Bundespolizeiinspektion Erfurt: Wochenendrückblick der Bundespolizei
Jugendliche attackieren und verletzen vier Bundespolizisten in Hannover
Im Zuge der Befragung händigte der Mann drei Zip-Tütchen mit jeweils geringen Mengen der Droge Crystal aus. Eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bekam er dennoch. Am Nachmittag erwischten die Beamten dann einen 28-jährigen Deutschen, der eine geringe Menge Marihuana dabei hatte. Gegen 16:30 Uhr fanden die Beamten bei einem 19-jährigen Deutschen ein Zip-Tütchen mit einer geringen Menge Cannabis, ein 20-jähriger Deutscher hatte in Folie verpackte Cannabisblüten dabei. Und ein 17-jähriger Deutscher, den Bundespolizisten in einer von Erfurt in Richtung Nordhausen fahrenden Regionalbahn kontrollierten, war mit einer geringen Menge Crystal unterwegs. Die weiteren Ermittlungen zu den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden durch die Polizei des Freistaates Thüringen geführt.

Weil er einen Teleskopschlagstock mit sich führte, bekam ein 28-jähriger Deutscher eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bundespolizisten hatten den Mann gegen 14:45 Uhr im Hauptbahnhof Gotha kontrolliert.

Der Fahrzeugführer gab in der Kontrollstelle auf der A93 an, die drei ihm unbekannten Personen im Straßengraben aufgelesen und aus Mitleid mitgenommen zu haben. In der Rosenheimer Dienststelle widersprach er jedoch dieser Schilderung. Er musste einräumen, dass er zumindest einen der drei schon vor einigen Tagen in Italien kennengelernt und mit diesem Mann die Fahrt nach Berlin geplant hätte. Zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens wegen Einschleusens von Ausländern hatte der 30-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft 500 Euro zu hinterlegen. Anschließend trat er die Rückfahrt nach Italien an.

Gegen 17:10 Uhr hatten es Bundespolizisten mit einem 25-jährigen Deutschen im Erfurter Hauptbahnhof zu tun. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes im Polizeilichen Informationssystem kam heraus, dass gegen diesen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Erfurt vorlagen. Einen Haftbefehl hatte die Behörde wegen Straßenverkehrsgefährdung erlassen. Hier war der Mann zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen verurteilt worden. Der zweite Haftbefehl war wegen Körperverletzung erlassen worden. 80 Tage Freiheitsstrafe muss der 25-Jährige dafür verbüßen. Der in Erfurt wohnende Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Tonna eingeliefert.

Am 15. April gegen 3:00 Uhr kam es zu einem Personenunfall durch Bahnstrom im Bereich des Erfurter Güterbahnhofes. Dabei war ein 24-jähriger Deutscher auf einen dort abgestellten Güterwaggon geklettert und der Fahrstromleitung zu nahe gekommen. Es kam zu einem Stromüberschlag, wodurch der Mann vom Waggon geschleudert wurde und schwerste Verbrennungen erlitt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Halle gebracht. (Die Bundespolizei berichtete mit Pressemitteilung vom 15. April 2018.)

Die Bundespolizisten überprüften die Personalien des jungen Mannes aus dem Landkreis Böblingen, da er einem Fahrkartenkontrolleur zunächst kein gültiges Zugticket vorzeigen konnte. Im Zuge der weiteren Maßnahmen fanden die Beamten die täuschend echt aussehende Pistole in seinem Rucksack. Der 17-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

Rangelei im Hauptbahnhof – Frau setzt Pfefferspray ein

Bei einem 33-jährigen Deutschen, den Bundespolizisten kurz nach Mitternacht nahe des Erfurter Hauptbahnhofes kontrollierten, fanden die Beamten geringe Mengen Crystal und Kokain. Der Mann war aufgefallen, weil er sich an einem dort abgestellten Fahrrad zu schaffen machte, dass ihm nicht gehörte. Ein 35-jähriger Deutscher, den die Beamten gegen 2:30 Uhr kontrollierten, hatte geringe Mengen Marihuana und Amphetamine dabei. Gegen 4:00 Uhr schlug ein 22-jähriger afghanischer Staatsangehöriger einen 42-jährigen Deutschen ins Gesicht. Der Vorfall ereignete sich in der Eingangshalle des Erfurter Hauptbahnhofes. Eine sich in der Nähe befindende Streife der Bundespolizei unterband die weitere Auseinandersetzung zwischen den Männern. Beide Personen waren alkoholisiert. Ein bei dem Afghanen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,59 Promille.

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Auch in Nordhausen stellten Bundespolizisten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Ein 19-jähriger Deutscher, den die Beamten im Bahnhof antrafen, hatte eine geringe Menge Cannabis dabei, ein 18-jähriger Deutscher war mit geringen Mengen Ecstasy und Crystal unterwegs, und ein weiterer 19-jähriger Deutscher hatte ebenfalls geringe Mengen Cannabis dabei. Auch hier gab es Anzeigen. Die weiteren Ermittlungen zu den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden durch die Polizei des Freistaates Thüringen geführt. Ebenfalls in Nordhausen kontrollierten Bundespolizisten gegen 8:15 Uhr einen 30-jährigen Deutschen, der einen Schlagring mit sich führte.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und fahndungsmäßiger Abfrage konnten die Identitäten der Personen geklärt werden. Es handelte sich um 19 Personen aus Afghanistan sowie Männer und Frauen aus dem Irak, Äthiopien, Eritrea, Sudan, Algerien und Marokko. Die Personen waren im Alter von 2 bis 51 Jahren. Bei einem Großteil der Personen wurde festgestellt, dass sie bereits Asylanträge in skandinavischen Staaten gestellt hatten.

Im Rahmen der Luftsicherheitskontrolle durchsuchten Luftsicherheitsassistenten am Flughafen Erfurt-Weimar den Rucksack eines 72-jährigen Deutschen. Dabei fanden sie ein verbotenes Einhandmesser. Der Mann wollte nach Las Palmas fliegen und gab an, das Messer im Rucksack vergessen zu haben. In beiden Fällen gab es Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Ein 32-jähriger Deutscher war gegen Mittag mit einem ICE von Frankfurt (Main) nach Erfurt gefahren, ohne im Besitz eines gültigen Fahrausweises zu sein. Außerdem hatte er im Bordrestaurant Lebensmittel im Wert von 28,60 Euro konsumiert, ohne diese zu bezahlen. Aus dem Grund leitete die Bundespolizei Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistung und wegen Betruges gegen den in Bonn wohnenden Mann ein.

Ebenfalls am Ostbahnhof wurde gegen 20:00 Uhr eine 22-Jährige Frau aus Somalia einer Personalienüberprüfung unterzogen. Hierbei wurden sowohl ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München II wegen unerlaubter Einreise, als auch eine Ausschreibung zur Festnahme wegen Aus-weisung/ Abschiebung/ Zurückschiebung des Ausländeramtes Garmisch-Partenkirchen festgestellt. Bezüglich des Voll-streckungshaftbefehles wurde die Frau, die die Geldstrafe von 1200 Euro zuzüglich 155,50 Euro Verfahrenskosten nicht bezahlen konnte, den Justizbehörden für eine Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen zugeleitet.

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizeidirektion München: Mehrere Haftbefehle vollstreckt – Bundespolizei …

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Ein 31-jähriger Pole hielt sich gegen 3:00 Uhr schlafend im Bereich des Parkhauses am Hauptbahnhof auf und wurde einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Bei der Personalienüberprüfung konnte ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Diebstahls festgestellt werden, der dem Polen einen Geldbetrag i.H.v. 508,50 Euro abverlangte. Diesen konnte der 31-Jährige aus München nicht bezahlen und wurde daraufhin festgenommen. Er muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 29 Tage in der Justizvollzugsanstalt München verbüßen.

Bundespolizeidirektion Berlin: Bundespolizei nimmt Exhibitionisten fest

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Die Bundespolizei leitete gegen den Mann Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, unerlaubtem Aufenthalt und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige nach einer Blutentnahme auf freien Fuß gesetzt.

Helene Pawlitzki (hpaw) ist Crossmedia-Redakteurin in der Düsseldorfer Stadtredaktion der RP.

Samstagmorgen gegen 2:15 Uhr zog ein Mann in der S-Bahn zwischen Zoologischer Garten und Hauptbahnhof vor anderen Fahrgästen seine Hose herunter und masturbierte. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den 31-jährigen Tunesier am Hauptbahnhof fest, als er erneut neben einer Reisenden saß und masturbierte.

Laut Bundespolizei entstand der Streit in den frühen Morgenstunden des Samstags auf Bahnsteig 17. Ein 17-Jähriger aus dem Libanon beleidigte die 22-Jährige aus Spanien laut Angaben der Behörden heftig. Der Freund der Spanierin (21) und ein Freund des Libanesen (19) mischten sich ebenfalls ein. Die Beteiligten schubsten und traten sich. Schließlich besprühte die Spanierin den Libanesen mit Pfefferspray.

Die Bundespolizei trennte die Streitenden, stellte ihre Personalien fest und leitete Strafverfahren  wegen Beleidigung und Körperverletzungen ein. Niemand wurde so schwer verletzt, dass er zum Arzt musste. Das Pfefferspray wurde sichergestellt. Nun will die Bundespolizei den Sachverhalt mit Hilfe von Videoaufnahmen klären.