Starkes MSV-Bollwerk um Nauber und Co.
Starkes Bollwerk des MSV Duisburg um Nauber, Bomheuer und Co.
Zu Saisonbeginn war der MSV die Schießbude der Liga, klingelte es unter Ex-Coach Ilja Gruev (49) gleich 17-mal im Kasten.

Nachfolger Torsten Lieberknecht (45/Defensiv gabs einiges zu verbessern) bekam Duisburg dicht. In den ersten drei Spielen unter seiner Regie schlugs nur dreimal ein. Und jetzt?

Gegen Paderborn (2:0), in Sandhausen (0:0) und zweimal in Bielefeld (3:0 Pokal, 1:0 Liga) brannte hinten nichts an.

Neben Torwart Daniel Mesenhöler (23) hebt Lieberknecht seine Innenverteidiger Dustin Bomheuer (27) und Gerrit Nauber (26) hervor: Die Art und Weise, wie wir um den Strafraum verteidigen, ist bärenstark. Dustin und Gerrit machen da einen Riesen-Job!

Der MSV Duisburg befreit sich unter Trainer Torsten Lieberknecht mehr und mehr aus der Gefahrenzone. Nach dem 1:0-Erfolg in Bielefeld stehen die Zebras erstmals nicht auf einem Abstiegs- oder Relegationsrang, im vierten Pflichtspiel in Serie stand hinten die Null, fünfmal in Folge blieb der MSV ohne Niederlage. Auf den Abwehrverbund um Gerrit Nauber und Dustin Bomheuer ist Verlass.

Seitdem Lieberknecht, der am 1. Oktober das Amt des Cheftrainers von Ilia Gruev übernahm, das sportliche Zepter beim MSV schwingt, gehts bergauf. Elf Punkte stehen aus sechs Spielen in der Liga zu Buche, zudem zogen die Zebras mit einem 3:0-Erfolg in Bielefeld ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein. Dort treffen die Duisburger am 5. Februar 2019 auf den SC Paderborn.

Das Erfolgsrezept liegt in einer stabilen Defensive. “In den ersten acht Spielen haben wir zwei Tore pro Spiel bekommen”, sagt Innenverteidiger Nauber, “jetzt liegen wir bei 0,5 Gegentoren, deswegen sind wir wieder in die Spur gekommen.”

Und die Gründe dafür? ” Irgendwie hat das mit dem Trainerwechsel zu tun”, so Nauber. “Wir als Mannschaft sind auch aufmerksamer geworden, stellen uns besser auf die Aufgaben ein und sorgen dafür, dass der Plan des Trainers in der Defensive aufgeht.”

Lieberknecht gibt das Lob weiter, nannte in Bielefeld das Spiel vor und im Strafraum “bärenstark”. Nun aber wartet auf den Coach und seine Schützlinge gegen offensivstarke Kieler (24 Treffer) ein harter Brocken. Fabian Schnellhardt, der den Pass zum 1:0-Siegtreffer bei der Arminia von Ahmet Engin spielte, warnt: “Bielefeld lag uns in den letzten Jahren, Kiel nicht unbedingt.” In der Tat: Der MSV zog in der Vorsaison gegen die Störche mit 1:3 und 0:5 den Kürzeren. Es wartet Arbeit auf Nauber, Bomheuer und Co.

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