Remis im Nachholspiel: Fürth hält Dresden auf Distanz - Schwäbische
Fürth vs. Dynamo: Nachholspiel endet mit Nullnummer
Die SpVgg Greuther Fürth und Dynamo Dresden steuern in kleinen Schritten dem Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga entgegen.

In einem chancenarmen Nachholspiel des 25. Spieltags trennten sich die Franken und die Sachsen 0:0 und bauten ihren Vorsprung auf die Abstiegszone damit um je einen Zähler aus.

Dynamo hatte seit geraumer Zeit kaum eine sauber zu Ende gespielte Aktion auf den Platz gebracht, Green versuchte sich – zu mittig auf Schubert – für die Spielvereinigung nochmals aus der Distanz (75.). Die Leitl-Elf schien sich dem Führungstreffer in dieser Phase mehr und mehr anzunähern, als Dresdens Berko aus dem Nichts mit seinem Schuss aus 17 Metern das Äußere der Torstange touchierte (79.). Die Schlussminuten offenbarten dann in letzter Instanz, dass beide Mannschaften mit dem Punktgewinn ganz gut leben konnten – wodurch Kleeblatt und Dynamo ein wenig mehr Distanz zwischen sich und die Abstiegsränge brachten (zehn bzw. acht Punkte).

Fürth liegt auf Platz elf komfortable zehn Punkte vor dem Relegationsrang, Dresden (14.) weist nach dem vierten Spiel ohne Niederlage unter Neu-Trainer Cristian Fiel ein Acht-Punkte-Polster vor dem Liga-16. SV Sandhausen auf.

“Es ist wieder ein Schritt nach vorne, wir haben spielerisch überzeugt”, sagte Fürths Trainer Stefan Leitl. Sein Gegenüber Fiel zeigte sich vor allem mit der Punkteausbeute zufrieden. “Ich kann mit dem Punkt heute absolut leben”, sagte der 39-Jährige, der nach vier Spielen als Dynamo-Coach weiter unbesiegt ist.

Die Partie war ursprünglich für den 10. März angesetzt, musste wegen Orkanböen aber kurzfristig abgesagt werden. Die 12.590 Zuschauer am Fürther Ronhof mussten sich zähe 20 Minuten lang gedulden, ehe ein Hauch von Torgefahr aufkam. Ein 30-Meter-Schuss von Paul Seguin streifte knapp am Gäste-Gehäuse vorbei.

Gegen Ende eines recht ereignisarmen ersten Abschnitts näherte sich nur noch das Kleeblatt an: Keita-Ruel verpasste eine Flanke knapp (26.), Greens abgefälschte Bogenlampe konnte SGD-Schlussmann Schubert gerade noch aus dem Giebel pflücken (37.).

Fürth brachte danach langsam Leben in sein Offensivspiel. Daniel Keita-Ruel verpasste eine Flanke von David Raum fünf Meter vor dem Dresdner Tor um eine Scheitelspitze (26.), Seguin nickte die Kugel nach einer Freistoß-Hereingabe am kurzen Pfosten vorbei (43.).

Gegen Mitte der zweiten Halbzeit legte Fürth spielerisch noch etwas drauf und wäre fast belohnt worden: Kapitän Marco Caligiuri traf bei einem schnell vorgetragenen Konter per artistischem Drehschuss den Pfosten (61.). Dynamo-Keeper Markus Schubert verhinderte zudem mit einem starken Reflex gegen Julian Green (76.) eine Niederlage. Nach vorne brachte Dresden nichts mehr zustande.

Im Nachholspiel des 25. Spieltags trennten sich Greuther Fürth und Dynamo Dresden 0:0. Eine sehr gute Gelegenheit gab es auf beiden Seiten – aber am Ende auch eine Punkteteilung, mit der wohl Kleeblatt wie Dynamo leben können.

Die Dresdner müssen nun am kommenden Sonntag (07.04.19) gegen den 1. FC Union Berlin antreten. Fürth bekommt es zeitgleich mit Darmstadt 98 zu tun.

Auch Dynamo-Coach Cristian Fiel tauschte nach dem 3:1 über Erzgebirge Aue dreimal Personal: Duljevic, Aosman und Löwe ersetzten Atik, Berko (beide Bank) und Benatelli (nicht im Kader) in der Dresdener Startelf.

Burchert – Sauer, Magyar, M. Caligiuri, Raum – Seguin – Ernst, Redondo (65. Reese) – Green (76. Jaeckel) – Atanga, Keita-Ruel

Fürth empfängt am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) den SV Darmstadt, zur gleichen Zeit bekommt es Dresden vor heimischer Kulisse mit Union Berlin zu tun.

M. Schubert – Dumic, F. Ballas, Nikolaou – Wahlqvist, Burnic, Möschl – Löwe (51. Atik), Aosman – L. Röser (67. Kone), Duljevic (67. Berko)

Schubert ist gleich nochmal gefragt, als er eine Bogenlampe von Julian Green aus dem Winkel fingern muss (36.). Mit Paul Seguin hat ein Ex-Dynamo die Führung nach einem Freistoß auf dem Kopf – auch vorbei (43.) Obwohl die Schwarz-Gelben unter Fiel mittlerweile mehr Ordnung haben und selbstbewusster sind, etwas glücklich torlos zur Pause.

Der Fürther Daniel Keita-Ruel (l.) kämpft mit Jannis Nikolaou von Dynamo Dresden um den Ball. (Quelle: Daniel Karmann/dpa)

Die Gäste kommen mit mehr Schwung aus der Kabine. Stürmer Lucas Röser zwingt Torwart Burchert zur ersten Parade (50.). Sonst aber sind die Fürther einfach gefährlicher. Nach super Konter nimmt Kapitän Marco Caligiuri den aufspringenden Ball direkt und haut ihn an den linken Innenpfosten – erneutes Dresden-Dusel (60.).

Viele Zweikämpfe, einige Fehlpässe – und keine Tore: Das Nachholspiel der 2. Liga zwischen Greuther Fürth und Dynamo Dresden ist alles andere als ein Leckerbissen gewesen. Zwischenzeitlich wurde es aber dennoch dramatisch.

Knallhart dagegen SGD-Coach Fiel! Er tauschte seine offensive Mittelfeld-Zentrale komplett aus. Rico Benatelli stand nicht mal im Kader, Baris Atik musste auf die Bank. Dafür gab Justin Löwe nach seinem wichtigen Tor zur 2:1-Führung in Aue sein Startelf-Debüt in der 2. Liga neben Aias Aosman.

Die SpVgg Greuther Fürth und Dynamo Dresden steuern in kleinen Schritten dem Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga entgegen. In einem chancenarmen Nachholspiel des 25. Spieltags trennten sich die Franken und die Sachsen 0:0 und bauten ihren Vorsprung auf die Abstiegszone damit um je einen Zähler aus.

Zunächst aber wehrt Schubert einen weiteren Knaller von Green ab (76.). Dann ist die Riesenchance für Dynamo da. Joker Berko dreht sich um seinen Gegner, scheitert mit strammem Flachschuss jedoch am linken Außenpfosten (79.). Aosman schlenzt den letzten freien Abschluss drüber (87.) – Ende.

Fürth liegt auf Platz elf komfortable zehn Punkte vor dem Relegationsrang, Dresden (14.) weist nach dem vierten Spiel ohne Niederlage unter Neu-Trainer Cristian Fiel ein Acht-Punkte-Polster vor dem Liga-16. SV Sandhausen auf. Die Partie war ursprünglich für den 10. März angesetzt, musste wegen Orkanböen aber kurzfristig abgesagt werden.

Die 12.590 Zuschauer am Fürther Ronhof mussten sich zähe 20 Minuten lang gedulden, ehe ein Hauch von Torgefahr aufkam. Ein 30-Meter-Schuss von Paul Seguin streifte knapp am Gäste-Gehäuse vorbei. Fürth brachte danach langsam Leben in sein Offensivspiel. Daniel Keita-Ruel verpasste eine Flanke von David Raum fünf Meter vor dem Dresdner Tor um eine Scheitelspitze (26.), Seguin nickte die Kugel nach einer Freistoß-Hereingabe am kurzen Pfosten vorbei (43.).

Gegen Mitte der zweiten Halbzeit legte Fürth spielerisch noch etwas drauf und wäre fast belohnt worden: Kapitän Marco Caligiuri traf bei einem schnell vorgetragenen Konter per artistischem Drehschuss den Pfosten (61.). Dynamo-Keeper Markus Schubert verhinderte zudem mit einem starken Reflex gegen Julian Green (76.) eine Niederlage. Nach vorne brachte Dresden nichts mehr zustande.

Der andere Derby-Held Erich Berko, der den 3:1-Endstand im Derby markierte, wurde durch den auffälligeren Haris Duljevic ersetzt. Weil Jannik Müller bei der Erwärmung Probleme im linken Oberschenkel bekommt, steht plötzlich Jannis Nikolaou auf dem Platz. Dann rollt endlich der Ball.

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Temporeiches Kampfspiel! Dynamo Dresden holte im Nachholspiel bei Greuther Fürth ein torloses Remis. Neu-Chefcoach Cristian Fiel bleibt auch im vierten Liga-Duell unter seiner Regie ungeschlagen. Am Schluss war sogar mehr drin…

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