Flensburg nach Sieg in Stuttgart weiter auf Meisterkurs - Rheinpfalz.de
SG Flensburg-Handewitt: Erst glänzt Lauge, dann Johannessen | shz.de
Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt ist nur noch zwei Schritte von der Titelverteidigung entfernt. Der Tabellenführer kam am Donnerstag beim TVB Stuttgart zu einem souveränen 30:20 (14:9)-Sieg und baute seinen Vorsprung vor Verfolger THW Kiel am 32. Spieltag zunächst auf vier Punkte aus. Der Rekordmeister kann den Rückstand am Sonntag aber mit einem Erfolg gegen GWD Minden wieder auf zwei Zähler verkürzen.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6:6/14.) zog der Favorit Mitte der ersten Halbzeit davon und erarbeitete sich bis zur Pause ein Fünf-Tore-Polster. Nach dem Wechsel geriet die SG, für die Rasmus Lauge mit sieben Toren bester Werfer war, nicht mehr in Verlegenheit.

Geschwächelt hat vor allem der Rückraum. Robert Markotic fehlt dem TVB schon einige Zeit, Michael Schweikardt blieb gegen Flensburg wegen Rückenproblemen auf der Auswechselbank sitzen. Weil Michael Kraus zur Rückrunde den TVB gen Bietigheim verlassen hat, stellte sich das Team hier quasi von selbst auf. Mit Lukas von Deschwanden, Max Häfner, Dominik Weiß und David Schmidt standen nur noch vier Spieler zur Auswahl. Vor allem Schmidt und Weiß war gegen Flensburg die hohe Belastung anzumerken – zumal die beiden auch in der Abwehr viele Spielanteile hatten. Die Wurfquoten von 37 Prozent (Schmidt) und 17 Prozent (Weiß) waren bescheiden, hinzu kamen etliche technische Fehler. Es ist einfach schwierig, quasi durchspielen zu müssen, sagt Schweikardt. Und dann noch gegen so eine Mannschaft. Die Flensburger könnten munter durchwechseln und steigerten dabei noch die Qualität. Bei uns merkt jetzt schon, dass die Saison Spuren hinterlassen hat, wir sehnen das Ende herbei.

TVB 1898 Stuttgart – Dem TVB fehlen die personellen Alternativen

Angeführt vom überragenden Andy Schmid landeten die Rhein-Neckar Löwen einen ungefährdeten 33:27 (15:17)-Heimsieg gegen Frisch Auf Göppingen und behaupteten damit Rang drei. Das Spiel wurde vom 31. Spieltag nachgeholt. Der Schweizer Star-Regisseur traf in seinem 300. Bundesligaspiel zwölf Mal.

Im Kampf um einen internationalen Startplatz feierte die MT Melsungen einen wichtigen 28:25 (12:10)-Sieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Mit 38:26 Punkten verbesserten sich die Nordhessen auf Platz fünf. Die Rivalen Füchse Berlin und Bergischer HC (beide 36:26) können am Sonntag jedoch nachziehen. Für Melsungen erzielte einmal mehr Lasse Mikkelsen mit acht Toren die meisten Treffer, bei Hannover war Jung-Nationalspieler Timo Kastening zehn Mal erfolgreich.

Trotz tabellarischen Niemandslandes entwickelte sich zwischen der SC DHfK Leipzig (12.) und dem HC Erlangen (10.) ein munteres Spiel mit vielen Führungswechseln. Am Ende setzte sich Leipzig denkbar knapp mit 26:25 (12:14) durch. Die fränkischen Gäste verpassten im letzten Angriff des Spiels die verdiente Punkteteilung und kamen nicht mehr in eine gefährliche Abschlussposition. Bei den Gastgebern trafen die Nationalspieler Philipp Weber (6 Tore) und Franz Semper (4) am häufigsten, für Erlangen war Nico Büdel mit 9 Treffern der gefährlichste Angreifer.

Einige Male schon in dieser Saison haben die Erstliga-Handballer des TVB 1898 Stuttgart bewiesen, dass sie den Top-Teams die Stirn bieten können. Die SG Flensburg-Handewitt allerdings schaukelte am Donnerstag in der Porsche-Arena den 30:20-Sieg locker nach Hause. Ich bin aber nicht so unzufrieden, wie es das Ergebnis vermuten lässt, sagt der TVB-Trainer Jürgen Schweikardt am Tag danach.

Vierter bleibt der SC Magdeburg nach einem 29:24 (14:12)-Erfolg gegen den VfL Gummersbach, der als Tabellen-16. weiter in Abstiegsgefahr schwebt. Nationalspieler Matthias Musche zementierte mit acht Treffern seine Führung in der Torschützenliste.

Tore TVB Stuttgart: Schagen 8/8, Pfattheicher 3, D. Schmidt 3, M. Häfner 2, Baumgarten 1, Röthlisberger 1, Schimmelbauer 1, Weiß 1 SG Flensburg-Handewitt: Lauge Schmidt 7, Johannessen 6, Wanne 6/4, Röd 5, Gottfridsson 2, Hald 2, Golla 1, Svan 1 Schiedsrichter: Marijo Zupanovic (Berlin)/Martin Thöne (Berlin) Zuschauer: 5959 Strafminuten: 2 / 4 Disqualifikation: – / –

Tore Rhein-Neckar Löwen: Schmid 12/5, Kohlbacher 7, Sigurdsson 6, Fäth 3, Groetzki 2, Larsen 2, Lipovina 1 Frisch Auf Göppingen: Kozina 6, Schiller 5/2, Kneule 4, Zelenovic 4, Sliskovic 3, Rentschler 2, Schöngarth 2, Heymann 1 Schiedsrichter: Lars Geipel (Teutschenthal)/Marcus Helbig (Landsberg (Saalekreis)) Zuschauer: 8015 Strafminuten: 8 / 8 Disqualifikation: – / –

Außer Frage stehts, dass sich der TVB nach 1:11 Punkten mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison verabschieden möchte. Am Mittwoch bereits (20.30 Uhr) hat er bei der HSG Wetzlar die vorletzte Chance, eine neue Punkte-Rekordmarke aufzustellen.

Tore MT Melsungen: Mikkelsen 8, Reichmann 7/4, Pavlovic 3, Schneider 3, Allendorf 2, Birkefeldt 2, Danner 1, F. Lemke 1, Maric 1 TSV Hannover-Burgdorf: Kastening 10/5, K. Häfner 5, Böhm 4, Ugalde 4, Atman 1, Mävers 1 Schiedsrichter: Colin Hartmann (Magdeburg)/Stefan Schneider (Barleben) Zuschauer: 4300 (ausverkauft) Strafminuten: 8 / 4 Disqualifikation: – / –

Tore SC DHfK Leipzig: Ph. Weber 6, Semper 4, Wiesmach 4, M. Gebala 3, Pieczkowski 3, Binder 2, Rojewski 2, Esche 1, Jurdzs 1 HC Erlangen: Büdel 9/3, Schröder 4, von Gruchalla 4, Kellner 3, N. Link 2, Schäffer 2, Murawski 1 Schiedsrichter: Christian vom Dorff (Kaarst)/Fabian vom Dorff (Kaarst) Zuschauer: 3797 Strafminuten: – / 6 Disqualifikation: – / –

Tore SC Magdeburg: Musche 8/4, Musa 5, R. Weber 5/1, M. Damgaard 4, Christiansen 2, Bezjak 1, Bransche 1, Chrapkowski 1, OSullivan 1, Pettersson 1 VfL Gummersbach: Baumgärtner 6, Köpp 4, Martinovic 4, Preuss 3, Herzig 2, Schukow 2, Sommer 2/2, Schröter 1 Schiedsrichter: Sebastian Grobe (Bochum)/Adrian Kinzel (Bochum) Zuschauer: 6404 Strafminuten: 2 / 10 Disqualifikation: Musa (54./3. Zeitstrafe) / –

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Marcus Dewanger In Stuttgart war Göran Johannessen (mit Ball) nicht – wie in dieser Szene aus dem Spiel gegen den TBV Lemgo – zu stoppen.

Flensburg | Im Titelrennen der Handball-Bundesliga läuft für die SG Flensburg-Handewitt nach dem 30:20-Sieg beim TVB Stuttgart alles nach Plan. Maik Machulla hatte Respekt vor der Aufgabe, nachdem die Schwaben zuvor …

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