Flensburg nach Sieg in Stuttgart weiter auf Meisterkurs - Heilbronner Stimme
Flensburg legt im Meisterrennen vor
Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hat im Meisterrennen der Handball-Bundesliga vorgelegt. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla gewann am 32. Spieltag beim TVB Stuttgart 30:20 (14:9) und ist nur noch zwei Siege von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt.

Flensburg liegt mit 60:4 Punkten vier Zähler vor Rekordmeister THW Kiel (56:6), der den alten Abstand auf den Nordrivalen am Sonntag (16.00 Uhr) gegen GWD Minden wiederherstellen kann.

Die Rhein-Neckar Löwen siegten gegen FA Göppingen 33:27 (15:17) und sind mit 50:12 Punkten Dritter. Verfolger SC Magdeburg (50:14) hielt durch einen 29:25 (14:12)-Sieg gegen Altmeister VfL Gummersbach als Vierter den Druck auf die Löwen aufrecht. Gummersbach (13:51) hat bei einem Spiel mehr nur zwei Zähler Vorsprung auf die SG BBM Bietigheim (11:51) auf dem ersten Abstiegsplatz.

Die Rhein-Neckar Löwen siegten gegen FA Göppingen 33:27 (15:17) und sind mit 50:12 Punkten Dritter. Verfolger SC Magdeburg (50:14) hielt durch einen 29:25 (14:12)-Sieg gegen Altmeister VfL Gummersbach als Vierter den Druck auf die Löwen aufrecht.

Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla gewann am 32. Spieltag beim TVB Stuttgart 30:20 (14:9) und ist nur noch zwei Siege von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt. Flensburg liegt mit 60:4 Punkten vier Zähler vor Rekordmeister THW Kiel (56:6), der den alten Abstand auf den Nordrivalen am Sonntag gegen GWD Minden wiederherstellen kann. (Spielplan der HBL)

Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt ist nur noch zwei Schritte von der Titelverteidigung entfernt. Der Tabellenführer kam am Donnerstag beim TVB Stuttgart zu einem souveränen 30:20 (14:9)-Sieg und baute seinen Vorsprung vor Verfolger THW Kiel am 32. Spieltag zunächst auf vier Punkte aus. Der Rekordmeister kann den Rückstand am Sonntag aber mit einem Erfolg gegen GWD Minden wieder auf zwei Zähler verkürzen.

In Stuttgart war Rückraumspieler Rasmus Lauge mit sieben Treffern bester Flensburger Werfer. Die SG tat sich bis Mitte der ersten Halbzeit schwer. Nach 15 Minuten brachte Lauge die SG mit seinem Treffer zum 7:6 das erste Mal in Front. Im zweiten Abschnitt brachten die Flensburger den Sieg souverän über die Zeit.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6:6/14.) zog der Favorit Mitte der ersten Halbzeit davon und erarbeitete sich bis zur Pause ein Fünf-Tore-Polster. Nach dem Wechsel geriet die SG, für die Rasmus Lauge mit sieben Toren bester Werfer war, nicht mehr in Verlegenheit.

Die MT Melsungen feierte einen 28:25 (12:10)-Erfolg gegen die TSV Hannover-Burgdorf und verdrängte die Füchse Berlin von Platz fünf – dem letzten zu vergebenen EHF-Cup-Platz. Der SC DHfK Leipzig besiegte den HC Erlangen mit 26:25 (12:14).

Angeführt vom überragenden Andy Schmid landeten die Rhein-Neckar Löwen einen ungefährdeten 33:27 (15:17)-Heimsieg gegen Frisch Auf Göppingen und behaupteten damit Rang drei. Das Spiel wurde vom 31. Spieltag nachgeholt. Der Schweizer Star-Regisseur traf in seinem 300. Bundesligaspiel zwölf Mal.

Update Die SG Flensburg-Handewitt macht den nächsten Schritt zur Titelverteidigung. Gegen den TVB Stuttgart feiert das Team von Maik Machulla einen ungefährdeten Sieg.

Im Kampf um einen internationalen Startplatz feierte die MT Melsungen einen wichtigen 28:25 (12:10)-Sieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Mit 38:26 Punkten verbesserten sich die Nordhessen auf Platz fünf. Die Rivalen Füchse Berlin und Bergischer HC (beide 36:26) können am Sonntag jedoch nachziehen. Für Melsungen erzielte einmal mehr Lasse Mikkelsen mit acht Toren die meisten Treffer, bei Hannover war Jung-Nationalspieler Timo Kastening zehn Mal erfolgreich.

Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hat im Meisterrennen der Handball-Bundesliga vorgelegt. (Tabelle der HBL)

Trotz tabellarischen Niemandslandes entwickelte sich zwischen der SC DHfK Leipzig (12.) und dem HC Erlangen (10.) ein munteres Spiel mit vielen Führungswechseln. Am Ende setzte sich Leipzig denkbar knapp mit 26:25 (12:14) durch. Die fränkischen Gäste verpassten im letzten Angriff des Spiels die verdiente Punkteteilung und kamen nicht mehr in eine gefährliche Abschlussposition. Bei den Gastgebern trafen die Nationalspieler Philipp Weber (6 Tore) und Franz Semper (4) am häufigsten, für Erlangen war Nico Büdel mit 9 Treffern der gefährlichste Angreifer.

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind nur noch zwei Schritte von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt. Am Mittwochabend gewann der Tabellenführer sein Auswärtsspiel beim TVB Stuttgart souverän mit 30:20 (14:9). Bester SG-Werfer war Rasmus Lauge mit sieben Treffern. Zwei Spieltage vor dem Saisonende haben die Schleswig-Holsteiner 60 Zähler auf ihrem Konto. Der Vorsprung auf Verfolger THW Kiel (ein Spiel weniger) beträgt vier Pluspunkte. Kommenden Mittwoch gastieren die Füchse Berlin in Flensburg, am letzten Spieltag (9.6.) kann die SG beim Bergischen HC die Meisterschaft klarmachen. “Wir sind optimistisch genug, diese beiden Spiele auch gewinnen zu können, aber es wird nicht von alleine gehen. Es wird harte Arbeit”, sagte SG-Coach Maik Machulla nach der Partie dem NDR Hörfunk.

Vierter bleibt der SC Magdeburg nach einem 29:24 (14:12)-Erfolg gegen den VfL Gummersbach, der als Tabellen-16. weiter in Abstiegsgefahr schwebt. Nationalspieler Matthias Musche zementierte mit acht Treffern seine Führung in der Torschützenliste.

Die Flensburger begannen schwach, agierten ungeordnet in der Defensive und fahrig bei den Torabschlüssen. Die Folge: Nach knapp zehn Minuten lag Stuttgart mit 4:2 vorne. Auch danach tat sich die SG zunächst schwer, wusste sich in der Abwehr oft nur auf Kosten von Siebenmetern zu wehren. Erst nach knapp 20 Minuten hatten die Gäste ins Spiel gefunden und zogen davon. Die Umstellung auf eine 6-0-Defensive, Keeper Benjamin Buric, der nun hin und wieder eine Hand an den Ball bekam, und ein überragender Lauge sorgten für einen Fünf-Tore-Vorsprung (26./12:7). Stuttgarts Torwart Johannes Bitter verhinderte einen höheren Rückstand seiner Mannschaft.

Tore TVB Stuttgart: Schagen 8/8, Pfattheicher 3, D. Schmidt 3, M. Häfner 2, Baumgarten 1, Röthlisberger 1, Schimmelbauer 1, Weiß 1 SG Flensburg-Handewitt: Lauge Schmidt 7, Johannessen 6, Wanne 6/4, Röd 5, Gottfridsson 2, Hald 2, Golla 1, Svan 1 Schiedsrichter: Marijo Zupanovic (Berlin)/Martin Thöne (Berlin) Zuschauer: 5959 Strafminuten: 2 / 4 Disqualifikation: – / –

Die TSV Hannover-Burgdorf musste sich beim Europacup-Kandidaten MT Melsungen mit 25:28 (10:12) geschlagen geben. Dabei erwischten die Niedersachsen den besseren Start und lagen nach 22 Minuten mit 9:6 vorne. Doch dann drehten die Gastgeber die Partie mit einem 4:0-Lauf und gaben die Führung bis zur Pausensirene nicht mehr her. Unmittelbar nach Wiederbeginn fiel bereits die Vorentscheidung, als die “Recken” binnen zwei Minuten drei Gegentreffer kassierten (36/11:17). Von dem Negativlauf erholten sie sich nicht mehr. Bester Werfer der Hannoveraner war Timo Kastening mit zehn Toren.

Tore Rhein-Neckar Löwen: Schmid 12/5, Kohlbacher 7, Sigurdsson 6, Fäth 3, Groetzki 2, Larsen 2, Lipovina 1 Frisch Auf Göppingen: Kozina 6, Schiller 5/2, Kneule 4, Zelenovic 4, Sliskovic 3, Rentschler 2, Schöngarth 2, Heymann 1 Schiedsrichter: Lars Geipel (Teutschenthal)/Marcus Helbig (Landsberg (Saalekreis)) Zuschauer: 8015 Strafminuten: 8 / 8 Disqualifikation: – / –

Im zweiten Durchgang leistete sich das Machulla-Team nur anfangs einen leichten Spannungsabfall, nach 45 Minuten hatte aber die alte Fünf-Tore-Führung wieder Bestand (21:16). Für Lauge, der geschont wurde, agierte nun Göran Johannessen – und machte es ebenso gut wie zuvor der Däne. Der Norweger spielte kluge Pässe und traf auch selbst zuverlässig, elf Minuten vor dem Ende lagen die Flensburger mit sechs Treffern vorn (23:17), fünf Minuten vor Schluss waren es acht Tore. Am Ende versäumte es die SG, noch mehr für die (gegenüber Kiel schlechtere) Tordifferenz zu tun.

Tore MT Melsungen: Mikkelsen 8, Reichmann 7/4, Pavlovic 3, Schneider 3, Allendorf 2, Birkefeldt 2, Danner 1, F. Lemke 1, Maric 1 TSV Hannover-Burgdorf: Kastening 10/5, K. Häfner 5, Böhm 4, Ugalde 4, Atman 1, Mävers 1 Schiedsrichter: Colin Hartmann (Magdeburg)/Stefan Schneider (Barleben) Zuschauer: 4300 (ausverkauft) Strafminuten: 8 / 4 Disqualifikation: – / –

Tore Stuttgart: Schagen 8/8, Pfattheicher 3, D. Schmidt 3, M. Häfner 2, Baumgarten 1, Röthlisberger 1, Schimmelbauer 1, Weiß 1Tore Flensburg-Handewitt: Lauge 7, Johannessen 6, Wanne 6/4, Röd 5, Gottfridsson 2, Hald 2, Golla 1, Svan 1Zuschauer: 5.959Strafminuten: 2 / 4

Tore SC DHfK Leipzig: Ph. Weber 6, Semper 4, Wiesmach 4, M. Gebala 3, Pieczkowski 3, Binder 2, Rojewski 2, Esche 1, Jurdzs 1 HC Erlangen: Büdel 9/3, Schröder 4, von Gruchalla 4, Kellner 3, N. Link 2, Schäffer 2, Murawski 1 Schiedsrichter: Christian vom Dorff (Kaarst)/Fabian vom Dorff (Kaarst) Zuschauer: 3797 Strafminuten: – / 6 Disqualifikation: – / –

Tore Melsungen: Mikkelsen 8, Reichmann 7/4, Pavlovic 3, Schneider 3, Allendorf 2, Birkefeldt 2, Danner 1, F. Lemke 1, Maric 1H-Burgdorf: Kastening 10/5, K. Häfner 5, Böhm 4, Ugalde 4, Atman 1, Mävers 1Zuschauer: 4.300Strafminuten: 8 / 4

Tore SC Magdeburg: Musche 8/4, Musa 5, R. Weber 5/1, M. Damgaard 4, Christiansen 2, Bezjak 1, Bransche 1, Chrapkowski 1, OSullivan 1, Pettersson 1 VfL Gummersbach: Baumgärtner 6, Köpp 4, Martinovic 4, Preuss 3, Herzig 2, Schukow 2, Sommer 2/2, Schröter 1 Schiedsrichter: Sebastian Grobe (Bochum)/Adrian Kinzel (Bochum) Zuschauer: 6404 Strafminuten: 2 / 10 Disqualifikation: Musa (54./3. Zeitstrafe) / –

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