Frankfurt und Leverkusen ziehen in nächste Runde ein
Europa League: Bittere Pleite! RB Leipzig patzt gegen Celtic Glasgow
Schlafmütziger Auftritt von Leipzig bei Celtic Glasgow. Der Bundesligist verliert 1:2 und verpasst damit die vorzeitige Qualifikation für die Europa-League-K.o.-Runde. Weil das Team bei beiden Gegentoren kollektiv pennt!

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Die zweite Hälfte begann mit der Riesenchance auf das 2:0 für Celtic: Sinclair konnte sich auf links im Laufduell durchsetzen, zögerte im Strafraum dann eigentlich zu lange gegen den herauslaufenden Mvogo, der den Ball jedoch nicht festhalten konnte. So landete die Kugel bei Christie, der zu überrascht war, um schnell abzuschließen. Schnell war er von Leipzigern umringt, die die Situation schließlich bereinigen konnten. Die Schotten verteidigten weiter gut und ließen wenig zu. RB fiel allerdings auch im zweiten Durchgang wenig Kreatives ein, stattdessen feuerte das Team von Ralf Rangnick weiter mit Vorliebe aus der zweiten Reihe: Sabitzer (68.), Cunha (71.) und Bruma (72.) verfehlten das Tor kurz hintereinander aber knapp.

Celtics Blitzantwort bringt Spannung in Gruppe B

11. Minute: Celtic führt einen Freistoß blitzschnell aus, während sich die Leipziger zum Teil noch die Stutzen zurechtrücken. Forrest setzt sich zu einfach gegen Saracchi durch und legt quer zu Tierney auf halblinker Position. Der feuert den Ball mit links humorlos in die lange Ecke. 1:0 für Celtic!

Gruppe B, 4. Spieltag Celtic Glasgow – RB Leipzig 2:1 (1:0)   Rosenborg Trondheim – RB Salzburg 2:5 (0:4) Der Treffer sorgte bei beiden Teams für eine sichtliche Reaktion: Während sich RB zurückzog und immer wieder durch Fehler im Mittelfeld Raum zum Kontern bot, erhöhten die Gastgeber das Tempo deutlich. Vor allem der schnelle Forrest stellte den früh für den verletzten Saracchi eingewechselten Halstenberg immer wieder vor Probleme. Auch der quirlige Edouard sorgte mehrfach für Gefahr im RB-Strafraum, ohne die Führung bis zur Halbzeit jedoch ausbauen zu können. Leipzig versuchte sein Glück primär aus der Distanz, ohne einem Treffer wirklich nahe zu kommen.

Zusätzlich bitter für Leipzig: Beim Zweikampf mit Forrest verletzt sich auch noch Saracchi, muss gleich danach ausgewechselt werden. Für ihn kommt Halstenberg.

Die Hausherren begannen mit hohem Pressing und konnten die ersten ernstzunehmenden Offensivbemühungen für sich verbuchen – wenn auch dabei keine klaren Chancen heraussprangen. Umso überraschender kam nach elf Minuten die Führung für die Schotten, die das Stadion bereits früh an den Rand der Ekstase brachte: Forrest sprintete nach einem schnell ausgeführten Freistoß mit hoher Geschwindigkeit in den Strafraum und legte einmal quer durch den Sechzehner auf Tierney, der völlig frei auf halblinks abzog. RB-Keeper Mvogo berührte den Flachschuss zwar noch, konnte ihn aber nicht entscheidend abwehren.

Die Schotten sind zunächst bissiger, griffiger als Leipzig. Sie gewinnen fast alle wichtigen Zweikämpfe, haben auch die besseren Chancen. Von RB dagegen kommt erst Ende der zweiten Hälfte etwas. Unverständlich! Denn weil Salzburg parallel 5:2 in Trondheim gewinnt, wäre Leipzig mit einem Sieg vorzeitig für die K.o.-Runde qualifiziert gewesen.

Mit dem besten Angriff des Spiels (Traum-Flanke Laimer, Kopfball Augustin) kommt Leipzig zum Ausgleich (78.). Um danach gleich wieder zu pennen! Im direkten Gegenzug kontert Celtic mustergültig, der völlig freie Edouard muss nur noch einschieben (79.).

In der verbleibenden Zeit stürmten die Leipziger praktisch pausenlos gegen das Celticer Bollwerk an, Kampl scheiterte an der Latte (87.). Am Ende reichte es jedoch nicht mehr für RB, das damit in den verbleibenden beiden Partien der Gruppe B mächtig unter Druck steht. Celtic dagegen eröffnete sich mit dem Dreier wieder alle Möglichkeiten auf einen Einzug in die Zwischenrunde. Beide Teams haben jetzt sechs Punkte auf dem Konto, Leipzig steht jedoch aufgrund des direkten Vergleichs vor den Schotten.

Mister Europacup schießt Frankfurt in die K.o.-Runde! Luka Jovic (20) macht beim 3:2 der Eintracht in Limassol sein drittes Tor.

Leipzig empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) in der Bundesliga Bayer Leverkusen. Celtic Glasgow muss am Sonntag (13 Uhr) in Schottland beim FC Livingston antreten. In der Europa League geht es für die beiden Teams am Donnerstag, den 29. November, weiter: Leipzig ist dann in Salzburg zu Gast, Celtic beim Schlusslicht in Trondheim (beide 18.55 Uhr).

Leipzig spielt mit seinem B-Sturm offensiv viel zu harmlos. Timo Werner (22/Fuß-Prellung) und Yussuf Poulsen (24/muskuläre Probleme im Oberschenkel) werden schmerzlich vermisst. Das gilt auch für Kreativ-Mann Emil Forsberg (27/Leiste).

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick stellte seine Elf nach dem 3:0 in der Liga bei Hertha BSC auf gleich fünf Positionen um: Für Gulacsi (nicht berücksichtigt), Konaté, Demme, Kampl (alle auf der Bank) und Werner (Zehenprellung) spielten Mvogo, Upamecano, Laimer, Ilsanker und Augustin von Beginn an.

Trainer Ralf Rangnick (60) bei Nitro: Wir haben bei beiden Gegentoren fahrlässig verteidigt. Wenn du mit so viel Aufwand den Ausgleich machst, darfst du nicht innerhalb von zehn Sekunden erneut einen Gegentreffer kassieren.

Überraschend, aber nicht unverdient besiegte Celtic Glasgow am 4. Spieltag der Europa League RB Leipzig. Die Sachsen hatten über weiter Strecken der Partie keine Ideen und mussten nur eine gute Minute nach dem Ausgleich einen erneuten Nackenschlag hinnehmen.

Leipzig kriegt nach 562 Pflichtspiel-Minuten ohne Gegentor gleich zwei Treffer. Weil das Team gleich zweimal vor sich hin träumt…

Für die Eintracht läuft es in der Europa League wie geschmiert. Sie konnten alle drei Spiele gewinnen und stehen an der Spitze der Gruppe H. Selbst große Namen, wie Lazio Rom und Olympique Marseille konnten sie nicht stoppen. Wenn Rom im Parallel-Spiel gegen Marseille gewinnt würde den Frankfurtern schon ein Remis gegen Limassol reichen, um sicher für die Zwischenrunde qualifiziert zu sein.  Auf tz.de* erfahren Sie, wie Sie das Eintracht-Spiel live im TV sehen.

RB Leipzig liegt gegen Celtic früh in Rückstand. Dann gleichen die Sachsen aus, doch im Gegenzug fällt der Siegtreffer für die Schotten. Und der könnte sehr teuer werden für Leipzig.

Für Bayer Leverkusen ist, trotz der Hinspiel-Niederlage gegen Zürich, noch alles drin in der Gruppe A. Mit einem Sieg gegen die Schweizer wären sie punktgleich an der Tabellenspitze. Wenn Leverkusen gewinnt und gleichzeitig Rasgrad und Larnaka unentschieden auseinander gehen, würden die Rheinländer in der Europa League überwintern. Auf tz.de* erfahren Sie, wo Sie das Spiel von Bayer 04 Leverkusen live im TV sehen können.

RB Leipzig muss nach einem ärgerlichen Rückschlag im keltischen Hexenkessel wieder ums Weiterkommen in der Europa League zittern. Bei den furios kämpfenden “Kriegern” von Celtic Glasgow unterlagen die insgesamt zu ungefährlichen Sachsen 1:2 (0:1). Der teils farblose Auftritt in Schottland bedeutete für Leipzig nicht nur die erste Niederlage seit elf Pflichtspielen, sondern sorgt in der Gruppe B im Kampf um die Zwischenrunden-Tickets vor den beiden letzten Vorrundenspielen für enorme Spannung.

Auch die Leipziger haben das Weiterkommen noch in eigener Hand. Mit sechs Punkten stehen sie auf dem zweiten Platz hinter Salzburg. Mit einem Sieg gegen Celtic wären die Roten Bullen so gut wie sicher für die K.o.-Phase qualifiziert. Glasgow könnte dann theoretisch noch nach Punkten gleichziehen, aber das bessere Torverhältnis der Leipziger dürften sie kaum einholen. Wie Sie das Spiel von RB Leipzig live sehen, lesen Sie auf tz.de*.

Glasgows Kieran Tierney (11.) und Odsonne Edouard (79.) brachten den legendären Celtic Park durch ihre Treffer zum Kochen – und die Gäste, für die Jean-Kevin Augustin (78.) ausgeglichen hatte, zum Nachdenken. Bei einem Sieg wäre Leipzig die nächste Runde sicher gewesen, doch nun sind RB und die Schotten mit je sechs Zählern punktgleich. Zum Vorrundenabschluss reist Leipzig zunächst zum Schwesterklub sowie Tabellenführer Red Bull Salzburg (29. November) und empfängt danach Schlusslicht Rosenborg Trondheim (13. Dezember).

18.50 Uhr: Auch Coach Adi Hütter zeigt sich vor der Partie bei DAZN angetan von seinem Sturm-Trio: „Egal ob ich Ante Rebic, Luka Jovic oder Sebastien Haller aufstelle, sie sind alle sehr torgefährlich.“ Damit untertreibt der 48-jährige Österreicher fast ein bisschen. 21 Tore konnte das „Trio Infernale“ der SGE bisher erzielen – und das bis Anfang November! In fünf Minuten geht‘s los!

Von der imponierenden Kulisse im Celtic Park zunächst unbeeindruckt starteten die Leipziger höchst aggressiv in die Partie. Celtic wurde meist bereits bei der Ballannahme gestört und tief in die eigene Hälfte gedrückt. RB wurde in dieser Phase spielerisch jedoch nicht produktiv genug. Ein Fernschuss von Stefan Ilsanker (8.) aus 25 Metern war die gefährlichste Aktion, bevor Tierney etwas überraschend für die Gastgeber traf.

36. Minute: Hitzige Szene jetzt. Und wieder ist Stendera beteiligt. Der 22-Jährige ringt, nachdem der Ball im Aus gelandet ist, mit Limassol-Coach Sofronis Avgousti um die Kugel. Schiedsrichter Martins verteilt die gelbe Karte an den Frankfurter und schickt Avgousti auf die Tribüne. Nachdem sich der Unparteiische so lange mit Karten zurückgehalten hat, ist das eine ziemlich übertriebene Entscheidung.

Durch die Führung gewann Glasgow an Selbstvertrauen, Leipzig hingegen geriet etwas aus dem Konzept und defensiv einige Male in Schwierigkeiten. Ein zusätzlicher Wermutstropfen: Linksverteidiger Marcelo Saracchi musste nach 15 Minuten verletzt raus. Ohne den Tempomacher aus Uruguay, für den Marcel Halstenberg ins Spiel kam, wackelte RB. Vorne fehlten den Sachen durch die Ausfälle von Nationalspieler Timo Werner (Zehprellung) und Yussuf Poulsen (Rückenprobleme) sichtlich Offensivkraft. Beide Stürmer hätten aufgrund fehlender Kreativität der Leipziger aber auch keine Möglichkeiten bekommen.

Im zweiten Durchgang sahen die 2200 mitgereisten Leipziger Fans ihre Mannschaft etwas zielstrebiger nach vorne spielen, auch wenn erst einmal die Großchancen ausblieben. Die hatte Celtic durch Scott Sinclair (48.), der den Ball frei verstolperte. Weitere Konter steckte Leipzig recht gut weg und drängte seinerseits energisch ins Richtung Celtic-Tor.

16. Minute (CEL-RBL): Guter Angriff von Leipzig über Augustin. Der Franzose nimmt Mukiele auf rechts mit, der die Kugel direkt wieder scharf in die Mitte passt. Augustin fliegt heran und in den herausgestürmten Gordon hinein. Das sah böse aus. Gelb für den RB-Stürmer. Der Celtic-Keeper muss behandelt werden, kann aber kurze Zeit Später wieder weiter machen.

Erst in den letzten 20 Minuten schaffte es RB richtig, an die zuvor starken Leistungen in der Bundesliga anzuknüpfen. Mit dem Mut der Verzweiflung mehrten sich die Abschlüsse, Celtic nahm sich zurück und beschränkte sich auf schnelle Gegenangriffe. Nachdem Marcel Sabitzer (68.) und Bruma (72.) sich aus der Ferne probierten, vergab auf der Gegenseite Edouard (73.) wiederum nach einem Konter die nächste Großchance.

Abpfiff in Leverkusen: Revanche geglückt! Bayer Leverkusen schlägt den FC Zürich mit 1:0. Kein Glanzstück, aber absolut verdient. Damit setzt sich die „Werkself“ in Gruppe A dank des besseren Torverhältnisses wieder an die Spitze und steht nach dem Unentschieden zwischen Ludogorets und AEK Larnaca sicher in der K.o.-Runde.

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