Frankfurt will Siegeszug fortsetzen
Bayer 04 Leverkusen gegen FC Zürich: Europa League heute live im TV und im Live-Stream | Fußball
Am 4. Spieltag der Europa League gastiert Eintracht Frankturt bei Apollon Limassol. Mit einem Sieg könnten die Frankfurter den Einzug in das Sechzehntelfinale der Europa League klarmachen.

Am 4. Spieltag der Europa League Gruppenphase gastiert Eintracht Frankfurt beim zypriotischen Vertreter Apollon Limassol (Europa League: Apollon Limassol – Eintracht Frankfurt im LIVETICKER).

Nach drei Siegen in ebenso vielen Spielen wollen die Frankfurter auch in Limassol ihre makellose Bilanz fortführen. Mit einem weiteren Sieg könnte sich Frankfurt bereits nach dem vierten Spieltag fix für die K.o.-Phase qualifzieren. Gegner Limassol ist mit nur einem Punkt Letzter in der Gruppe H – punktgleich mit Vorjahresfinalist Olympique Marseille (SERVICE: Europa League Tabelle).

Am vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde bestehen nach drei Siegen in drei Spielen kaum noch Zweifel. In Nikosia reicht dafür vielleicht sogar schon ein Punkt, bei einem Sieg ist der DFB-Pokalsieger sicher weiter. “Darauf muss der absolute Fokus liegen”, sagte Torhüter Kevin Trapp: “Das sind schöne Ziele und Möglichkeiten, die wir annehmen und nutzen möchten.”

“Wenn es optimal läuft, können wir in der Länderspielpause für die Zwischenrunde qualifiziert sein und in der Bundesliga 20 Punkte auf dem Konto haben”, sagte Trapp: “Wenn uns das jemand vor ein paar Wochen gesagt hätte, hätten wir das sofort unterschrieben.”

Am Sonntag steht das schwere Punktspiel gegen Schalke 04 auf dem Programm. Auf Zypern fehlen werden die angeschlagenen Lucas Torro und Simon Falette. Gelson Fernandes ist dagegen rechtzeitig fit geworden. Er steht in der Startelf.

Im Sturm beginnen bei den Hessen Sebastian Haller und Luka Jovic. Für Ante Rebic bleibt vorerst nur die Bank.

In der Europa League spielt die Eintracht im Anschluss noch zuhause gegen Olympique Marseille und bei Lazio Rom. (SERVICE: Europa League Spielplan)

Für die Partie in Italien hatten sich binnen 24 Stunden 17.000 Fans um Karten beworben – bislang bekam der Verein aber nur 5800 Gästetickets bewilligt. Das ist zwar schon mehr als üblich in Rom, die Frankfurter Geschäftsführung will aber weiter verhandeln.

Um dies zu erreichen, müssen sich die Eintracht-Fans in Zypern allerdings benehmen. “Unser Verhalten auf Zypern wird eine gewaltige Rolle spielen, ob es in Rom noch etwas Beinfreiheit gibt oder nicht”, sagte Vorstand Alex Hellmann: “Wir sind unterm Brennglas.” Gegen mehr Tickets in Rom spricht derzeit die strikte Haltung der Behörden, die Zusammenstöße der riesigen Fangruppen befürchten. Lazio hat seit geraumer Zeit mit rechtsextremen Anhängern zu kämpfen.

“Ich kann nur denjenigen, die unsere Spiele für gewalttätige Auseinandersetzungen nutzen, zurufen: Ihr schadet der Eintracht und ihren Fans”, hatte Hellmann appelliert: “Wir wollen nicht, dass unser Fußball als Plattform dafür benutzt wird, über gegnerische Fans herzufallen.” –

Eintracht Frankfurt: Trapp – da Costa, Abraham, Ndicka, Willems – Stendera, Fernandes, Hasebe, Gacinovic – Haller, JovicApollon Limassol: Kissas – Stylianou, Ouedraogo, Roberge, Vasiliou – Kyriakou Sachetti – Schembri, Markovic, Adrian Sardinero – MaglicaSchiedsrichter: Tiago Martins

Nach einem schwachen Hinspiel von Bayer 04 Leverkusen trifft das Team von Heiko Herrlich erneut auf den FC Zürich. So sehen Sie das Europa-League-Match live im TV und im Live-Stream.

Knapp, jedoch auch verdient hat Bayer Leverkusen den 1:0-Sieg über den FC Zürich über die Zeit gerettet und damit den Vorstoß in die nächste Runde perfekt gemacht.   

Leverkusen – Bewegte Zeiten für Bayer 04 Leverkusen: Die Werkself verzeichnet einen ihrer schlechtesten Starts in die Fußball-Bundesliga überhaupt. Zum Auftakt der neuen Spielzeit setzte es gegen Borussia Mönchengladbach eine 2:0-Niederlage, auf die sogleich eine unerwartete Heim-Pleite gegen den VfL Wolfsburg folgte. Mit 1:3 hatte Bayer dort das Nachsehen. Und wenn es ohnehin nicht läuft, kommt zu allem Überfluss auch noch der Rekordmeister nach Leverkusen.

Denn am dritten Spieltag der Bundesliga-Saison hatte das Team von Trainer Heiko Herrlich mit dem FC Bayern München zu kämpfen. Obwohl die Werkself keine wirklich schlechte Partie ablieferte, hatten die Gäste mit 1:3 das Nachsehen und mussten ohne Punkte zurück ins Rheinland reisen. Danach schien sich die Truppe um die Bender-Zwillinge gefangen zu haben und erkämpfte sich zumindest zwei Unentschieden gegen Freiburg und Hannover.

Am neunten Spieltag dann vorerst der Befreiungsschlag: Gegen den SV Werder Bremen, der zu diesem Zeitpunkt auf dem dritten Platz rangierte, spielte die Herrlich-Elf so richtig auf und zeigte vor allem vor dem Tor eine schon längst vergessen geglaubte Eigenschaft: Kaltschnäuzigkeit. Mit einem furiosen 6:2 schickte Bayer das Team von Coach Florian Kohfeldt vom Platz. Kleiner Trost für Werder: Ein Spieler der Bremer schrieb mit seinem Treffer Bundelsiga-Geschichte.

Aber damit war die Debatte um Herrlich nicht vorbei, Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen Rudi Völler echauffierte sich anschließend über ein Interview auf Sky mit seinem Coach. Schon zuvor hatte Völler Herrlich mehrfach in Schutz genommen und trotz aller Kritik gelobt.

Am Donnerstag muss Bayer Leverkusen in der Europa League gegen den FC Zürich beweisen, dass der Sieg in Bremen kein Zufallserfolg war. Denn beim Hinspiel zeigte Bayer 04 trotz zwei Toren eine schwache Leistung. Der FC Zürich gewann das Match mit 3:2. Und auf den fulminanten Sieg gegen die Weser-Elf war bei Bayer ohnehin wieder Ernüchterung eingekehrt. Mit 1:4 hatte das Team von Trainer Heiko Herrlich gegen die TSG Hoffenheim verloren und war direkt wieder auf dem harten Boden der Tatsachen angelangt.

Bei dem Sieg in Bremen hatte Herrlich seine Mannschaft im Vergleich zu der Niederlage in Zürich gleich auf vier Positionen verändert. Unter anderem kehrte Kevin Volland in die Sturmspitze zurück. Dieser Wechsel zahlte sich bereits in der achten Minute aus. War dieser clevere Zug das Quäntchen, was in Zürich gefehlt hatte? Gegen Hoffenheim blieb Volland dagegen erfolglos, gegen Zürich kann er nachlegen. Wackelkandidat Heiko Herrlich oder Ludovic Magnin: Welcher Trainer kann die Partie für sich entscheiden? Bald erfahren wir es:

Anpfiff der Europa-League-Partie Bayer 04 Leverkusen gegen FC Zürich ist am Donnerstag, den 08. November 2018, um 21.00 Uhr. Wir haben für Sie zusammengefasst, wo und wie Sie das Spiel live sehen können.

Wer am Donnerstag den Fernseher anmacht, um die Europa-League-Partie Leverkusen gegen Zürich anzusehen, wird leider in die Röhre schauen. Bayer Leverkusen gegen FC Zürich wird in Deutschland nicht live im TV übertragen. Weder im Pay-TV noch im Free-TV können Bayer-Fans das Spiel sehen.

Sie sind zum Zeitpunkt der Partie zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Zürich unterwegs und können das Spiel nicht an einem Bildschirm verfolgen? Kein Problem! Unser Live-Ticker versorgt Sie vor, während und nach der Partie mit allen wichtigen Informationen. Hier verpassen Sie nichts!

Geleitet wird die Partie vom Polen Pawel Gil. Als Linienrichter stehen ihm seine Kollegen Konrad Sapela und Marcin Borkowski zur Seite. Als vierter Offizieller fungiert Adam Kupsik. 

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Tah, S. Bender, Jedvaj – Weiser, Wendell – L. Bender, Havertz – Bellarabi, Brandt, Volland

FC Zürich: Brecher – Rüegg, Bangura, Maxso, Modou Jagne – Domgjoni, Kryeziu – Winter, Marchesano, Kololli – Odey

In der Gruppenphase der Europa League liefern sich die beiden Vereine ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. In Gruppe A führt der FC Zürich derzeit mit 9 Punkten vor Bayer 04 Leverkusen mit 6 Punkten. Ludogorez Rasgrad und AEK Larnaca liegen abgeschlagen mit jeweils einem Punkt zurück. Mit einem Sieg und einem besseren Torverhältnis könnte sich Bayer 04 also noch den Gruppensieg sichern.