Kein brauner 1. Mai in Duisburg, Essen oder Wuppertal. Unser Ticker... - Ruhrbarone
Duisburg: Polizei setzt Schlagstöcke und Pfefferspray gegen linke Gegendemonstranten ein
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Es sei zu Auseinandersetzungen mit etwa 200 Personen aus dem linken Spektrum gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Mehrmals habe die Gruppe versucht, Polizeisperren zu durchbrechen. Die Beamten hätten ihre Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt, die Wasserwerfer seien aber nicht zum Einsatz gekommen.

Das Bündnis RiseUp Duisburg, das zu einer der Gegendemos aufgerufen hatte, warf der Polizei im Kurznachrichtendienst Twitter massive Gewalt gegen Demonstranten und eine Kriminalisierung der Gegendemos vor. Die Einsatzkräfte entgegneten: Die Polizei hat den Verfassungsauftrag, friedliche und nicht verbotene Demonstrationen zu schützen – und zwar unparteiisch und unabhängig vom Thema der Versammlung. Die Staatsanwaltschaft sei über gezeigte Plakate und skandierte Parolen informiert worden, die möglicherweise strafrechtlich relevant seien.

An der Demonstration der Partei Die Rechte beteiligten sich nach Polizeiangaben etwa 300 Personen, die unter anderem die Freilassung der inhaftierten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck forderten. Die Veranstalter der rund zehn Gegendemonstrationen hatten mit bis zu 5000 Teilnehmern gerechnet – wie viele es tatsächlich waren, konnte die Polizei wegen der zahlreichen dezentralen Veranstaltungsorte nicht sagen.

Elf Gegendemonstrationen und Mahnwachen waren im Vorfeld bei der Polizei angemeldet worden. Die Organisatoren rechneten mit bis zu 5000 Teilnehmern.

Video starten, abbrechen mit Escape Duisburg: Mai-Demos von Rechtextremisten und Antifaschisten. 03:13 Min..

Mehrere Hundertschaften der Polizei haben am Mittwoch (01.05.2019) in Duisburg Demonstrationen von Rechtsextremen sowie mehrere Gegenproteste auf Distanz gehalten. Dabei sei es zu Auseinandersetzungen mit etwa 200 Personen aus dem linken Spektrum gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Mehrmals habe die Gruppe versucht, Polizeisperren zu durchbrechen. Die Beamten hätten ihre Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt, die Wasserwerfer seien aber nicht zum Einsatz gekommen.

Das Bündnis “RiseUp Duisburg”, das zu einer der Gegendemos aufgerufen hatte, warf der Polizei bei Twitter “massive Gewalt” gegen Demonstranten und eine Kriminalisierung der Gegendemos vor.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

“Die Polizei hat den Verfassungsauftrag, friedliche und nicht verbotene Demonstrationen zu schützen”, entgegnete ein Sprecher der Polizei. Die Staatsanwaltschaft sei über gezeigte Plakate und skandierte Parolen informiert worden, die möglicherweise strafrechtlich relevant seien.

An der Demonstration der Partei “Die Rechte” beteiligten sich nach Polizeiangaben etwa 300 Personen. Die Veranstalter der rund zehn Gegendemonstrationen hatten mit bis zu 5.000 Teilnehmern gerechnet – wie viele es tatsächlich waren, konnte die Polizei wegen der zahlreichen dezentralen Veranstaltungsorte nicht sagen.

Tag der Arbeit: 72 Veranstaltungen in NRW geplant | mehr Pfefferspray-Einsatz bei Pegida- und Gegendemo in Duisburg | mehr Neuer Abschnitt Stand: 01.05.2019, 17:00