Essen: Autos der AfD in Flammen – Staatsschutz ermittelt - Derwesten.de
Essen: AfD-Fahrzeuge abgefackelt, Staatsschutz ermittelt
Drei Werbefahrzeuge der AfD sind in der Nacht zum Donnerstag in einem abgesperrten Innenhof in Essen abgebrannt – wie sich herausstellte ausgerechnet neben einer riesigen Marihuana-Plantage. Die Polizei geht von Brandstiftung und einer politisch motivierten Tat aus, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndung habe bisher keine Ergebnisse gebracht. Bei den Löscharbeiten waren die Einsatzkräfte auf eine professionell betriebene Rauschgiftplantage gestoßen.

Die drei Autos brannten vollständig aus. Weil die Wagen mit AfD-Wahlwerbung beklebt waren und die Ermittler von einer politisch motivierten Tat ausgehen, wurde der Staatsschutz eingeschaltet.  Foto: wtv-news Nach den Löscharbeiten betraten Ermittler der Kripo das schwer beschädigte Gebäude mit der Hausnummer 67 und rieben sich verwundert die Augen: Denn im Erdgeschoss wie auch im ersten Obergeschoss entdeckten sie eine über vier bis fünf Räume verteilte Marihuana-Plantage. Ein Zufallsfund, sagt Polizeisprecherin Judith Herold, und fügt hinzu: Mit rund 1000 Pflanzen handelt es sich um eine größere Plantage. Die Plantage in der ersten Etage sei abgeerntet gewesen.

Für das Feuer machte die AfD Linksextreme verantwortlich. Der AfD-Landesvorsitzende Thomas Röckemann sprach von Terror gegen Andersdenkende und potenziell versuchtem Mord. Hier wurde die Möglichkeit, dass Menschen zu Schaden kommen, billigend in Kauf genommen, teilte er mit.

Der Hausmeister schilderte gegenüber diese Zeitungen seine Beobachtungen von der Tatnacht. Er habe sich noch nach Mitternacht in seinem Büro im Gebäude 67a aufgehalten und gegen 0.30 Uhr ein Nachtmahl zu sich genommen. Dann sah ich plötzlich etwas Helles, es waren Flammen, berichtet er. Um 1.06 Uhr habe er den Feuerwehr-Notruf alarmiert und dann auf dem Innenhof nach dem Rechten gesehen. Ich sah die brennenden Autos und eine Person, die zum Tor lief. Ich bin hinter der Person her, aber sie ist weggerannt. Dann kam eine zweite Person aus dem Haus Nummer 67 und rannte ebenfalls weg.

Nach den Angaben der Polizei hatte ein Zeuge den Notruf gewählt. Die Feuerwehr löschte die lichterloh brennenden Autos im Essener Stadtteil Holsterhausen. Durch die Flammen und die große Hitze seien auch die angrenzende Hausfassade beschädigt worden und Fensterscheiben zerbrochen.

Nach Essen kam schließlich nur der Sprecher des AfD-Landesverbandes NRW, Martin Schiller, der am 26. Mai ebenfalls für das Europaparlament kandidiert. Das war ein Anschlag nicht nur gegen die AfD, sondern gegen die Demokratie. Wir gehen davon aus, dass die Täter aus dem linksradikalen Milieu stammen. Schiller beklagt sich auch über andere Formen von Gewalt: Wir erleben, dass Wahlkampfplakate abgerissen, Veranstaltungen gestört werden und gegen Mitglieder Gewalt ausgeübt wird.

Wie ein Polizeisprecher berichtete, betraten die Feuerwehrleute deswegen auch das unbewohnte Gebäude und stießen im Obergeschoss auf mehrere hundert abgeerntete Marihuana-Pflanzen sowie Wärmelampen und aufwendige Lichttechnik. Anschließend fanden die Ermittler im Keller mehr als tausend weitere Pflanzen.

Drei Fahrzeuge der AfD sind in der Nacht zu Donnerstag in Essen komplett ausgebrannt. Tatort ist das Gewerbegebiet Münchener Straße in Holsterhausen. Wie die Polizei am Morgen berichtete, hatte ein Anwohner gegen 1 Uhr den Notruf gewählt und den Brand auf einem Innenhof des weitläufigen Geländes, auf dem sich früher eine Flüchtlingsunterkunft befand, gemeldet. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Ob eine Verbindung zwischen der Drogenplantage und weiteren Nutzern des Gebäudekomplexes bestehe, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Teile der Gebäude rund um den Innenhof stehen leer, andere werden als Büros oder Lager genutzt. Mindestens ein Mitglied der AfD, das die Autos auf dem privaten Gelände geparkt hatte, nutze Räume in dem Komplex.

Das betroffene Grundstück mit den Hausnummern 67 und 67a haben in der Vergangenheit schon häufig für Schlagzeilen gesorgt. Der frühere SPD-Ratsherr Arndt Gabriel hatte den Komplex vor drei Jahren für mehrere Millionen Euro gekauft, um dort ein Flüchtlingsheim zu eröffnen. Nachdem sein Asyl-Deal mit der Stadt für heftige Debatten gesorgt hatte, erklärte er seinen Austritt aus Partei und Fraktion.

Ob beide Delikte in einem konkreten Zusammenhang stehen ist noch unklar, teilte die Polizei mit. Fest steht, dass es Parallelen der Verantwortlichkeiten zwischen den ausgebrannten Werbefahrzeugen und der Gebäudeverwaltung gibt.

Die ausgebrannten Fahrzeuge.  Foto: Socrates Tassos Der Essener AfD-Politiker Guido Reil, der die Wagen demnächst in seinem Europawahlkampf einsetzen wollte, eilte am Vormittag zur Münchener Straße. Und berichtete, warum die drei AfD-Werbeautos dort abgestellt waren: Ein AfD-Mitglied, das auf diesem Areal Hausmeister ist, kümmert sich um die Autos.

Drei Werbefahrzeuge der AfD sind in einem abgesperrten Innenhof in Essen abgebrannt. Bei den Löscharbeiten waren die Einsatzkräfte auf eine professionell betriebene Rauschgiftplantage gestoßen. Der Staatsschutz ermittelt.

0 Anzeige Drei Werbefahrzeuge der AfD sind in der Nacht zum Donnerstag in einem abgesperrten Innenhof in Essen abgebrannt – wie sich herausstellte ausgerechnet neben einer riesigen Marihuana-Plantage. Die Polizei geht von Brandstiftung und einer politisch motivierten Tat aus, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndung habe bisher keine Ergebnisse gebracht. Bei den Löscharbeiten waren die Einsatzkräfte auf eine professionell betriebene Rauschgiftplantage gestoßen.

Zwischenzeitlich kursierte am Tatort das Gerücht, die gesamte AfD-Spitze wolle nach Essen kommen, um die Brandstiftung als politischen Anschlag zu verurteilen. Guido Reil gab sich sehr bedeckt, telefonierte viel und verwies auf ein Presse-Statement zur Mittagsstunde.

Für das Feuer machte die AfD Linksextreme verantwortlich. Der AfD-Landesvorsitzende Thomas Röckemann sprach von Terror gegen Andersdenkende und potenziell versuchtem Mord. Hier wurde die Möglichkeit, dass Menschen zu Schaden kommen, billigend in Kauf genommen, teilte er mit.

Die Autos standen unmittelbar neben einem Gebäude, an dem ein beträchtlicher Brandschaden entstanden. Laut AfD-Politiker Guido Reil beläuft sich der Gebäudeschaden auf 250.000 Euro. Den Wert der drei völlig zerstörten Wahlkampf-Autos konnte er nicht beziffern.

Nach den Angaben der Polizei hatte ein Zeuge den Notruf gewählt. Die Feuerwehr löschte die lichterloh brennenden Autos im Essener Stadtteil Holsterhausen. Durch die Flammen und die große Hitze seien auch die angrenzende Hausfassade beschädigt worden und Fensterscheiben zerbrochen.

Wie ein Polizeisprecher berichtete, betraten die Feuerwehrleute deswegen auch das unbewohnte Gebäude und stießen im Obergeschoss auf mehrere hundert abgeerntete Marihuana-Pflanzen sowie Wärmelampen und aufwendige Lichttechnik. Anschließend fanden die Ermittler im Keller mehr als tausend weitere Pflanzen.

Nach den Angaben der Polizei hatte ein Zeuge den Notruf gewählt. Die Feuerwehr löschte die lichterloh brennenden Autos im Essener Stadtteil Holsterhausen. Durch die Flammen und die große Hitze seien auch die angrenzende Hausfassade beschädigt worden und Fensterscheiben zerbrochen. Wie ein Polizeisprecher berichtete, betraten die Feuerwehrleute deswegen auch das unbewohnte Gebäude und stießen im Obergeschoss auf mehrere hundert abgeerntete Marihuana-Pflanzen sowie Wärmelampen und aufwendige Lichttechnik. Anschließend fanden die Ermittler im Keller mehr als tausend weitere Pflanzen. 

Ob eine Verbindung zwischen der Drogenplantage und weiteren Nutzern des Gebäudekomplexes bestehe, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Teile der Gebäude rund um den Innenhof stehen leer, andere werden als Büros oder Lager genutzt. Mindestens ein Mitglied der AfD, das die Autos auf dem privaten Gelände geparkt hatte, nutze Räume in dem Komplex.

 Ob eine Verbindung zwischen der Drogenplantage und weiteren Nutzern des Gebäudekomplexes bestehe, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Teile der Gebäude rund um den Innenhof stehen leer, andere werden als Büros oder Lager genutzt. Mindestens ein Mitglied der AfD, das die Autos auf dem privaten Gelände geparkt hatte, nutze Räume in dem Komplex.

Ob beide Delikte in einem konkreten Zusammenhang stehen ist noch unklar, teilte die Polizei mit. Fest steht, dass es Parallelen der Verantwortlichkeiten zwischen den ausgebrannten Werbefahrzeugen und der Gebäudeverwaltung gibt.

Die Polizei geht von Brandstiftung und einer politisch motivierten Tat aus, wie sie am Donnerstag mitteilte. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahndung habe bisher keine Ergebnisse gebracht. Bei den Löscharbeiten waren die Einsatzkräfte auf eine professionell betriebene Rauschgiftplantage gestoßen.

Essen – In Essen sind in der Nacht zum Donnerstag gegen 1 Uhr drei Autos in einem Innenhof komplett ausgebrannt. Sie waren nach Angaben von Anwohnern mit AfD-Werbefolien beklebt, wie die Polizei mitteilte.

Die Polizei geht von Brandstiftung und einer politisch motivierten Tat aus, wie sie am Donnerstag mitteilte. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen.

Verletzt wurde niemand. In der Gegend im Essener Stadtteil Holsterhausen ist laut Polizei kein Sitz der Partei.

Drei Werbefahrzeuge der AfD sind in der Nacht zum Donnerstag in einem abgesperrten Innenhof in Essen abgebrannt – wie sich herausstellte ausgerechnet neben einer riesigen Marihuana-Plantage.

Die AfD kassiert die dicke Rechnung für die Spendenaffäre um Parteichef Jörg Meuthen und Europa-Kandidat Guido Reil.

Laut Medienberichten sah der russische Staat den AfD-Abgeordneten Markus Frohnmaier vor der Bundestagswahl als unter seiner Kontrolle.

Drei ausgebrannte AfD-Autos: Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa)

Nach den Angaben der Polizei hatte ein Zeuge den Notruf gewählt. Die Feuerwehr löschte die Brände. Warum die Autos genau da abgestellt waren, ist Teil der Ermittlungen, sagte der Sprecher.

Es wäre nicht der erste Anschlag auf die Partei in Essen. Schon im April 2017 war das Haus des Essener AfD-Politikers Guido Reil mit Graffiti besprüht und das Auto seiner Frau demoliert worden.

BILD traf Guido Reil (49) am Brandort: Ich bin entsetzt – dass wir so massiv beim Wahlkampf behindert werden. Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Dass unsere Plakate abgerissen werden, ist mittlerweile Alltag. Aber so ein Schaden macht einen fassungslos. Nach so einer Tat kann man nur noch sagen: Jetzt erst recht.

Reil war nach 26 Jahren SPD-Mitgliedschaft zur Rechtsaußen-Partei gewechselt, kandidierte bei der NRW-Landtagswahl als Direktkandidat. Er ist Mitglied des Bundesvorstands und einer der beiden Spitzenkandidaten für die Europawahl im Mai. Aktuell hat die Partei Ärger wegen einer illegalen 44 500 Euro-Spende an den Politiker. Die Bundestagsverwaltung verhängte deshalb eine Geldstrafe gegen die AfD.

Bei den Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr im Nachbarhaus eine Cannabis-Plantage. Polizeikräfte trugen am Donnerstagnachmittag säckeweise Marihuana-Pflanzen und Equipment aus dem Gebäude. Im Laufe des Tages entdeckten Ermittler eine weitere, im Keller befindliche Drogenplantage, die über 4 bis 5 Räume verteilt mit insgesamt mehr als 1000 noch vorhandenen Pflanzen bestückt war. Viele unter Strom stehende Elektrokabel stellten für die Einsatzkräfte eine erhebliche Gefährdung dar.

Ob und in welchem Zusammenhang die Drogen mit der Brandstiftung stehen, ist noch unklar. Fest steht, dass es Parallelen der Verantwortlichkeiten zwischen den ausgebrannten Werbefahrzeugen und der Gebäudeverwaltung gibt. Der Verwalter ist AfD-Mitglied.