Duisburg: Mann fällt bei Unfall in heißen Koks und stirbt - t-online.de
Arbeitsunfall in Duisburg: Mann fällt in heißen Koks – tot!
Die Kokerei von ThyssenKrupp in Duisburg: Die Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. (Archivbild) (Quelle: Ina Fassbender/dpa)

Er war für Reinigungsarbeiten auf dem Dach – dann stürzte er in einen Waggon mit heißem Koks: In Duisburg ist ein Mann bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Ein 59-jähriger Mann ist nach Polizeiangaben bei einem Unfall in einer Duisburger Kokerei in einen Waggon mit heißem Koks gefallen und gestorben. Der Mann war am Vorabend bei Reinigungsarbeiten von einem Dach durch das Oberlicht einer Halle gestürzt und in den Waggon gefallen, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Ein 59-Jähriger ist in einer Duisburger Kokerei in einen Waggon mit heißem Koks gefallen und gestorben. Das teilte die Polizei mit.

Rettungskräfte hätten den Mann geborgen und den Tod festgestellt. “Wir haben eine Obduktion angeordnet und untersuchen jetzt die Todesursache”, sagte die Sprecherin. Der WDR hatte zuerst berichtet.

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Koks ist ein Brennstoff. In Kokereien wird Kohle bei Temperaturen von mehr als tausend Grad in Koks veredelt.

Laut Polizei ist ein Mann (59) am Mittwochabend in einen Waggon mit heißem Koks gefallen und gestorben. Er war bei Reinigungsarbeiten gegen 18 Uhr von einem Dach durch das Oberlicht einer Halle gestürzt und drei Meter tief in den Waggon gefallen. Rettungskräfte hätten den Essener geborgen, konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Am Montagmorgen kam es laut Polizei auf dem Gelände eines Metallbetriebes in Schwelm zu dem tödlichen Arbeits-Unglück

Beim Abriss des Opel-Werks in Bochum kam es am Dienstag zu einem Unglück. Eine Wand stürzte unkontrolliert ein, zwei Arbeiter starben.

► Eine Polizeisprecherin: Wir haben eine Obduktion angeordnet und untersuchen jetzt die Todesursache. Es ist zu klären, ob der Mann bei dem Sturz oder erst in dem Waggon zu Tode kam. Die Ermittlungen laufen.

Es ist bereits der zweite Todesfall 2019 auf dem Gelände des Stahlriesen: Bereits Ende Februar war ein Mitarbeiter des Stahlwerks bei Instandhaltungsarbeiten an einer Krananlage in der Kokerei verunglückt.