Frankfurt regelt Leichenschau neu
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Der Bund Deutscher Kriminalbeamter beklagte zudem bereits 2015, dass ihre Beamten teilweise bis zu zehn Stunden neben einer Leiche verbringen müssen, bis ein Arzt komme, um die Leichenschau vorzunehmen. Dieser Missstand soll nun in Frankfurt mit dem zusätzlichen Rechtsmediziner behoben werden.

Wenn ein Mensch stirbt, kommt in vielen Fällen der Hausarzt, um den Totenschein auszufüllen und die Leichenschau durchzuführen. Da es keine verpflichtende Fortbildung gibt und diese Arbeit bei vielen Ärzten recht unbeliebt ist, kommt es offenbar zu Fehlern. Laut Deutscher Gesellschaft für Rechtsmedizin müsste der Mediziner den Toten bei hellem Licht untersuchen, ihn nackt ausziehen, auf alle Seiten drehen und in alle Körperöffnungen blicken. Pflaster und Verbände seien zu entfernen. Viele Angehörige sind davon allerdings nicht begeistert. “Die meisten Totenscheine werden am Küchentisch ausgefüllt”, sagte Verhoff zuletzt. “Der Tote liegt im Bett, da schaut man mal durch die Tür.”

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