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Deutschland-Ergebnis der Europawahl: Wie die Bundesländer gewählt haben
Die Dresdner haben am Sonntag einen neuen Stadtrat gewählt. Rund 430.000 Dresdner waren aufgerufen, ihre Kreuzchen für die Stadtbezirksbeiräte, den Stadtrat und das EU-Parlament zu machen. Die Wahlbeteiligung stieg auf etwa 68,5 Prozent (2014: 53,8). Für den Stadtrat sind elf Parteien und Wählervereinigungen ins Rennen gegangen.

Die Europawahl hat in Deutschland so einige Überraschungen parat gehabt, vor allem das ausnehmend gute Wahlergebnis der Grünen sorgt für Aufsehen. Die Volksparteien verlieren massiv an Stimmen, vor allem die SPD setzt ihren Abwärtstrend. Traditionell gibt es in den 16 Bundesländern große Unterschiede in den Abstimmungen. Ein Überblick über die vorläufigen Endergebnisse.

Die Europawahlen sind in Baden-Württemberg mit dramatischen Verlusten für CDU und SPD ausgegangen – deutliche Gewinne gibt es hingegen für die Grünen.

Der zweite Anlaufpunkt für ein verbreitetes Lebensgefühl ist die AfD. Zwar schnitt sie deutschlandweit bei der Europawahl schlechter ab, als mancher in ihren Reihen das gehofft haben mag. Aber die sehr guten Ergebnisse in Ostdeutschland, auch bei den Kommunalwahlen, machen deutlich, dass die Instabilität, die in anderen europäischen Ländern mit dem Einfluss starker rechtspopulistischer Parteien einhergeht, nicht zu einem Absturz oder gar Verschwinden der AfD führt – ebenso wenig wie der Skandal um die österreichische FPÖ. Wer davon geträumt hat, sollte endlich wach werden.

Europawahl 2019 – Ergebnisse in Südbrandenburg

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis vom frühen Montag erreicht die CDU bei der Europawahl im Südwesten 30,8 Prozent – das sind 8,5 Punkte weniger als 2014. Die SPD kommt auf 13,3 Prozent, was einem Verlust von 9,7 Punkten entspricht. Das sind die jeweils schlechtesten Ergebnisse bei einer Europawahl im Südwesten für beide Parteien. Die Grünen legten 10,1 Punkte zu und kommen auf 23,3 Prozent. Für die Partei von Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist das ein Rekordhoch bei einer Europawahl in Baden-Württemberg.

Die AfD verzeichnet 10 Prozent (plus 2,1 Punkte), die FDP 6,8 Prozent (plus 2,7 Punkte). Nur leicht verändert hat sich im Vergleich zur Wahl von 2014 mit 3,1 Prozent das Ergebnis für die Linke (minus 0,5 Punkte). Mehr als 8,5 Millionen Menschen im Südwesten waren zur Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung stieg deutlich auf 64 Prozent – nach 52,1 Prozent 2014.

Doch dieses politische Kammerspiel ist nur der deutlichste Ausdruck von Verschiebungen, die am Wochenende deutlich wurden. In Nordrhein-Westfalen, auch lange eine starke Bank für die Sozialdemokraten, landeten diese bei der Europawahl hinter CDU und Grünen. Bundesweit ist das Ergebnis für die SPD so historisch schlecht, dass die Genossen sich langsam an den Gedanken gewöhnen müssen, zu einem einstelligen Faktor bei Koalitionsbildungen zu werden.

Im Freistaat hat das Wahlergebnis keine großen Überraschungen zu Tage gefördert. Die CSU hat dort laut dem vorläufigen Endergebnis das Rennen gemacht und liegt mit 40,7 Prozent sogar leicht über dem Ergebnis von 2014. Wie fast in ganz Deutschland konnten die Grünen auch in Bayern punkten und landeten mit 19,1 Prozent eindeutig auf Rang zwei.

Nach dem großen Wahlwochenende muss in Deutschland oberhalb der kommunalen Ebene nur im kleinen Bremen operativ gehandelt, also eine Regierung gebildet werden. Zu anderen Zeiten würde das kaum Aufmerksamkeit erwecken. Ein bisschen mehr vielleicht, weil die CDU zum ersten Mal vor der SPD gelandet ist, obwohl für diese Bremen jahrzehntelang eine uneinnehmbare Festung war.

Auf Platz drei folgte die SPD mit 9,3 Prozent und einem satten Verlust von 10,8 Prozent im Vergleich zur letzten Europawahl. Die AfD legte leicht zu und fuhr 8,5 Prozent der Stimmen ein, die Freien Wähler landeten dahinter mit 5,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,9 Prozent und damit rund 20 Prozentpunkte höher als noch 2014.

Die Grünen haben bei der Europawahl in Berlin einen historischen Sieg eingefahren. Sie lagen am Sonntag nach vorläufigem Endergebnis mit riesigem Abstand an der Spitze. Damit wurden die Grünen in der Hauptstadt erstmals bei einer bundes- oder landesweiten Wahl stärkste Kraft.

Die Grünen scheinen das Lebensgefühl eines links-bürgerlichen Teils der Gesellschaft im großen Stil bedienen zu können. Wenn es so weitergeht, werden sie sich vor der nächsten Bundestagswahl im Ernst mit der Frage befassen müssen, wen sie als Kanzlerkandidat aufstellen. Spätestens dann, wenn die SPD das macht.

Die Grünen kamen laut vorläufigem Endergebnis auf 27,8 Prozent (plus 8,8 Prozentpunkte). Zweitstärkste Kraft wurde die CDU mit 15,2 Prozent (-4,8), gefolgt von der SPD mit 14,0 (-10). Bei der Europawahl 2014 waren die Sozialdemokraten noch Wahlsieger geworden.

Auf die Linken entfielen am Sonntag 11,9 Prozent (-4,3). Die AfD verbesserte sich auf 9,9 Prozent (+2,0) und die FDP auf 4,7 Prozent (+2,0). Die Liberalen lagen damit hauchdünn hinter der Satirepartei Die Partei des Komikers Martin Sonneborn, die 4,8 Prozent (+3,2) erzielte.

Wie die Regierungsbildung ausgeht, ob tatsächlich ein CDU-Politiker, noch dazu ein ganz unerfahrener, demnächst Regierungschef in Bremen wird, ist noch offen. Vielleicht kann sich die SPD noch in eine rot-rot-grüne Koalition retten.

Noch nie war die Wahlbeteiligung in Berlin bei einer Europawahl so hoch wie dieses Mal. Sie lag laut Landeswahlleitung bei 60,6 Prozent.

Es scheint in Deutschland ein altes Rechts-Links-Muster zu geben. Doch wofür einst CDU und SPD ausreichten, werden jetzt Grüne und AfD gebraucht. Bleibt da dauerhaft Platz für die CDU? Eine Analyse.

Die AfD ist bei der Europawahl in Brandenburg anders als im Bundestrend stärkste Partei geworden, die Regierungspartei SPD hat drastische Verluste erlitten. Rund drei Monate vor der Landtagswahl erreichte die AfD nach dem vorläufigen Endergebnis am Sonntag 19,9 Prozent der Stimmen. Sie legte damit im Vergleich zur Europawahl vor fünf Jahren um über elf Prozent zu. Die SPD von Regierungschef Dietmar Woidke sackte um fast zehn Punkte ab und kam nach Angaben des Landeswahlleiters mit 17,2 Prozent nur noch auf den dritten Platz.

Die CDU, die mit 18,0 Prozent auf Platz zwei kommt, erlitt bei der Europawahl einen Verlust von 7,0 Punkten. Die mit der SPD regierende Linke rutschte um 7,3 Punkte auf 12,3 Prozent ab. Die Grünen verdoppelten ihr Ergebnis von 2014 fast und erreichten ebenfalls 12,3 Prozent. Die FDP kam auf 4,4 Prozent, die Freien Wähler erreichten 2,2 Prozent.

Die Wahlbeteiligung zur Europawahl lag landesweit deutlich höher als vor fünf Jahren. 59,5 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, 2014 waren es 46,7 Prozent.

Trotz hoher Verluste hat die SPD bei der Europawahl in Bremen die meisten Stimmen bekommen. Nach Eingang aller Schnellmeldungen aus den Wahlkreisen am Montagmorgen kamen die Sozialdemokraten auf 24,4 Prozent. Das wären 9,9 Prozentpunkte weniger als bei der Wahl 2015. Mit 22,7 Prozent (+5,1 Prozentpunkte) bekamen die Grünen die zweitmeisten Stimmen, dicht gefolgt von der CDU mit 21,9 Prozent (-0,5).

CDU 22,6 % | SPD 15,8 % | Linke 10,3  % | AfD 24,7 % | Grüne 6,1 % | FDP 4,6 % | FW 2,5 % | NPD 1,1 % |Die Partei 1,5 % | Tierschutz 1,8 % | Familie 2,6 %

Abgeschlagen dahinter liegen Die Linke mit 7,9 Prozent (-1,7), die AfD mit 7,7 Prozent (+1,9) und die FDP mit 4,7 Prozent (+1,4). Stark hinzu gewannen außerdem die Kleinstparteien, mit 10,7 Prozent erreichten sie im kleinsten Bundesland 3,6 Prozentpunkte mehr als bei der vorigen Europawahl. Die Wahlbeteiligung lag mit 62,7 deutlich vor dem Wert bei der Wahl 2015 (40,3 Prozent). Mit einem vorläufigen endgültigen Endergebnis wird in der Hansestadt erst am Mittwoch gerechnet.

Die Hamburger Grünen haben bei der Europawahl einen fulminanten Wahlsieg gefeiert. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis landeten sie in der Hansestadt bei 31,2 Prozent – ein Plus von 14 Punkten gegenüber der Wahl 2014. Die SPD stürzte um 14 Punkte auf 19,8 Prozent ab. Die Wahlbeteiligung lag bei historisch hohen 61,7 Prozent.

Mit zweistelligen Zugewinnen haben die Grünen bei der Europawahl auch in Hessen die SPD als zweitstärkste Kraft abgelöst. Sie errangen am Sonntag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis landesweit 23,4 Prozent der Stimmen, ein Plus von 10,5 Punkten. Trotz Verlusten stärkste Kraft wurde erneut die CDU, die auf 25,8 Prozent kam. Das waren 4,8 Prozentpunkte weniger als bei der Europawahl 2014. Union und Grüne bilden im Land eine schwarz-grüne Regierungskoalition. Die SPD rutschte mit einem Minus von 11,9 Punkten auf nur noch 18,4 Prozent und damit den dritten Platz ab.

Es folgen AfD mit 9,9 Prozent (plus 0,8), Linke mit 4,4 Prozent (minus 1,2) und FDP mit 6,4 Prozent (plus 2,3). Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei 58,5 Prozent, das ist eine Steigerung im Vergleich zu 2014 von 16,3 Prozentpunkten.

CDU 18,0 % | SPD 15,6 % | Linke 11, 2 % | AfD 30,9 % | Grüne 6,4  % | FDP 4,8 % | FW 1,7 % |Die Partei 1,6 % | Tierschutz 1,6 % | Familie 2,1 %

Die Regierungspartner SPD und CDU in Mecklenburg-Vorpommern haben bei den Europawahlen kräftig Federn gelassen. Zwar wurde die Nordost-CDU am Sonntag erneut stärkste Kraft. Doch verlor sie im Vergleich zur Wahl 2014 etwa ein Drittel ihrer Wählerschaft.

Dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis zufolge kamen die Christdemokraten im Nordosten auf 24,5 Prozent der Stimmen und fielen damit erstmals bei einer Europawahl unter 30 Prozent. Die AfD konnte ihr Ergebnis gegenüber 2014 mehr als verdoppeln. Sie kam auf 17,7 Prozent nach 7 Prozent bei der vorigen Wahl. Die SPD verlor nicht nur im Bund, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern weiter an Zustimmung. Sie kam im Nordosten nach Auszählung aller 1949 Wahlbezirke auf 15,6 Prozent.

Auch die Linke musste deutliche Verluste hinnehmen. Sie erreichte im Nordosten 13,9 Prozent. Fünf Jahre zuvor hatte sie noch 19,6 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen können. Die FDP konnte im Nordosten ihr Ergebnis von 2014 fast verdoppeln und kam auf 3,9 Prozent.Die Wahlbeteiligung lag mit 58,5 Prozent deutlich über der von 2014. Damals hatten im Land 46,8 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.

Bei der Europawahl haben CDU und SPD in Niedersachsen deutliche Verluste erlitten und ihr schlechtestes Ergebnis seit der ersten Wahl eines EU-Parlaments vor 40 Jahren erreicht. Beide Parteien verloren am Sonntag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nahezu zweistellig im Vergleich zu 2014. Die CDU wurde nach Angaben der Landeswahlleitung mit 29,9 Prozent stärkste Kraft (minus 9,5 Prozentpunkte). Die SPD erreichte nur noch 20,9 Prozent, 11,6 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren.

Ähnlich wie auf Bundesebene legten die Grünen in Niedersachsen immens zu und überholten die SPD. Sie erreichten 22,6 Prozent, nachdem sie vor fünf Jahren auf 10,9 Prozent gekommen waren. Die AfD kam auf 7,9 Prozent (plus 2,5), die FDP erreichte 5 Prozent (plus 2,5). Die Linke belegte mit 3,8 Prozent den sechsten Rang. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,5 Prozent und damit höher als 2014. Damals gaben 49,1 der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Die CDU hat bei der Europawahl in Nordrhein-Westfalen trotz herber Verluste ihren Spitzenplatz behauptet: Die Partei kam auf 27,9 (2014: 35,6) Prozent. Die Grünen wurden mit 23,2 Prozent (10,1) zweitstärkste Kraft, die SPD sackte auf 19,2 (33,7) Prozent ab, wie der NRW-Wahlleiter am Montagmorgen mit der Bekanntgabe des vorläufigen amtliche Endergebnisses mitteilte.

Dahinter folgen die AfD, die sich mit 8,5 Prozent um rund drei Prozentpunkte verbessert hat, die FDP mit 6,7 Prozent (+2,7) und die Linke mit 4,2 Prozent (-0,5). Die Wahlbeteiligung war auch im bevölkerungsreichsten Bundesland höher als noch vor fünf Jahren. 61,4 Prozent der Wahlberechtigten gaben dem vorläufigen Ergebnis nach ihre Stimme ab, 2014 waren es noch 52,3 Prozent.

Bei der Europawahl in Rheinland-Pfalz hat sich die CDU trotz Verlusten mit 31,3 Prozent der Stimmen als stärkste Partei behauptet. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam die SPD am Sonntag mit 21,3 Prozent auf den zweiten Platz. Beide Parteien schnitten deutlich schlechter ab als vor fünf Jahren – die SPD verlor 9,4 Prozentpunkte, bei der CDU waren es 7,1. Den größten Stimmenzuwachs mit 8,6 Prozentpunkten gab es für die Grünen, die auf einen Anteil von 16,7 Prozent kamen.

Auf den nächsten Plätzen folgen die AfD mit 9,8 Prozent (plus 3,1) und die FDP mit 5,8 Prozent (plus 2,1). Verluste von 0,6 Prozentpunkte gab es für die Linkspartei, die 3,1 Prozent erreichte. Die sonstigen Parteien mit Freien Wählern und der Satirepartei Die Partei erhielten zusammen 11,9 Prozent (plus 3,2). Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Landeswahlleiters bei 64,9 Prozent. Bei der Europawahl 2014 waren es in Rheinland-Pfalz lediglich 57,0 Prozent gewesen.

Die CDU hat bei der Europawahl im Saarland trotz leichter Verluste die meisten Stimmen geholt. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam sie am Sonntag auf 32,5 Prozent der Stimmen. Das waren 2,5 Prozentpunkte weniger als bei der Europawahl 2014. Dahinter landete der Koalitionspartner SPD mit 23,1 Prozent, der damit zwar deutlich besser als auf Bundesebene abschnitt. Im Vergleich zur vorherigen Europawahl verloren die Sozialdemokraten aber 11,3 Punkte im Land.

Auf Rang drei kamen die Grünen, die derzeit nicht im Landtag in  Saarbrücken vertreten sind. Sie erreichten 13,2 Prozent der Stimmen, ein Plus von 7,2 Prozentpunkten. Es folgen AfD mit 9,6 Prozent (plus 2,8), Linke mit 6,0 Prozent (minus 0,7) und FDP mit 3,7 Prozent (plus 1,5). Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei 66,4 Prozent, das ist eine Steigerung im Vergleich zu 2014 von mehr als zwölf Prozentpunkten.

Die AfD ist bei der Europawahl in Sachsen als stärkste Kraft hervorgegangen. Die rechtspopulistische Partei kam laut vorläufigem Endergebnis auf 25,3 Prozent der Stimmen im Freistaat und legte im Vergleich zur Europawahl 2014 deutlich zu. Damals verbuchte die AfD 10,1 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer musste hingegen mit 23 Prozent einen deutlichen Verlust hinnehmen (2014: 34,5 Prozent).

Die Linke rangierte mit 11,7 Prozent auf dem dritten Platz und verlor ebenfalls Stimmen, die SPD hat mit aktuell 8,6 Prozent drastisch verloren (2014: 15,6 Prozent). Für die Grünen standen 10,3 Prozent und damit ein Plus zu Buche, die FDP kam auf 4,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 68,6 Prozent deutlich höher als 2014: Damals hatten 49,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Die CDU hat die Europawahl in Sachsen-Anhalt trotz deutlicher Verluste gewonnen. Für die Christdemokraten stimmten laut vorläufigem amtlichen Ergebnis 23,2 Prozent der Wähler. Knapp drei Prozentpunkte dahinter landete die AfD bei 20,4 Prozent. Die SPD wurde nach hinten durchgereicht. Während die Linke deutliche Verluste hinnehmen musste, konnten sich die Grünen über das beste Ergebnis bei einer landesweiten Wahl in Sachsen-Anhalt überhaupt freuen.

Die Ökopartei kam dem Ergebnis zufolge auf 9,2 Prozent – bei der Europawahl 2014 waren es nur 4,8 Prozent gewesen. Für die SPD stimmten 12,5 Prozent, die Linke kam auf 14,4 Prozent. Die FDP erreichte 4,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung stieg deutlich. Sie wurde von der Landeswahlleitung mit rund 54,7 Prozent angegeben. 2014 waren es 43 Prozent gewesen

Im Bundesland von Grünen-Chef Robert Habeck haben die Grünen die Europawahl deutlich gewonnen. Sie erhielten laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 29,1 Prozent der Stimmen. Damit lagen sie vor der CDU, die auf 26,2 Prozent kam, gefolgt von der SPD, die mit 17,1 Prozent ebenfalls starke Verluste einfuhr. Dahinter landeten die AfD mit 7,4 Prozent, der FDP mit 5,9 und der Linken mit 3,7 Prozent.

In der Landeshauptstadt Kiel war der Vorsprung der Grünen noch deutlicher. Hier holten sie am Sonntag nach Angaben der Stadt 37,0 Prozent der Stimmen. Es folgten die CDU mit 16,8 und die SPD mit 16,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung war diesmal mit 59,8 Prozent deutlich höher als vor fünf Jahren, als nur gut 43 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben hatten.

Bei der Europawahl in Thüringen hat die CDU trotz deutlicher Einbußen ihre Position als stärkste Partei knapp vor der AfD behauptet. Die CDU erreichte nach Auszählung aller Stimmbezirke am Montagmorgen 24,7 Prozent und verlor damit 7,1 Prozentpunkte im Vergleich zu 2014. Die AfD kam auf 22,5 Prozent – ein Plus von 15,1 Punkten.

Linke und SPD fielen ebenso wie die CDU auf ihre bisher schlechtesten Europawahlergebnisse mit 13,8 beziehungsweise 11,0 Prozent. Die Grünen legten um 3,6 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent zu. Die Wahlbeteiligung lag mit 61,6 Prozent deutlich über der bei der Europawahl vor fünf Jahren mit 51,6 Prozent.

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überall deutliche Gewinne und zwar ohne das das Migrantenthema überhaupt mal erwähnt wurde . Die Grünen haben eigentl. nur die Stimmen abgefangen die von der SPD gekommen sind ( die einen -10 % die anderen + 10 % ) da aber beide für die gleiche Politik stehen ist eigentl im Saldo nix passiert sprich das Grün-Links Rot lager ist nicht stärker als vorher. Und das bei einer medialen 100% Dauerbeschallung wie toll die Grünen doch sein sollten.Sehr interessant ist das abschneiden der Grünen in Schweden ….

Die AfD hat in den neuen Bundesländern mehr als deutlich zugelegt, ja in 3 Bundesländer ist sie führend. Dies wird in den Medien gerne geleugnet. Es heißt, daß die Zuwächse der AfD sich in Grenzen halten, was für nicht der Wahrheit entspricht. Die Grünen wollen eine Klimawende, dabei vergessen sie zu sagen, welche Nachteile dem Bürger entstehen. Klimawende ja, aber bitte nicht die Folgen verschweigen.

gewählt und ich bin stolz darauf! Dieses Ergebnis ist aktuell das was für mich zählt! Warum? Weil ich hier lebe. Alles Gute für mein Sachsen mit Hilfe der AfD

dass die ostdeuzschen Bundesländer unbedingt mal von der AfD regiert werden möchte. Sollen die anderen Parteien sie doch mal in einem Bundesland machen lassen. Vielleicht wachen sie dann auf, wen sie da gewählt haben.

Es ist schon bezeichnend, welche Klimahysterie in Deutschland herrscht, in keinem Land Europas gewinnen die Grünen auch nur annähernd ähnlich wie hier. Besonders auffallend ist es, dass im Heimatland von Greta Thunberg, in Schweden, die Grünen sogar verlieren, nur in Deutschland wird sie als Klimagöttin verehrt! Zum großen Teil schuld daran sind die Medien, die die Weltuntergangsstimmung der Grünen befeuern. Damit wir uns nicht missverstehen, Umwelt- und Klimaschutz sind auch für mich wichtig, aber mit Maß und Ziel und nicht mit der für Deutschland typischen Hysterie, siehe z. B. die Abschaltung der Atomkraftwerke, die andere Länder überhaupt nicht mitgemacht haben, der Industriestandort Deutschland steht vor dem Kollaps.

zugelegt haben, ist nicht die Überzeugung der Bürger das sie gut sind, sondern ist dem Debakel der SPD und CDU geschuldet, die letzteren wollen sie nicht mehr wählen, die AfD trauen sie sich nicht zu wählen. Deswegen legen die Grünen in D zu. IN Europa sind sie bei weitem nicht so stark. Klimapolitik ist gut und schön, nur hat der Mensch kaum Einfluss auf das Klima. Und da die Grünen nur Klima können (und Migranten) und gerne das Volk in die DDR zurückführen wollen, wäre das die letzte Partei die ich wählen würde. Lösungen können sie nicht anbieten, nur Verbote.

ich finde es schade, das Focus das Wahlergebnis nicht mal nach jung und alt darstellt. Dort ist zu sehen, das es die Alten sind, die noch SPD und CDU wählen. Bei den jungen Bürgern kommen die SPD und CDU jeweils nur noch auf 10% bzw. 12%. Das bedeutet, die beiden Parteien haben keine Zukunft mehr.

Die Grünen sollen sich mal nicht so aufblähen mit ihren paar Sitzen im EU-Parlament. Es gibt immer noch 650 andere Sitze. Wie mann gesehen hat sind nur die Deutschen so blöd den Grünen soviel Stimmen zu geben.

Die Realitäten der Ideologie anpassen, das ist die Strategie der Grünen. Wie sagte doch der alte Tegtmeier…"Was man nicht selber weiss, dass muss man sich erklären". Ein Beispiel: Letztens haben die Grünen über die "grüne" Energie Geothermie diskutiert. Alles sei so umweltfreundlich. Hätter sie sich vorher sachkundig gemacht wäre ihnen bewusst gewesen, dass in 1 m3 Geotheriewasser zwischen 1 und 10 m3 CO2 gelöst sind, die sich bei Entspannung frei setzen. Zusätzlich verhagelt eine gigantische Pumpenergie die Energiebilanz, denn dieses Wasser muss dem Untergrund in gleicher Tiefe wieder zugeführt werden. Mal ausrechnen, wieviel Strom erforderlich ist um 1 m3 Wasser in 300-500 m Tiefe gegen einen Druck von 29 bis 49 bar zu pumpen Umweltschutz ist dringend erforderlich, aber nicht so.

Im Osten der Republik gibt es noch gar nicht so lange die Demokratie. Es ist tatsächlich erstaunlich wie lange es dauert bis sich die Bürger ihre eigene Meinung bilden. Die hohen Ergebnisse dort sind das Produkt von der Offenheit für gezielte Falschinformation seitens der Afd.

Unsere eigene Meinung hatten wir schon immer, um Gegensatz zu vielen jüngeren heute, die der Propaganda von irgendwelchen Möchtegern-Politikern hinterherlaufen anstatt ihren eigenen Kopf zu benutzen. Welche Falschinformation genau meinen Sie?