Blick über den Kuchenteller - Thüringer Allgemeine
Drei Punkte zum Schluss: 2:0! Erfurt siegt gegen den BFC
Erfurt. Erfurt sah ich zuerst in Ostberlin in den 1980er-Jahren. Erfurt war rotweiß und spielte in der Wuhlheide und im Cantian-Stadion. Natürlich verloren sie die meisten Spiele in der Hauptstadt der DDR, doch wer weiß schon heute noch so genau, wie das zustande kam. Erfurt hatte Jürgen Heun, vor

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Erfurt siegt zu Abschied von Vereins-Legende: Ereignisse vor Stadion trüben die Freude

Rot-Weiß-Erfurt beendet die erste Saison in der Regionalliga mit drei Punkten. Vor 4584 Zuschauern gewinnt der Regionalligist zu Hause mit 2:0 gegen den BFC Dynamo. Tobias Hasse (60.) und Morten Rüdiger (72.) machten in der zweiten Halbzeit alles klar.

Den ersten Aufreger gab es schon vor dem Anpfiff, die Erfurter Ultras wollten mit einer unangemeldeten Blockfahne ins Stadion. Die Verantwortlichen der Veranstaltung entschieden, diese nicht zuzulassen. Die Ultras hätten also ohne ihre Fahne das Stadion betreten müssen – und entschieden sich stattdessen, das ganze Spiel vor dem Steigerwaldstadion zu verbringen…

Die Elf von Trainer Thomas Brdaric (44) in der ersten Hälfte die bestimmende Mannschaft. Nur vor dem Tor schlichen sich immer wieder Fehler ein, Hasse, Shala und Gladrow vergaben ihre Chancen leichtfertig!

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel, das Tor fiel aber auf der anderen Seite: In der 60. Minute klaute sich Hasse den Ball und schob eiskalt durch die Beine von BFC-Torhüter Bernhard Hendl zur Führung ein.

Danach stand RWE meistens mit einem Bein im Abseits, bis es Rüdiger gedankenschnell besser macht. Den ersten Schuss kann Hendl noch parieren, den Abpraller schob Rüdiger eiskalt zum 2:0 ein (73.).