polizei an und erteilte dem 21-jährigen Veranstalter einen Platzverweis. Ein Beamter sei daraufhin unvermittelt von einem Jugendlichen ins Gesicht geschlagen worden, erklärte die Polizei. Der Angreifer – vermutlich ein 17-Jähriger – wurde festgenommen und dabei leicht verletzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Insgesamt hätten sich rund 400 Leute versammelt, sagte ein Polizeisprecher. Die meisten seien Jugendliche oder junge Erwachsene gewesen. Gut hundert Polizisten waren im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. “Dabei setzten die Beamten auch Reizgas ein”, sagte der Sprecher. Eine Polizistin wurde verletzt.

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