Frankfurter und Wiesbadener Narren trotzen trüb-kaltem Wetter
Frankfurter und Wiesbadener Narren trotzen trüb-kaltem Wetter
nMehrere tausend Teilnehmer und Zuschauer am Straßenrand haben bei den größten Fastnachtsumzügen Hessens in Frankfurt und Wiesbaden gefeiert. Die Polizei meldete eine Festnahme wegen echt wirkender Spielzeugwaffen.

Sie können das Video zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen. Video 03:58 Min.

Die Teilnehmer und Zuschauer beim Frankfurter Fastnachtsumzug mussten am Sonntag dem grauen Himmel und den niedrigen Temperaturen trotzen. Bei der Kostümauswahl zollten die mehr als 3.000 aktiven Narren ebenso wie tausende Zuschauer an der vier Kilometer langen Zugstrecke durch die Innenstadt dem rauen Wetter mit Schals, Mütze und Stiefeln Tribut.

Von den 200 Motiv- und Festwagen herab wurden beim größten Fastnachtzug Hessens Kamelle, Luftschlangen und Kreppel in die Menge geworfen. Das Motto der diesjährigen Frankfurter Karnevalssaison lautete: “Frankfurts Leut’ e Freud’ zu mache, bringt unser Narrenherz zum Lache.”

Hexen und Gardetänzerinnen, kleine Monster und uniformierte Musiker verbreiteten närrische Stimmung zwischen Mainkai, Römerberg und Konstablerwache. Besonders weitsichtig wählte ein Karnevalist seine Verkleidung, der als herzförmige rote Pralinenschachtel durch die Stadt zog: Damit lässt sich auch am Aschermittwoch noch punkten, wenn fastnachtsmäßig zwar alles vorbei ist, in diesem Jahr aber der Valentinstag als Tag der Verliebten gefeiert wird.

Eine Übersicht der bekanntesten Fastnachtsumzüge in Hessen finden Sie hier.

Einem Frankfurter Narren mag das Lachen vorübergehend vergangen sein: Zwei “täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen” hätten zu einer kurzzeitigen Festnahme geführt, twitterte die Polizei unter dem Hashtag #HelauFFM.

Zuvor hatte bereits der Große Rat der Karnevalsvereine Teilnehmer und Zuschauer aufgerufen, auf militärische Kleidung und Waffenattrappen zu verzichten. Bei der Sicherung des Zuges verzichtete die Polizei in diesem Jahr auf Betonsperren. Sie sicherte die Veranstaltung mit Lkw-Sperren.

Auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden trotzten die Narren vieltausendfach dem unwirtlichen Wetter. Mit 210 Zugnummern schlängelte sich die Parade von Fastnachtsvereinen und anderen Gruppen durch die Innenstadt. Wie viele Zuschauer am Straßenrand standen und emsig Kamelle einheimsten, teilte die Polizei dort ebenso wenig mit wie in Frankfurt.

Sie können das Video zur privaten Nutzung hier herunterladen oder im Systemplayer öffnen. Video 02:50 Min.

Jedoch meldete die Polizei, dass sich der Beginn des Festumzugs etwas verzögerte. Gegen 13 Uhr – etwa elf Minuten vor dem Start der Narren – brach in der Menge ein rund 50 Jahre alter Mann aus ungeklärter Ursache zusammen. Er musste auf der Zugstrecke wiederbelebt werden und kam ins Krankenhaus. Wegen Rangeleien nahm die Polizei vier Menschen in Gewahrsam und erteilte 17 Platzverweise.

Am Sonntag gab es außerdem Fastnachtsumzüge in Gießen, Oberursel (Hochtaunus), Wetzlar und Hadamar (Limburg-Weilburg).

Fulda: Warmschunkeln gegen die Kälte: Bei Fastnachtszügen in ganz Hessen waren am Rosenmontag zehntausende Besucher auf den Beinen. Die Narren in Fulda stellten einen Rekord ein. [mehr]

Die Narren übernehmen die hessischen Straßen: Eine Übersicht zu den bekanntesten Fastnachtsumzügen in Hessen. Von Frankfurt über Friedberg bis Fritzlar. [mehr]

Frankfurt: Beim Frankfurter Fastnachtsumzug sind inzwischen nur noch unbewaffnete Räuber und Cowboys erwünscht. [mehr]

Frankfurt: Steilflug, Schwerelosigkeit, Sturzflug – und das insgesamt 15 Mal. Was sich nach einer Tortur anhört, fand am Mittwoch als Party über den Wolken statt: DJs, Gäste und ESA-Astronauten feierten in einem Spezial-Airbus eine Vorab-Party zum Frankfurter World Club Dome 2018. [mehr]

Frankfurt (dpa/lhe) – Mehr als 3000 aktive Karnevalisten und 200 Motiv- und Festwagen haben am Sonntag in Frankfurt auf dem größten Fastnachtzug Hessens dem grauen Himmel und kühlen Temperaturen getrotzt. Bei der Kostümauswahl zollten die Narren ebenso wie Tausende Zuschauer entlang der vier Kilometer langen Zugstrecke dem rauen Klima mit Schals, Mütze und Stiefeln Tribut. Kamelle, Luftschlangen und Kreppel wurden in die Menge geworfen. Das Motto der diesjährigen Frankfurter Karnevalssaison lautete: «Frankfurts Leut’ e Freud’ zu mache, bringt unser Narrenherz zum Lache».

Hexen und Gardetänzerinnen, kleine Monster und uniformierte Musiker verbreiteten närrische Stimmung zwischen Mainkai, Römerberg und Konstablerwache. Besonders weitsichtig wählte ein Karnevalist seine Verkleidung, der als herzförmige rote Pralinenschachtel durch die Stadt zog: Damit lässt sich auch am Aschermittwoch noch punkten, wenn karnevalsmäßig zwar alles vorbei ist, in diesem Jahr aber auch Valentinstag als Tag der Verliebten gefeiert wird.

Einem Frankfurter Narren mag das Lachen vorübergehend vergangen sein: Zwei «täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen» hätten zu einer kurzzeitigen Festnahme geführt, twitterte die Polizei unter dem Hashtag #HelauFFM. Zuvor hatte bereits der Große Rat der Karnevalsvereine Teilnehmer und Zuschauer aufgerufen, auf militärische Kleidung und Waffenattrappen zu verzichten.

Bei der Sicherung des Zuges verzichtete die Polizei in diesem Jahr auf Betonsperren, sicherte die Veranstaltung mit sogenannten Lkw-Sperren.

0 Kommentare Facebook Twitter Whatsapp Anzeige Anzeige Frankfurt (dpa/lhe) – Mehr als 3000 aktive Karnevalisten und 200 Motiv- und Festwagen haben am Sonntag in Frankfurt auf dem größten Fastnachtzug Hessens dem grauen Himmel und kühlen Temperaturen getrotzt. Bei der Kostümauswahl zollten die Narren ebenso wie Tausende Zuschauer entlang der vier Kilometer langen Zugstrecke dem rauen Klima mit Schals, Mütze und Stiefeln Tribut. Kamelle, Luftschlangen und Kreppel wurden in die Menge geworfen. Das Motto der diesjährigen Frankfurter Karnevalssaison lautete: «Frankfurts Leut’ e Freud’ zu mache, bringt unser Narrenherz zum Lache».

Hexen und Gardetänzerinnen, kleine Monster und uniformierte Musiker verbreiteten närrische Stimmung zwischen Mainkai, Römerberg und Konstablerwache. Besonders weitsichtig wählte ein Karnevalist seine Verkleidung, der als herzförmige rote Pralinenschachtel durch die Stadt zog: Damit lässt sich auch am Aschermittwoch noch punkten, wenn karnevalsmäßig zwar alles vorbei ist, in diesem Jahr aber auch Valentinstag als Tag der Verliebten gefeiert wird.

Einem Frankfurter Narren mag das Lachen vorübergehend vergangen sein: Zwei «täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen» hätten zu einer kurzzeitigen Festnahme geführt, twitterte die Polizei unter dem Hashtag #HelauFFM. Zuvor hatte bereits der Große Rat der Karnevalsvereine Teilnehmer und Zuschauer aufgerufen, auf militärische Kleidung und Waffenattrappen zu verzichten.

Bei der Sicherung des Zuges verzichtete die Polizei in diesem Jahr auf Betonsperren, sicherte die Veranstaltung mit sogenannten Lkw-Sperren.