Xavier Naidoo in Dresden zu Geldbuße verurteilt - MDR
Xavier Naidoo in Dresden verurteilt: Richterin reduziert Strafe, doch es wird trotzdem teuer!
Der Sänger Xavier Naidoo muss 80 Euro Bußgeld zahlen, weil er in Dresden zu schnell gefahren ist. Wie das Amtsgericht Dresden auf Nachfrage von MDR SACHSEN mitteilte, ist das Urteil am Donnerstag nach zwei Verhandlungstagen gefallen. Hinzu kommen ein Punkt in Flensburg sowie möglicherweise angefallene Bearbeitungsgebühren.

Der 47-Jährige ist nach einem Konzert mit der Band “Söhne Mannheims” im Juli 2017 geblitzt worden. Er fuhr 23 Kilometer pro Stunde zu schnell durch die Stadt. Der daraufhin ausgestellte Bußgeldbescheid konnte ihm aber nicht persönlich zugestellt werden. Wie die “Sächsische Zeitung” berichtete, kam die Post zurück oder es hieß, der Empfänger sei unbekannt verzogen. Als sich die Dresdner Beamten eine Meldeauskunft in Mannheim besorgen wollten, erfuhren sie von einer Auskunftssperre. Infolgedessen entschied sich die Dresdner Behörde im Mai 2018 zu einer öffentlichen Zustellung. Das heißt, es gab einen Aushang im Rathaus, der öffentlich einsehbar war. Daraufhin legte der Sänger Einspruch ein und es kam zur Gerichtsverhandlung. Xavier Naidoo war aber nicht persönlich vor Gericht, sondern ließ sich von zwei Anwälten vertreten.

Geschwindigkeitsüberschreitung Wer innerorts zwischen 21 und 25 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt, muss 80 Euro Bußgeld zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.Quelle: Bußgeldkatalog

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN – Das Sachsenradio | 25.04.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden

Sachsen möchte zeigen, wie Kunst im Freistaat auch sein kann. Für die Kampagne "So geht sächsisch" wurden Pro-Europa-Graffiti-Kunstwerke der internationalen Künstlerin MadC an der Görlitzer Peterskirche installiert.

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Bei der Instandsetzung der Carolabrücke in Dresden soll Carbonbeton eingesetzt werden. Die Carbon-Werkstoffe rosten nicht, sind unempfindlich gegenüber Streusalzen und leichter als Stahl.

Experten des Umweltamtes sind den Ursachen von zu viel Lärm bei einem sogenannten Lärmspaziergang am Mittwoch in Dresden auf den Grund gegangen. Dabei zeigte sich, dass die Lärmbelastung in der Stadt stark variiert.

Die Schäden in den Oberlausitzer Wäldern durch den Borkenkäfer sind enorm und werden zunehmen. Im Kreis Bautzen ist dieses Jahr 30-mal mehr Holz befallen wie im Vorjahr. Die Kreisforstämter rüsten deshalb personell auf.

Einmal im Leben muss man Glück haben! Über einen Gewinn von über zehn Millionen Euro kann sich ein Lottospieler aus Mittelsachsen freuen.

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Fast erschlagen bin ich – von der Wucht an Fakten und Informationen ja akribischen Details die zu diesem ungeheuerlichen Vorgang zusammengetragen wurden.80€! Unglaublich… Mir fehlen nur die ansonsten bei Naidoo anklingenden Vorwürfe und "Probleme", aber die hat ja offensichtlich jeder im Hinterkopf, die brauchen nur angetriggert werden, z.B. durch einen Artikel wie diesen.Naja, ich werde nachher gleich mal wieder eine CD von ihm einlegen.PS: Fahren Lindenberg, Grönemeyer, Campino oder Krumbiegel eigentlich auch manchmal zu schnell? Oder stehen im Parkverbot?

manche promi denken sie stehen über dem gesetz. das urteil ist eine farce. 5000 euro plus 1 jahr fahrverbot wären angemessen gewesen. ersatzweise 3 monate haft.justizia in sachsen hat eben nur die binde vor den augen.

Also ist man als Promi doch was besseres, oder wieso kann man sonst eine Auskunftssperre über sich verhängen lassen? Der normale "gläserne" Bürger kann überall gefasst werden, da gibt es keinen Datenschutz, auch nicht für seine Bankkonten !

Xavier Naidoo ist also 23 km zu schnell gefahren, und muss deshalb 80 Euro Strafe zählen!Und worin liegt nun der regionale oder überregioniale Nachrichtenwert dieses Artikels???

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In einer Chemnitzer Kindereinrichtung für Sprachbehinderte hat es am Donnerstag einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Betreuer der Kita hatten einen merkwürdigen beißenden Geruch wahrgenommen und Alarm ausgelöst.

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Dresden – Ob ihn die 130 Euro so sehr schmerzen? Zwei Prozesstage lang ließ Sänger Xavier Naidoo (47) seine Anwälte gegen sein Knöllchen kämpfen. Das Dresdner Amtsgericht verurteilte ihn trotzdem.

Am 1. Juni 2017 sah Naidoo rot: In der Dohnaer Straße auf Höhe der Fritz-Meinhardt-Straße raste er in einen Blitzer.

73 statt erlaubter 50 Stundenkilometer fuhr sein Bentley. So gab es Post von der Bußgeldstelle – oder auch nicht, denn der Brief kam immer wieder nicht an.

“Unbekannt verzogen” oder “Nicht zustellbar” stand dann auf den Rücksendungen, so entschied sich das Ordnungsamt für die öffentliche Zustellung, heißt im Rathaus hing das Promi-Knöllchen für jeden einsehbar herum.

Und das mit gehöriger Vehemenz. So blaffte Verteidiger Frank Wolf die Richterin an: “Hören sie auf den Kopf zu schütteln!”, er fiel dem Sachverständigen ins Wort.

Grundtenor: Die öffentliche Zustellung sei fehlerhaft, das Knöllchen daher verjährt. Auch die Messung monierte Verteidiger Frank Wolf: “Es handelte sich um ein nicht standardisiertes Messverfahren”, so der Anwalt im Plädoyer.

Hintergrund: In der Gebrauchswanweisung des Blitzers steht, dass dieser nur vom Hersteller VDS zertifiziertes Personal zu bedienen sei. Das Zertifkat des VDS-Techniker war aber nicht in der Prozessakte. Die Richterin ließ sich von dem Gepolter allerdings nicht beeindrucken: Naidoo muss nun zahlen.

Allerdings reduzierte die Richterin das 130-Euro-Knöllchen auf 80 Euro. Teuer wirds trotzdem für den Sänger – er muss auch für die Prozesskosten aufkommen, die im vierstelligen Bereich liegen.

"WENN LEUTE NICHT SINGEN KÖNNEN…": DESHALB SORGEN SICH FANS UM DSDS-JUROR XAVIER NAIDOO