Dresden/Sachsen: Kind bei Familiendrama getötet, ein weiteres schwebt in Lebensgefahr | Welt - tz.de
Dresden: Kind in Neustadt bei Familiendrama getötet
Zu einem schrecklichen Familiendrama kam es am Donnerstagabend in Dresden. Ein Vater hat seine zwei Kinder getötet.

Update 9.41 Uhr: Das zweite verletzte Kind, das nach dem schrecklichen Familienstreit in Dresden in Lebensgefahr schwebte, hat es leider nicht geschafft. Es erlag seinen schweren Verletzungen. Das teilte ein Sprecher der Polizei in Dresden am Freitagvormittag mit. Zunächst wurde von einem getöteten und einem lebensgefährlich verletzten Kind berichtet. Bei den Toten handelt es sich um ein zwei Jahre altes Mädchen und einen fünf Jahre alten Junge. 

Erst im vergangenen Jahr hatte es zwei Fälle mit toten Kindern in Dresden gegeben – beide im Plattenbauviertel Gorbitz. In einem Fall hatte ein Vater seine drei Jahre alte Tochter erstickt. Er wurde im September zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Richter stellten außerdem die besondere Schwere der Schuld fest, die eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren nahezu ausschließt. 

Es werde Haftbefehl gegen den 55-jährigen Vater, der französische Wurzeln haben soll, beantragt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben machte die Behörde zunächst nicht, verwies aber auf ausführlichere Informationen im Laufe des Tages. Auch die Mutter der Geschwister wurde verletzt.

In einer Familie in Dresden sind zwei Kinder getötet worden. Gegen den Vater (55) des zwei Jahre alten Mädchens und des fünf Jahre alten Jungens wird wegen zweifachen Mordes ermittelt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden sagte. Die Polizei hatte zunächst von einem getöteten und einem lebensgefährlich verletzten Kind berichtet. Die Tat ereignete sich am Donnerstagabend.

Dresden – Am Donnerstagabend ereignete sich in Dresden ein echtes Familiendrama in einer Wohnung in der Neustadt. Dabei wurde ein Kind getötet. Ein weiteres Kind erlitt schwere Verletzungen und schwebt in Lebensgefahr.

 Im zweiten Fall läuft derzeit der Prozess vor dem Dresdner Landgericht: Ein Vater ist angeklagt, seine zwei kleinen Töchter (drei und sechs Jahre alt) bei einem Wochenendbesuch heimtückisch und grausam getötet zu haben. Als Motiv vermutet die Staatsanwaltschaft die nicht überwundene Trennung des Mannes von seiner Frau.

„Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir keine näheren Angaben machen“, teilte ein Sprecher der Polizei zu dem Vorfall mit. Die Umgebung des Tatortes wurde vollständig abgesperrt. Die Umstände der Tat sowie ein mögliches Motiv waren am Abend noch unklar.

Es werde Haftbefehl beantragt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben machte die Behörde zunächst nicht, verwies aber auf ausführlichere Informationen im Laufe des Tages. Die Mutter der Geschwister wurde verletzt..

Der MDR berichtete, dass auch die Mutter der Kinder (2 und 5 Jahre alt) und ihr Lebensgefährte verletzt wurden. Letzterer wurde in der Nähe des Tatortes festgenommen; er gilt als mutmaßlicher Täter. Nachbarn hatten zuvor die Polizei alarmiert.

In Offenbach wurde eine 44-jährige Frau auf offener Straße erschossen. Auch hier ist das Motiv der Tat noch unklar.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel zum Familiendrama auf Teneriffa. Ein Vater soll dort versucht haben seine Familie auszulöschen. Ein Sohn überlebte jedoch.

Polizeiautos und Notarztwagen stehen auf einer Straße: In einem der benachbarten Häuser war ein Kind getötet worden. (Quelle: Christian Essler/dpa-Zentralbild/dpa/dpa)

Dresden – In der sächsischen Landeshauptstadt ist es am Donnerstagabend zu einem schrecklichen Familiendrama gekommen.

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Wie die Polizei bestätigte, wurde bei einem Streit in einer Wohnung in der Neustadt ein Kind getötet und ein weiteres lebensgefährlich verletzt.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir daher keine näheren Angaben machen, sagte ein Polizeisprecher. Motiv und Tatumstände waren am Abend noch unklar.

Nach Informationen des Mitteldeutsche Rundfunk wurden auch die Mutter und ihr Lebensgefährte verletzt. Er wurde demnach in Tatortnähe festgenommen. Nachbarn alarmierten die Polizei.