Motivations-Musik und Frankfurter ICE-Fußball
Frankfurt nähert sich einer Europareise
nAm Ende hieß es 2:4. 1. FC Köln war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung.

Eintracht Frankfurt nahm in der Startelf drei Veränderungen vor und begann die Partie mit Russ, Rebic und da Costa statt Salcedo, Haller und Gacinovic. Auch der 1. FC Köln tauschte auf zwei Positionen. Dort standen Lehmann und Córdoba für Guirassy und Clemens in der Startformation.

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Luka Jovic bediente Ante Rebic, der in der 15. Spielminute zum 1:0 einschoss. Köln glich bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr aus. Schließlich schickte der Schiedsrichter beide Teams mit der knappen Führung für Frankfurt in die Kabinen. Simon Terodde sicherte dem FC nach 57 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Ab der 58. Minute bereicherte der für Jovic eingewechselte Sébastien Haller die SGE im Vorwärtsgang. Kurz darauf bereitete Marius Wolf das 2:1 des Gastgebers durch Marco Russ vor (59.). Für frischen Wind sollte Einwechselmann Marcel Risse sorgen, dem Stefan Ruthenbeck das Vertrauen schenkte (64.). 47.700 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für Eintracht Frankfurt schlägt – bejubelten in der 65. Minute den Treffer von Simon Falette zum 3:1. Für einen komfortablen Vorsprung sorgte Wolf, der nach Zuspiel von Danny da Costa zum 4:1 zugunsten der Elf von Niko Kovac traf (67.). Mit dem Treffer zum 2:4 in der 74. Minute machte Terodde zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu Frankfurt war jedoch weiterhin groß. Als Schiedsrichter Daniel Siebert die Partie abpfiff, reklamierte die SGE schließlich einen 4:2-Heimsieg für sich.

Frankfurt nähert sich einer Europareise
Frankfurt nähert sich einer Europareise

Durch die drei Punkte verbessert sich Eintracht Frankfurt im Tableau auf die vierte Position.

Mit Danny da Costa hat Kovac zuletzt einen Spieler aufgeboten, der zu Beginn der Saison keine Rolle gespielt hat. Timothy Chandler spielt als linker Verteidiger so gut wie als rechter. Marius Wolf kann rechts verteidigen und vorne rechts stürmen. Vieles funktioniert. "Wir sind keine Weltklassemannschaft, aber eine ordentliche Mannschaft", sagt der 46 Jahre alte Kroate, "wenn alle mitmachen, geht es, wenn nicht, geht es nicht." In diesem Zusammenhang sei es "vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, dass wir in Augsburg mal eine auf die Mütze bekommen haben." Das 0:3 aus der Vorwoche hat zweifellos die Sinne geschärft.
Zerlegt wie Handkäse
Zerlegt wie Handkäse

Die Situation beim 1. FC Köln bleibt angespannt. Gegen Frankfurt kassierte man bereits die zweite Niederlage in Serie. Köln musste sich nun schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Gast insgesamt auch nur drei Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Nach 22 absolvierten Begegnungen nimmt der Tabellenletzte den 18. Platz in der Tabelle ein. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des FC ist deutlich zu hoch. 41 Gegentreffer – kein Team der Bundesliga fing sich bislang mehr Tore. Das nächste Mal ist die SGE am 19.02.2018 gefordert, wenn RB Leipzig zu Gast ist. Als Nächstes steht der 1. FC Köln Hannover 96 gegenüber (Samstag, 15:30 Uhr).

Kovac unterstreicht in diesen Tagen und Wochen seinen Ruf als "Bessermacher". Das gilt für einzelne Spieler genauso wie für die ganze Mannschaft. Die Eintracht spielt besser als in der Vorrunde, flüssiger, mit mehr Überzeugung, mit mehr Sicherheit. Das ist unübersehbar. Das hat natürlich zu tun mit Spielern wie Omar Mascarell, Kevin-Prince Boateng, Marius Wolf (Vorbereiter zum 2:1 und 3:1, Schütze des 4:1) oder Ante Rebic (Schütze des 1:0), die Woche für Woche Spitzenleistungen zeigen. "Wenn einzelne besser werden, macht das in der Summe die Mannschaft besser", sagt Kovac.
Adler träumen jetzt von höheren Sphären
Adler träumen jetzt von höheren Sphären

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Der Trainer hat die Frankfurter Eintracht im neuen Jahr auf ein neues Niveau gehoben. An dem nun auch die Zuschauer in der eigenen Arena teilhaben können. Nachdem die Frankfurter in der Vorrunde ihre Klasse noch vornehmlich in der Fremde gezeigt hatten, sorgen sie nun auch in der Heimat für Furore. Dem 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach und dem 3:0 gegen Mainz 05 im Pokal ließen sie nun ein 4:2 (1:0) gegen den 1.FC Köln folgen, drei Heimsiege also hintereinander. Die Entwicklung ist deutlich erkennbar. "Die Spieler lernen dazu, sie verstehen bestimmte Dinge von Tag zu Tag besser", sagte Kovac.

Eintracht Frankfurt nahm in der Startelf drei Veränderungen vor und begann die Partie mit Russ, Rebic und da Costa statt Salcedo, Haller und Gacinovic. Auch der 1. FC Köln tauschte auf zwei Positionen. Dort standen Lehmann und Córdoba für Guirassy und Clemens in der Startformation.

Plötzlich funktionieren auch die Standards. Was Kovac amüsierte: „Ausgerechnet in dieser Woche haben wir mal gar keine trainiert.“ Und plötzlich treffen sogar die Verteidiger. Marco Russ (59.) köpfte zum 2:1 ein, Falette (65.) traf zum 3:1 – beide Mal bereitete der bärenstarke Marius Wolf per Freistoß vor. Wolf krönte seine Leistung, machte das 4:1 (67.) selbst. Mit drei Treffern binnen acht Minuten hatten die Gastgeber die Begegnung entschieden. Sich auch nicht vom 1:1 kurz zuvor verunsichern lassen. Simon Terodde hatte einen Foulelfmeter, den Schiedsrichter Daniel Siebert nach Betrachten des Videobeweises gab, verwandelt (57.). Der FC-Stürmer markierte auch das 2:4 (74.). Letztlich nicht mehr als Ergebniskosmetik für schwache Kölner. Die aber weiter an ihr Wunder glauben. „Das Team hat nie aufgegeben. Es hat Charakter“, so FC-Coach Stefan Ruthenbeck.

Luka Jovic bediente Ante Rebic, der in der 15. Spielminute zum 1:0 einschoss. Köln glich bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr aus. Schließlich schickte der Schiedsrichter beide Teams mit der knappen Führung für Frankfurt in die Kabinen. Simon Terodde sicherte dem FC nach 57 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Ab der 58. Minute bereicherte der für Jovic eingewechselte Sébastien Haller die SGE im Vorwärtsgang. Kurz darauf bereitete Marius Wolf das 2:1 des Gastgebers durch Marco Russ vor (59.). Für frischen Wind sollte Einwechselmann Marcel Risse sorgen, dem Stefan Ruthenbeck das Vertrauen schenkte (64.). 47.700 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für Eintracht Frankfurt schlägt – bejubelten in der 65. Minute den Treffer von Simon Falette zum 3:1. Für einen komfortablen Vorsprung sorgte Wolf, der nach Zuspiel von Danny da Costa zum 4:1 zugunsten der Elf von Niko Kovac traf (67.). Mit dem Treffer zum 2:4 in der 74. Minute machte Terodde zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu Frankfurt war jedoch weiterhin groß. Als Schiedsrichter Daniel Siebert die Partie abpfiff, reklamierte die SGE schließlich einen 4:2-Heimsieg für sich.

Durch die drei Punkte verbessert sich Eintracht Frankfurt im Tableau auf die vierte Position.

Von den 90 packenden Minuten gegen Köln konnte man jede Menge ablesen. Was zeigt: Die Eintracht ist von einem Einbruch wie im Vorjahr weit entfernt. Plötzlich läuft es zum Beispiel auch zuhause. Die Frankfurter feierten wettbewerbsübergreifend ihren dritten Heimsieg in Folge. „Vielleicht“, mutmaßt Kovac, „war es gut, dass wir in Augsburg mal auf die Mütze bekommen haben. Die Jungs haben gemerkt, dass es mit Halbgas nicht geht.“ Die Einstellung, sie stimmt also. Und auch spielerisch überzeugen die Hessen mittlerweile. „Die Automatismen greifen besser“, erklärt Kovac. Das verdeutlichte das sehenswert herausgespielte 1:0 über die rechte Seite: Am Ende der Kette bediente Luka Jovic Ante Rebic (15.), der nur den Fuß hinhalten musste.

Die Situation beim 1. FC Köln bleibt angespannt. Gegen Frankfurt kassierte man bereits die zweite Niederlage in Serie. Köln musste sich nun schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Gast insgesamt auch nur drei Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Nach 22 absolvierten Begegnungen nimmt der Tabellenletzte den 18. Platz in der Tabelle ein. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des FC ist deutlich zu hoch. 41 Gegentreffer – kein Team der Bundesliga fing sich bislang mehr Tore. Das nächste Mal ist die SGE am 19.02.2018 gefordert, wenn RB Leipzig zu Gast ist. Als Nächstes steht der 1. FC Köln Hannover 96 gegenüber (Samstag, 15:30 Uhr).

Auch Adler können brüllen: Die Eintracht besiegt Köln souverän. Bild: dpa

Die Punktspiel zwischen den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln (4:2) wurde am Samstag an mehreren Orten von Ausschreitungen zwischen Problemfans beider Klubs überschattet. Zunächst prügelten sich vor der Partie knapp 200 Hooligans am Bahnhof im Frankfurter Vorort Kelsterbach.

Nach einem kurzen Rückschlag setzt die Eintracht ihren Vormarsch in der Bundesliga fort. Der Kölner Auftritt dagegen ist zweitklassig. Nach dem Ausgleich bricht der FC ein und kassiert drei Tore in kurzer Zeit.

Nach der Begegnung kam es laut der Polizei zu einer „Auseinandersetzung zwischen 60 bis 70 Personen der Frankfurter- und Kölner Fanszene“ in Mainz. Vier Täter konnten gestellt werden. Die Polizei stellte Strafanzeigen wegen besonders schwerem Landfriedensbruch.

Eintracht Frankfurt: Medienecho: Eintracht im Rausch

Die Frankfurter Eintracht setzt nach kurzem Rückschlag (0:3 gegen Augsburg vor einer Woche) ihren Vormarsch in der Bundesliga fort. Durch ein 4:2 über den 1. FC Köln am Samstag nähert sich die Mannschaft von Trainer Niko Kovac weiter einer Europareise in der nächsten Saison. Die zarten Hoffnungen der Kölner, doch noch ein kleines Fußballwunder schaffen zu können, erhielten einen schweren Dämpfer. Der Auftritt in Frankfurt war zweitklassig. Als Terodde in der 59. Minute mit einem Foulelfmeter Frankfurts 1:0 durch Rebic (15.) ausgeglichen hatte, brach der FC ein.

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Frankfurt rennt Köln davon

Innerhalb von acht Minuten erhöhten Russ, Falette und Wolf auf 4:1 für die Eintracht, ehe Terodde (74.) nochmals für die Rheinländer traf. In der ersten Halbzeit schien es so, als wären nur verkleidete Kölner im Frankfurter Stadion. Auf den Rängen die Fans in Karnevalsklamotten als Clowns oder Piraten kostümiert, auf dem Rasen elf Läufer als Bundesligaspieler.

Selten dokumentierte eine Mannschaft so nachhaltig, warum sie auf dem letzten Tabellenplatz angekommen ist wie die Kölner in den ersten 45 Minuten ihrer Karnevalssitzung in Frankfurt. 35 Minuten lang ordnete sich der FC in gepflegter Lethargie den Frankfurtern unter. Als die Eintracht einen Gang zurückschaltete, verstand es die Mannschaft von Trainer Ruthenbeck nicht, Kapital daraus zu schlagen. Kontergelegenheiten wurden schon im Ansatz ausgeschlagen, Schüsse entweder umständlich oder zögerlich ihrer Erfolgschance beraubt.

Bis sich in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit doch noch Sörensen nach einem Abpraller ein Herz fasste und den Ball auf das Eintracht-Tor schoss. Torwart Hradecky war nach 45 tatenlosen Minuten überraschenderweise nicht eingefroren und wehrte den Ball mit einer Blitzreaktion ab. So ging die Eintracht mit Rebics 1:0 aus der 15. Minute in die zweiten Halbzeit, was sie dazu verleitete, es weiter zu ruhig angehen zu lassen.

In der 59. Minute foulte Hasebe den Kölner Terodde an der Strafraumgrenze. Terodde nutzte den Elfmeter (nach Videobeweis) zum 1:1. Sogleich bewiesen die Kölner wieder, wieso sie erster Abstiegskandidat sind. Russ (59.), Falette (65.) und Wolf (67.) entschieden das Spiel innerhalb von acht Minuten. Teroddes 2:4 war nur noch Ergebniskosmetik.

Die Eintracht zieht Kraft aus ihrer Flexibilität und steuert mit Selbstbewusstsein in eine Zukunft, die aus der Spielzeit eine „super Saison“ machen kann.

Wenn der Adler dem Geißbock die Krallen zeigt

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Bundesliga FC verliert in Frankfurt – Schwache Defensive lässt vier Gegentreffer zu

Nach einem kurzen Rückschlag setzt die Eintracht ihren Vormarsch in der Bundesliga fort. Der Kölner Auftritt dagegen ist zweitklassig. Nach dem Ausgleich bricht der FC ein und kassiert drei Tore in kurzer Zeit.