Unfall bei HKM in Duisburg: Mann stirbt bei Gerüstarbeiten - Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Duisburg: Mann in Kokerei tödlich verunglückt
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Der Mitarbeiter einer Fremdfirma war gegen 18 Uhr bei Gerüstarbeiten in der Kokerei verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, führte der 59-Jährige zu diesem Zeitpunkt Reinigungsarbeiten auf dem Dach durch. Dabei sei er eingebrochen und drei Meter in die Tiefe in einen Waggon mit heißem Koks gefallen.

Die Todesursache ist noch unklar. Eine Obduktion soll nun klären, ob der Mann bei dem Sturz oder erst in dem Waggon zu Tode kam, sagte Polizeisprecherin Stefanie Bersin auf Nachfrage. Über den Unfall hatte zunächst das Unternehmen selbst auf seiner Homepage berichtet.

Bereits Ende Februar war es bei HKM zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen. Damals war ein Mitarbeiter des Stahlwerks bei Instandhaltungsarbeiten an einer Krananlage verunglückt.

Beim Stahlproduzenten HKM in Duisburg ist Mittwochabend (08.05.2019) ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Der Mann stürzte auf Förderbänder und geriet in einen Waggon mit heißem Koks.

Der 59-jährige Mann führte am Mittwochabend (08.05.2019) Reinigungsarbeiten auf einem Gebäudedach der Kokerei Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg-Huckingen durch. Aus bisher ungeklärten Gründen sei er durch ein Oberlicht in eine Halle gestürzt, wie die Polizei am Donnerstagmorgen (09.05.2019) mitteilte.

Der Mann einer Fremdfirma stürzte rund drei Meter tief auf mehrere Förderbänder und geriet so in einen Waggon mit heißem Koks. Ob der Essener durch den Sturz oder im Waggon starb, ist noch nicht geklärt.

Audio starten, abbrechen mit Escape Tödlicher Arbeitsunfall in Kokerei WDR Studios NRW. 09.05.2019. 00:41 Min.. WDR Online.

Es ist bereits der zweite Unfall in dem Duisburger Hüttenwerk innerhalb von drei Monaten. Ende Februar 2019 starb ein Mitarbeiter bei Kranarbeiten.