Frankfurt feiert gegen Hannover ersten Saison-Heimsieg
Bundesliga im Live-Ticker: Frankfurt-Gala gegen Hannover 96
Frankfurts Ante Rebic (25) steht nach seiner Fußverletzung bei der WM im Sommer erstmals in der Startelf, macht beim 4:1 gegen 96 ein ganz starkes Spiel. Mit seiner robusten und intensiven Spielweise erzielt er das 2:0 selbst, bereitet das 3:0 vor.

Die 96-Defensive gegen den wuchtigen Rebic komplett überfordert. Felipe (erstmals seit März in der Startelf), Kapitän Anton und Sorg verlieren fast jeden wichtigen Zweikampf gegen den Stürmer.

Eintracht-Sieg: Haller und Rebic zu stark für Hannover

Der Franzose ist jetzt an acht der zehn Frankfurter Saison-Treffer beteiligt (3 Tore, 5 Assists) und so gemeinsam mit Marco Reus (BVB) der Top-Scorer der Bundesliga.

Die beiden Stürmer sind nur einmal zu bremsen: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gehen versehentlich die Rasensprenger an – danach ist Pause.

Eintracht Frankfurt hat den Tabellenkeller mit einem souveränen 4:1-Sieg gegen Hannover 96 verlassen. Evan NDicka (36.), Ante Rebic (45.+1), Jonathan de Guzmán (59.) und Luka Jovic (90.) trafen für die überlegenen Hausherren. Sébastien Haller gelang zwar kein Tor, er hatte trotzdem entscheidenden Anteil am Sieg. Die ersten beiden Treffer bereitete er vor und auch vor dem dritten Tor gewann er ein wichtiges Luftduell. Florent Muslija erzielte in der 86. Minute nur den Ehrentreffer für die Gäste.

Zwei Jahre lang hat Eintracht es geschafft, nie in die Nähe des Abstiegskampfs zu geraten. Gegen Hannover muss ein Heimsieg her!

Frankfurt: Trapp – Russ, Hasebe, NDicka – da Costa, Kostic (78.Willems) – Allan, de Guzmán, Torró – Rebic (82. Gacinovic), Haller (61. Jovic)Hannover: Esser – Sorg, Anton, Felipe, Albornoz – Schwegler, Walace (46. Wood) – Bebou, Fossum, Korb (69.Muslija) – Füllkrug (46. Weydandt)   Tore: 1:0 NDicka (36.), 2:0 Rebic (45.), 3:0 de Guzman (59.), 3:1 Muslija (86.), 4:1 Jovic (90.)Gelbe Karten: Torro / Sorg, Anton   Schiedsrichter: Hartmann (Ingolstadt)Zuschauer: 46.300

Als einziges Team der Liga ist der Deutsche Meister von 1938 und 1954 noch ohne Saisonsieg. 96 bleibt Tabellenletzter – nach der Leistung vom Sonntag nicht unverdient.

Karlsruhe-Neuzugang Florent Muslija (20) macht nach seiner Einwechslung in seinem ersten Bundesliga-Spiel das 1:3 (86.).

Doppelt bitter: Stürmer Niclas Füllkrug (25) bleibt zur Pause in der Kabine, war vorher mit dem rechten Fuß umgeknickt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Die Führung für die Hausherren fiel fast zwangsläufig und völlig verdient. Filip Kostic hob den Ball nach einer abgewehrten Ecke in den Strafraum, Haller verlängerte per Kopf vor das Tor, wo Ndicka nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Es war der erste Bundesligatreffer für den im Sommer vom französischen Zweitligisten AJ Auxerre gekommenen Abwehrspieler. Und Frankfurt legte noch vor der Pause nach. Dieses Mal passte Haller auf seinen Sturmpartner Rebic, der sich gekonnt durchtankte und 96-Torwart Michael Esser keine Chance ließ.

36. Minute: Hannover kriegt den Ball nicht weg, Haller setzt sich gegen Anton durch und legt in die Mitte wo Bebou Ndicka aus den Augen verliert – der junge Abwehrmann trifft mit links ins Tor.

Neben Rebic stand auch der vom FC Liverpool ausgeliehene Brasilianer Allan das erste Mal in der Anfangsformation der Frankfurter, die schwungvoll begannen. Ein auf das Tornetz abgefälschter Kopfball von Lucas Torró (17.) brachte erstmals Gefahr. Sechs Minuten später wurde Sébastien Haller in aussichtsreicher Position im letzten Moment von der 96-Abwehr um den Brasilianer Felipe, der den kurzfristig ausgefallen Kevin Wimmer (Rücken) ersetzte, gestoppt.

45. + 1 Minute: Hannover verteidigt wie eine Schülermannschaft. Anton und Felipe desolat gegen Haller, Sorg wird von Rebic wie ein Jugendspieler abgeräumt. Der Vize-Weltmeister ist frei durch und macht das 2:0.

Die Krise bei Hannover 96 hat sich deutlich verschärft. Die Roten kassierten am Sonntag bei Eintracht Frankfurt eine bittere 1:4 (0:2)-Niederlage und rutschten nach dem sechsten Spieltag auf den letzten Tabellenplatz. Als einzige Mannschaft der Bundesliga ist das Team von Trainer André Breitenreiter damit noch ohne Sieg. Die nächsten Tage dürften bei den 96ern ungemütlich werden.

59. Minute: Rebic führt Hannover vor. Setzt sich gegen Sorg und Anton durch, legt dann quer auf de Guzman – 3:0.

Evan Obite Ndicka in der 36. Minute, Rebic (45.+1), Jonathan de Guzmán (59.) und Luka Jovic (89.) erzielten ie Tore für den DFB-Pokalsieger, der sich nach der gelungenen Generalprobe für das Europa-League-Spiel gegen Lazio Rom mit sieben Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vorschob. Für 96 traf nur Florent Muslija (86.), 96 ist in aktueller Verfassung ein Abstiegskandidat.

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Kroatiens Vize-Weltmeister Rebic war bei seinem Startelfdebüt fast an jeder gefährlichen Offensivaktion der Hessen beteiligt und von Hannovers Abwehr nie in den Griff zu bekommen. Der nach der WM lange angeschlagene Stürmer zeigte mit seinem Tempo und Durchsetzungsvermögen, warum er so wertvoll für die Eintracht ist.

Ein ganz bitterer Nachmittag für Andre Breitenreiter und Hannover 96. Alles, was sich die Sechsundneunziger vorgenommen haben, ist schief gegangen. Individuelle Fehler in der Defensive haben immer wieder zu Gegentreffern geführt und im Angriff wurden die eigenen Chancen nicht konsequent genutzt. 

Die Negativ-Serie bei Hannover 96 hält an. Das Team von André Breitenreiter verliert bei Eintracht Frankfurt mit 1:4 und bleibt damit Schlusslicht der Bundesliga. 

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