Große Unterstützung für Aachen in Essen
Hochintensiv: Essen erwartet Aachen
Die erste englische Woche der Spielzeit 2018/2019 wird in der Regionalliga West mit einem echten Traditionsduell abgeschlossen. Am Sonntag, 30. September 2018, ist Alemannia Aachen zu Gast bei Rot-Weiss Essen. Anstoß im Essener Stadion an der Hafenstraße ist um 14 Uhr.

Idealerweise knüpfen wir da an, wo wir gegen Herkenrath aufgehört haben, formuliert Aachens Trainer Fuat Kilic die Vorgabe vor dem Duell der beiden früheren Bundesligisten. Mit sieben Spielen ohne Niederlage sowie einem deutlichen 5:1-Erfolg unter der Woche dürften die Schwarz-Gelben die Reise ins Ruhrgebiet durchaus selbstbewusst antreten. Ich hoffe, dass wir diesen Schub mitnehmen und die Spannung beibehalten, sagt der Aachener Trainer, der gleichzeitig feststellt, dass sein Team trotz der Siege in den beiden letzten Spielen noch nichts erreicht hat. Von Platz 14 trennen uns nur zwei Punkte.Der langjährige Rivale aus Essen ist verheißungsvoll in die Saison gestartet und führte bis zum 7. Spieltag die Tabelle an. Mit 20 Toren erweist sich die Offensive als bislang treffsicherste der Liga. In den letzten vier Spielen blieb die Punktausbeute mit zwei Zählern allerdings überschaubar. RWE ist gerade in einer schwierigen Phase, weil sich die Ausfälle zahlreicher Leistungsträger bemerkbar machen, beobachtet Kilic, der die aktuelle Formkurve aber nicht an den letzten Ergebnissen festmachen will. Unter der Woche in Gladbach hat Essen ein gutes Spiel gemacht und hätte eigentlich als Sieger vom Platz gehen müssen. Ein paar personelle Fragezeichen gibt es auf Aachener Seite bei der Kadernominierung. Marc Kleefisch wird aufgrund einer Rippenprellung definitiv ausfallen. Marcel Kaiser hat seine Blessur aus dem Köln-Spiel noch nicht ganz auskuriert. David Pütz befindet sich auf einem guten Weg, sein Einsatz ist aber noch offen. Fuat Kilic erwartet in Essen ein hochintensives Spiel. Jeder weiß, worum es geht. Da wird es ordentlich zur Sache gehen. Ich werde daher keinen Spieler aufstellen, der nicht zu 100 Prozent fit ist. Den ein oder anderen Wechsel in der Startformation wollte der Trainer am Freitag nicht ausschließen. Mehr Power und Tempo sind gefragt.1000 Aachener erwartet – Bilanz spricht für RWERund 500 Tickets wurden in Aachen im Vorverkauf abgesetzt. Insgesamt rechnet die Alemannia beim Westschlager in Essen mit der Unterstützung von gut 1.000 Anhängern. Duelle zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen haben eine lange Tradition. Bereits zum 83.-mal stehen sich die beiden DFB-Pokal-Finalisten von 1953 am Sonntag in einem Ligaspiel gegenüber. 29 Siege, 15 Remis und 38 Niederlagen sind aus Sicht der Alemannen in der Bilanz gelistet.

Ganz schön viele Gesetzbrecher auf dem Photo. Sind die schon alle identifiziert und ein Stadionverbot ausgesprochen ?

Am Sonntag hat die Regionalliga West ein wahres Traditionsduell zu bieten. Der Deutsche Meister von 1955, Rot-Weiss Essen, trifft auf Alemannia Aachen, seines Zeichens Vize-Meister 1969. In der Topbegegnung des elften Spieltags will Essen seine Serie von vier sieglosen Spielen in Folge beenden, Aachen in der achten Partie nacheinander ungeschlagen bleiben.

“Das wird ein hochintensives Spiel, da weiß jeder, um was es geht”, sagt Aachens Trainer Fuat Kilic vor dem Schlagerspiel bei Rot-Weiss Essen. “Idealerweise knüpfen wir da an, wo wir gegen Herkenrath aufgehört haben.” Einen 5:1-Heimerfolg hatte die Kilic-Elf unter der Woche gegen den Aufsteiger gefeiert und bestätigte ihre ausgezeichnete Form. Nachdem die ersten drei Spiele der Saison allesamt verloren gegangen waren, ist die Alemannia seit mittlerweile sieben Partien ungeschlagen. “Ich hoffe, dass wir diesen Schub mitnehmen und die Spannung beibehalten”, erklärt Aachens Trainer.

Beim langjährigen Rivalen aus Essen sieht die Gemütslage vor dem Aufeinandertreffen etwas anders aus. “Das Ergebnis ist Dreck, die Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben war gut”, ließ RWE-Coach Karsten Neitzel die 0:1-Niederlage bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach Revue passieren. “Wir müssen jetzt einfach gucken, dass wir weiter punkten und das am Sonntag am besten dreifach.” Noch liegt Rot-Weiß mit 17 Punkten vor Aachen, das derzeit mit 13 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz rangiert. Doch der Trend spricht klar gegen den Rangvierten. Seit vier Spielen wartet die Truppe von Trainer Neitzel auf einen Dreier.

Mit fünf Siegen aus den ersten sechs Spielen waren die ambitionierten Essener in die Saison gestartet, doch seit Offensivmann Kai Pröger am siebten Spieltag mit Rot vom Platz flog, ist der Klub aus der Bahn geraten. Der 26-Jährige wurde wegen eines groben Foulspiels vom Platz gestellt, in Unterzahl mussten sich die Westfalen mit 2:3 gegen Lippstadt geschlagen geben – der Beginn der Sieglosserie. Für vier Spiele wurde Pröger gesperrt, gegen Aachen muss er das letzte Mal zusehen. Mit Marcel Platzek fehlt den Hausherren am Sonntag ein weiterer Leistungsträger. Der Torjäger fällt mit seinem Haarriss im Fuß weiter aus.

RWE-Trainer Neitzel lässt den Ausfall der beiden Schlüsselspieler aber nicht als Ausrede gelten: “Wir müssen weiter an uns glauben, egal ob jemand fehlt oder nicht.” Alemannias Trainer Kilic sieht in Essen, die mit 20 Toren den treffsichersten Sturm der Liga stellen, trotz deren “schwieriger Phase” einen Gegner auf Augenhöhe: “Unter der Woche in Gladbach hat Essen ein gutes Spiel gemacht und hätte eigentlich als Sieger vom Platz gehen müssen.”

Gegen Essen wird laut Kilic “mehr Power und Tempo” als in den letzten Wochen gefragt sein. “Ich werde daher keine Spieler aufstellen, die nicht zu 100 Prozent fit sind.” Definitiv verzichten muss Aachens Trainer auf Marc Kleefisch (Rippenprellung). Der Einsatz von Marcel Kaiser und David Pütz ist noch offen. Bei RWE fehlt neben den Langzeitverletzten Freiberger, Harenbock (beide Kreuzband), Jansen (Achillessehnenriss) und Platzek, auch Linksverteidiger Tolga Cokkosan (Adduktorenverletzung).

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