Flughafen Frankfurt wegen Drohne zeitweise gesperrt - hessenschau.de
Drohnen-Alarm am Frankfurter Flughafen: Betrieb vorübergehend ausgesetzt
Eine Drohne hat den Flugverkehr am größten deutschen Flughafen lahmgelegt. Von den Verursachern fehlte jede Spur – auch einen Tag später.

Update, 23. März, 10:54 Uhr: Am Freitag sorgten angebliche Drohnensichtungen am Frankfurter Flughafen für Aufregung und sogar für eine zeitweilige Einstellung des Flugbetriebes. Jetzt ist sich die Polizei gar nicht mehr so sicher, ob es sich tatsächlich um Drohen gehandelt hat. "Ob es eine Drohne war oder möglicherweise auch etwas ganz anderes, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Samstag in Frankfurt. Denn es seien lediglich zwei Drohnensichtungen gemeldet worden – tatsächlich gesehen habe keiner der Ermittler die mysteriösen Flugobjekte.

Obwohl sich die Bundespolizei sofort mit einem Hubschrauber auf die Suche gemacht hatte, fehlte von den mutmaßlichen Drohnen bis zum Samstag jede Spur. Auch eine Sprecherin der Frankfurter Polizei sprach von einer "seltsamen Angelegenheit". Was genau am Himmel flog und ob dort überhaupt etwas unterwegs war, sei völlig unklar.

Nach der Sichtung einer Drohne ist der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen am Freitagnachmittag für eine halbe Stunde eingestellt worden. Das Fluggerät war im Süden des Flughafens gesichtet worden, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport berichtete. Zunächst war von zwei Drohnen die Rede gewesen. Laut Deutscher Flugsicherung machte sich die Bundespolizei mit einem Hubschrauber auf die Suche nach dem kleinen Flugobjekt, konnte es aber nicht finden, wie ein Sprecher sagte. Die Ermittlungen dauern an.

Verspätungen: Drohne gesichtet – Frankfurter Flughafen stoppt kurzzeitig Betrieb

Erstmeldung, 22. März: Frankfurt – Nach der Sichtung einer Drohne ist der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen am Freitagnachmittag für eine halbe Stunde eingestellt worden. Das Fluggerät war im Süden des Flughafens gesichtet worden, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport berichtete. Zunächst war von zwei Drohnen die Rede gewesen.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Flughafensperrungen nach Drohnensichtungen in der Umgebung gegeben, unter anderem an den Londoner Airports Heathrow und Gatwick. Am Donnerstag warnte Bundespolizeipräsident Dieter Romann davor, dass dies jederzeit auch an deutschen Flughäfen passieren könne. Nach seiner Einschätzung gibt es derzeit keine tauglichen Abwehrsysteme, die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten.

Laut Deutscher Flugsicherung machte sich die Bundespolizei mit einem Hubschrauber auf die Suche nach der Drohne, konnte sie aber nicht mehr sichten. Der Flugbetrieb wurde um 17.45 Uhr nach einer halben Stunde Unterbrechung wieder aufgenommen. Am größten deutschen Flughafen waren an diesem Tag von 1439 Flügen bis zum Abend rund 60 annulliert worden, die meisten allerdings im Zusammenhang mit einer Computerpanne im Flugsicherungszentrum Langen. Wegen der Drohne kamen weitere Verspätungen hinzu, wie ein Fraport-Sprecher sagte.

In Deutschland sind Drohnenflüge über den Start- und Landebereich an Flughäfen verboten – genauso wie über Menschenmengen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Behörden, Bundesstraßen oder Bahnanlagen. Dort, wo es erlaubt ist, müssen die Geräte während des Fluges grundsätzlich in Sichtweite bleiben und dürfen nicht höher fliegen als 100 Meter. Ausnahmen gibt es auf Modellflugplätzen.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Flughafensperrungen nach Drohnensichtungen in der Umgebung gegeben, unter anderem an den Londoner Airports Heathrow und Gatwick. Am Donnerstag hatte Bundespolizeipräsident Dieter Romann davor gewarnt, dass dies jederzeit auch an deutschen Flughäfen passieren könne. Nach seiner Einschätzung gibt es derzeit keine tauglichen Abwehrsysteme, die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten.

Der Flugbetrieb wurde um 17.45 Uhr nach einer halben Stunde Unterbrechung wieder aufgenommen. Am größten deutschen Flughafen waren an diesem Tag von 1439 Flügen bis zum Abend rund 60 annulliert worden, die meisten allerdings im Zusammenhang mit einer Computerpanne im Flugsicherungszentrum Langen. Wegen der Drohne kamen weitere Verspätungen hinzu, wie ein Fraport-Sprecher bestätigte.

Die Deutsche Flugsicherung hatte im vergangenen Jahr 158 Behinderungen des regulären Luftverkehrs durch Drohnen registriert, etwa 80 Prozent mehr als noch 2017. Im Großraum von Flughäfen seien 125 der Fälle gemeldet worden, erklärte das bundeseigene Unternehmen, das für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig ist. Die meisten Störungen gab es am Flughafen Frankfurt/Main (31), gefolgt von Berlin-Tegel (17), München (14) und Hamburg (12). Im bisherigen Rekordjahr 2017 waren insgesamt 88 Fälle gemeldet worden.

Der größte deutsche Airport stellt kurzzeitig den Betrieb ein, weil in der Nähe eine Drohne aufsteigt. Einige Flüge verspäten sich deshalb. Dutzende weitere Verbindungen fallen aus, da es in Frankfurt noch ein anderes Problem gibt.

In Deutschland sind Drohnenflüge über den Start- und Landebereich an Flughäfen verboten – genauso wie über Menschenmengen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Behörden, Bundesstraßen oder Bahnanlagen. Dort, wo es erlaubt ist, müssen die Geräte während des Fluges grundsätzlich in Sichtweite bleiben und dürfen nicht höher fliegen als 100 Meter. Ausnahmen gibt es auf Modellflugplätzen.

In Deutschland sind Drohnenflüge über den Start- und Landebereich an Flughäfen verboten – genauso wie über Menschenmengen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Behörden, Bundesstraßen oder Bahnanlagen. Dort, wo Drohnen erlaubt sind, müssen die Geräte während des Fluges grundsätzlich in Sichtweite bleiben und dürfen nicht höher als 100 Meter fliegen. Ausnahmen gibt es auf Modellflugplätzen.

Wegen der Sichtung einer Drohne musste der Betrieb am Frankfurter Flughafen am Freitagnachmittag für eine halbe Stunde komplett eingestellt werden. Keine Starts, keine Landungen!

Die Deutsche Flugsicherung hatte im vergangenen Jahr 158 Behinderungen des regulären Luftverkehrs durch Drohnen registriert – etwa 80 Prozent mehr als noch 2017. Im Großraum von Flughäfen seien 125 der Fälle gemeldet worden. Die meisten Störungen gab es in Frankfurt/Main (31), gefolgt von Berlin-Tegel (17), München (14) und Hamburg (12).

Das Fluggerät war im Süden des Airports gesichtet worden, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport berichtete. Zunächst war von zwei Drohnen die Rede gewesen.Laut Deutscher Flugsicherung machte sich die Bundespolizei mit einem Hubschrauber auf die Suche nach der Drohne, konnte sie aber nicht mehr sichten. Der Flugbetrieb wurde um 17.45 Uhr nach einer halben Stunde Unterbrechung wieder aufgenommen.

Bundespolizei-Präsident Dieter Romann hatte gewarnt, dass dies jederzeit auch an deutschen Flughäfen passieren könne. Nach seiner Einschätzung gibt es derzeit keine tauglichen Abwehrsysteme, die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten.

Frankfurt Airport after boarding LH168: "Unfortunately the airport is closed due to drones in the area." #aviation #Frankfurt #airport #drones

Die Drohne sei im Süden des Geländes gesehen, der Flugbetrieb dann bis zur Klärung der Lage durch die Bundespolizei eingestellt worden. Laut Deutscher Flugsicherung machte sich die Bundespolizei mit einem Hubschrauber auf die Suche nach der Drohne, konnte sie aber nicht mehr sichten.

At Frankfurt Airport omw to Toronto.. All planes are grounded for now due to unauthorized drones flying in the area

Im südlichen Bereich des Airports wurden heute 2 Drohnen gesichtet. Es galt wie immer Safety First! Der Flugbetrieb wurde sofort, bis zur Klärung der Lage durch BPol eingestellt. 30 Minuten fanden keine Starts & Landungen statt. Flugbetrieb läuft wieder normal. KEIN Chaos!

BREAKING: Drone activity has been spotted in the vicinity of Frankfurt Airport (FRA/EDDF). Ground stop in effect with many flights holding. Some are diverting to Hahn or Cologne-Bonn. pic.twitter.com/F2SKkfucGD

Am größten deutschen Flughafen waren an diesem Tag von 1439 Flügen bis zum Abend rund 60 annulliert worden, die meisten allerdings im Zusammenhang mit einer Computerpanne im Flugsicherungszentrum Langen. Wegen der Drohne kamen weitere Verspätungen hinzu, wie ein Fraport-Sprecher sagte.

In Frankfurt waren an diesem Tag von 1439 Flügen bis zum Abend rund 60 annulliert worden, die meisten allerdings im Zusammenhang mit einer Computerpanne im Flugsicherungszentrum Langen. Wegen der Drohne kamen weitere Verspätungen hinzu, sagte ein Fraport-Sprecher.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Flughafensperrungen nach Drohnensichtungen gegeben, unter anderem an den Londoner Airports Heathrow und Gatwick.

Inzwischen laufe der Flugbetrieb wieder normal, hieß es auf Twitter. Es habe kein Chaos gegeben. Zunächst hatte Fraport von zwei Drohnen berichtet, die Zahl wurde später auf eine Drohne korrigiert.

Am Donnerstag hatte Bundespolizeipräsident Dieter Romann davor gewarnt, dass dies jederzeit auch an deutschen Flughäfen passieren könne. Nach seiner Einschätzung gibt es derzeit keine tauglichen Abwehrsysteme, die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten.

Am größten britischen Flughafen London-Heathrow wurde der Flugbetrieb in den vergangenen Monaten mehrfach wegen Drohnensichtungen unterbrochen. Einmal waren davon etwa 120.000 Passagiere betroffen.

Ein Software-Problem bei der Flugsicherung schränkt den Luftverkehr über Deutschland ein. Verspätungen und Flugabsagen sind möglich.

Nach fast 36 Stunden Chaos konnte auf dem Londoner Airport Gatwick am Freitagmorgen endlich der Betrieb aufgenommen werden.

Die Deutsche Flugsicherung hatte im vergangenen Jahr 158 Behinderungen des regulären Luftverkehrs durch Drohnen registriert, etwa 80 Prozent mehr als noch 2017. Im Großraum von Flughäfen seien 125 der Fälle gemeldet worden, erklärte das bundeseigene Unternehmen, das für die Flugverkehrskontrolle in Deutschland zuständig ist.

Die meisten Störungen gab es am Flughafen Frankfurt/Main (31), gefolgt von Berlin-Tegel (17), München (14) und Hamburg (12). Im bisherigen Rekordjahr 2017 waren insgesamt 88 Fälle gemeldet worden.

In Deutschland sind Drohnenflüge über den Start- und Landebereich an Flughäfen verboten – genauso wie über Menschenmengen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Behörden, Bundesstraßen oder Bahnanlagen. Dort, wo es erlaubt ist, müssen die Geräte während des Fluges grundsätzlich in Sichtweite bleiben und dürfen nicht höher fliegen als 100 Meter. Ausnahmen gibt es auf Modellflugplätzen.