Ticker: Dresden bekommt eigenes Monopoly - MDR
Endlich bekommt Dresden auch ein eigenes Monopoly
Dresden bekommt zum Ende des Jahres eine neue eigene Monopoly-Edition. Ob Semperoper, Goldener Reiter oder die Gläserne Manufaktur, viele Wahrzeichen der Elbmetropole sollen ihren Platz im Spiel finden. Bei der Gestaltung des Brettspielklassikers dürfen auch die Bürger ein Wörtchen mitreden und bis zum 14. April Vorschläge für Straßen und Sehenswürdigkeiten einreichen.

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Februar weiter leicht gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die jährliche Teuerungsrate im vergangenen Monat bei 1,5 Prozent, im Januar waren es 1,4 Prozent. Den Daten zufolge verteuerte sich vor allem Energie, dabei an erster Stelle Heizöl gefolgt von Strom. Auch bei Nahrungsmitteln verstärkte sich der Preisauftrieb. Verbraucher mussten besonders für Gemüse und Speisefette wie Butter mehr bezahlen.

Freital ist ab heute Gastgeber für die Dresdner Stadtbaumtage. Rund 150 Experten beraten bis morgen über den Zustand von Straßenbäumen und die Baumpflege. Außerdem wolle Freital zeigen, wie sich der ehemalige Industriestandort zu einer grünen Stadt gewandelt hat, so Stadtsprecher Mathias Weigel.

Vorbestellungen für das auf 10.000 Exemplare limitierte Brettspiel sind ab sofort möglich. Vor mehr als zehn Jahren gab es schon einmal ein Dresden-Monopoly. Die auf 1 000 Stück limitierte Version war allerdings schnell vergriffen

Die Deges Fernstraßenplanungs- und Bau GmbH will heute Abend in einem Bürgerforum in Lichtenau über den Planungsstand zum Neubau der B107 informieren. Mit der neuen Bundesstraße im Osten der Stadt Chemnitz entstehe eine leistungsfähige Straßentangente als Fortführung des Südverbundes Chemnitz zwischen der Frankenberger und der Augustusburger Straße, so die Deges. Die neue Strecke soll den Verkehr der auf das Stadtzentrum zulaufenden Bundesstraßen 169 und 173 aufnehmen und verteilen.

“Es ist ein Spiel für die Einwohner der Landeshauptstadt”, erklärt Freitag. Deswegen fordert er die Dresdner auf, selbst Anregungen für Straßen und Sehenswürdigkeiten zu geben.

Die Lausitzer Füchse haben Stadionverbote elf Personen ausgesprochen. Bei dem Eishockeyspiel gegen Crimmitschau Anfang März waren diese Leute für Unruhen und Ausschreitungen während des Spiels verantwortlich gewesen. Da die Stadionverbote vorerst nur für die Eisarena Weißwasser gelten, wurde durch die Clubführung der Antrag gestellt, diese Verbote deutschlandweit auszuweiten. In Absprache mit der Polizei und dem Sicherheitsdienst wird außerdem künftig noch mehr Personal bei den Heimspielen eingesetzt.

Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an und wehren sich teilweise gewaltsam gegen staatliche Maßnahmen. Jetzt will die Justiz in Sachsen härter gegen sie vorgehen.

Die sächsische Justiz will Straftaten sogenannter Reichsbürger härter bestrafen. Gleiches gelte für Täter, die Rettungskräfte, Amtsträger oder Polizisten angreifen. Justizminister Sebastian Gemkow sagte im Landtag, solche Straftaten richteten sich nicht nur gegen die betroffenen Personen. Sie seien auch ein Angriff auf die öffentliche Sicherheit. Sie würden zudem das staatliche Gewaltmonopol untergraben. Solche Taten müssten mit aller Entschiedenheit verfolgt und geahndet werden. Gemkow forderte, dass grundsätzlich eine Anklage erhoben oder der Erlass eines Strafbefehls beantragt werde.

Im Rahmen der Deichbauarbeiten an der Elbe bei Zwethau sind viele Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe das Gelände gründlich beräumt, sagte Wolfgang Stützer von der Landestalsperrenverwaltung. Es seien Reste einer Flakstellung gewesen. Man haben 100 Granaten, viele Kartuschen und Zünder geborgen. Vier Granaten habe man vor Ort sprengen müssen. In dem vier Kilometer langen Deich von Zwethau bis zum Brückenkopf Torgau werden Spundwände eingebracht. Die Baukosten betragen bis zu sechs Millionen Euro, die vom Bund finanziert werden. Die Arbeiten sollen bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Anlässlich des internationalen Jahres der Lachse werden 10.000 Junglachse in die Müglitz gesetzt. Die ersten 5.000 werden heute aus der Lachszucht in Langburkersdorf angeliefert, wie der Anglerverband “Elbflorenz” Dresden mitteilte. Er trägt auch die Kosten. Der Verband setzt schon seit vielen Jahren im Rahmen des Landesprogramms “Elbelachs 2000” Junglachse in die Müglitz. Der Fluss ist das wichtigste Lachslaichgewässer neben dem Lachsbach in Bad Schandau.

Das bei einem Sturm im Januar zum Teil eingestürzte Haus in der Bautzener Töpferstraße 29 wird derzeit abgerissen. Die Straße ist an der Stelle voll gesperrt. Ziel der Arbeiten sei es, die Straße bald wieder freizugeben, teilte die Stadtverwaltung Bautzen MDR SACHSEN mit. Neuer Eigentümer der Ruine ist die Bautzener Firma Baucom.

Die sächsische Industrie hat im vergangenen Jahr beim Umsatz zugelegt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz lag er bei 62,1 Milliarden Euro Das waren 2,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Inlandsumsätze haben sich mit einem Plus von 3 Prozent besser entwickelt als das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 0,7 Prozent. Der Einzelhandel setze 2,8 Prozent mehr um als im Jahr davor, preisbereinigt war es ein Plus von 1,1 Prozent.

Ein Einbrecher hat in einem Leipziger Restaurant einen hochwertigen Kaffeeautomaten gestohlen. Wie die Polizei heute mitteilte, stieg ein unbekannter Täter zwischen Dienstag- und Mittwochnachmittag durch ein Fenster im Obergeschoss des Gebäudes ein und riss den Kaffeeautomaten im Wert von 6.000 Euro von der Wand. Dabei wurde auch eine Wasserleitung beschädigt. Es entstand ein Wasserschaden, dessen Höhe zunächst nicht bekannt war.

Das Landgericht Dresden muss wegen eines Formfehlers einen neunmonatigen Prozess noch einmal neu aufrollen. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil für einen 26 Jahre alten Deutsch-Irakers aufgehoben, weil die Unterschrift des Richters fehlte. Nun muss eine andere Kammer am Landgericht erneut verhandeln. Der 26-Jährige war im April 2018 wegen Körperverletzung, sexueller Nötigung und Handels mit rund 35 Kilogramm Marihuana zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nachdem er zweieinhalb Jahre in Untersuchungshaft saß, wurde der Haftbefehl vergangene Woche außer Vollzug gesetzt. Es ist offen, wann der Fall erneut verhandelt wird. Gegenwärtig läuft noch ein weiterer Prozess am Landgericht gegen den 26-Jährigen.

Eine Bürgerversammlung in Bischofswerda hat sich am Abend mit dem leer stehenden Kulturhaus beschäftigt. Die Stadt hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Daraus wurden zwei Nutzungsvorschläge vorgestellt. Weitere zehn Vorschläge kamen von Einwohnern aus Bischofswerda.

Kassenpatienten sollen künftig schneller und einfacher an Termine bei Ärzten kommen. Das ist das Ziel eines Gesetzes, das der Bundestag beschlossen hat. Außerdem soll es zukünftig mehr Zuschüsse für Zahnersatz geben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das geplante Gesetz für schnellere Arzttermine gegen Kritik verteidigt. Das Gesetz sei eines der größten Aufregerthemen im Gesundheitswesen, sagte Spahn im ZDF, da gesetzlich Versicherte gegenüber Privatversicherten oft zu lange auf einen Termin warten müssten. Spahn reagierte auch auf Befürchtungen, die hohen Zusatzkosten für die Neuregelung müssten letztlich Kassenpatienten tragen. Klar sei, dass die Ausgaben über die Beiträge finanziert werden müssten, dafür gebe es aber im Moment sehr hohe Rücklagen und Überschüsse, sagte der CDU-Politiker. Der Bundestag soll heute ein Gesetz beschließen, das Kassenpatienten zu schnelleren Terminen verhelfen soll.

Nach einem Raubüberfall in einem Dresdner Hotel fahndet die Polizei nach dem Täter. Der Mann hatte in der Nacht zum Sonntag das Hotel an der Hansastraße betreten und vom Rezeptionisten Geld gefordert. Der Täter nahm eine dreistellige Summe aus einer Kasse und floh. Er soll zwischen 30 und 40 Jahre alt sein und etwa 1,75 Meter groß. Er trug er einen dunklen Kapuzenpullover und eine dunkle Hose.

In allen Zügen der mitteldeutschen S-Bahn gibt es jetzt kostenloses Wlan. Das teilte der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig mit. In den vergangenen Monaten wurden 51 Triebwagen der S-Bahn Mitteldeutschland entsprechend ausgerüstet.

Der Leipziger Stadtrat hat gestern die Weichen für zwei neue große Wohnviertel gestellt. Für die Bebauung am Bayrischen Bahnhof wurde der Vertrag mit der Stadtbau AG einstimmig beschlossen. Für den Eutritzscher Freiladebahnhof wurde der Masterplan mit geringen Detailänderungen abgesegnet. Diese waren nötig geworden, weil die Stadt erst wenige Tage vor der Sitzung davon erfahren hatte, dass das 25 Hektar große Areal inzwischen verkauft wurde. In beiden Vierteln sollen Wohnungen für insgesamt rund 5.000 Menschen entstehen. 30 Prozent mietpreisgebundener Wohnraum sind angedacht.

Fahrplanunterlagen der Tschechischen Staatsbahn (ČD) sorgen derzeit für Verwirrung. In den unter anderem bei Lok-Report.de veröffentlichten Fahrplan fährt das Eurocity-Paar 258/259 ab Dezember nur noch zwischen Prag und Děčín. Derzeit verkehrt  der Zug sonntags bis freitags in der Relation Prag – Dresden – Leipzig.  Die Fernverkehrssparte der Deutschen Bahn bestätigt die mögliche Einstellung des Zuges auf deutscher Seite nicht. Derzeit liefen die Gespräche mit der Tschechischen Staatsbahn zur Angebotsplanung im neuen Fahrplan ab Dezember 2019. Ziel sei die Weiterentwicklung attraktiver Verbindungen zwischen Deutschland und Tschechien, so der Sprecher. Die Tschechische Staatsbahn spricht auf Anfrage bei den Fahrplantabellen von Arbeitspapieren des tschechischen Transportministeriums.

Die Stadt Leipzig wird aus dem Digitalpakt des Bundesbildungsministeriums rund 24 Millionen Euro für die Ausstattung von Schulen mit Computern und Tablets erhalten. Das teilte Oberbürgermeister Burkhard Jung dem Stadtrat mit. Gemeinsam mit den Schulen sollen nun Konzepte für die digitalen Klassenzimmer entwickelt werden.

Nach den Vorfällen beim Chemnitzer FC am Sonnabend wollen Stadträte und CFC-Insolvenzverwalter Klaus Siemon das weitere Vorgehen besprechen. Geplant ist ein Treffen heute Nachmittag im Chemnitzer Rathaus. Insolvenzverwalter Siemon habe außer Pro Chemnitz alle Stadtratsfraktionen zu diesem Treffen eingeladen. Ziel sei es, einen Aufklärungsprozess zu beginnen. Aus Kreisen der Linken Stadtratsfraktion wurde mitgeteilt, dass auch die Finanzierung des Vereins durch die Stadt eine Rolle spielen soll. Es müsse geklärt werden, unter welchen Bedingungen eine finanzielle Förderung überhaupt möglich sei.

Das härtere Vorgehen der sächsischen Justiz bei Bagatelldelikten hat im Landtag zu einem Schlagabtausch geführt. Vor allem die Linke lehnte die Verfügung von Justizminister Sebastian Gemkow und Generalstaatsanwalt Hans Strobl ab. Diese sieht vor, schon bei Schäden ab zehn Euro Anklage zu erheben. Der Linkenabgeordnete Klaus Bartl bezeichnete die Weisung als Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz. In Sachsen werde künftig anderes Recht gesprochen, weil Verfahren wegen Geringfügigkeit nicht mehr eingestellt würden. Die CDU verteidigte den Kurs. Gerade beim Thema Crystal, aber auch bei kleinen Ladendiebstählen setze man auf eine Null-Toleranz-Politik.

Auf den Autobahnen um Leipzig haben sich gestern Nachmittag zwei schwere Unfälle mit Lastwagen ereignet. Nach Angaben der Polizei fuhr auf der A9 am Schkeuditzer Kreuz ein Transporter auf einen Lkw auf. Der Autofahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit und ins Krankenhaus gebracht werden. Auf der A72 bei Geithain fuhr ein Autofahrer, der Richtung Hof unterwegs war, mit seinem Transporter auf einen Lastwagen auf und wurde schwer verletzt.

Dem Sächsischen Landtag sind rund 3.500 Unterschriften für einen Radweg von Dresden nach Weinböhla übergeben worden. Die Bürger fordern einen baulich getrennten Radweg entlang der Staatsstraßen 80 und 81. Zurzeit müssen Radfahrer dort auf der Fahrbahn fahren. Die Unterschriftensammlung war Anfang Dezember gestartet worden, nachdem ein Radfahrer auf der S81 verunglückt war. Der Unfall ereignete sich zwischen Friedewald und Auer.

Die Elbfähre zwischen Ober- und Niederrathen ist jetzt wieder repariert und in Betrieb. Der Fährbetrieb in Kurort Rathen war am Dienstagabend eingestellt worden, nachdem es Probleme mit der Schiffsschraube gab. Ein im Wasser treibender Baumstamm hatte sich in der Schraube verkeilt. In einer Werft in Dresden-Laubegast wurde die Motorfähre repariert und danach wieder nach Rathen gefahren.

Die Freiwillige Feuerwehr in Aue übergibt heute ein ausgemustertes Löschfahrzeug an Feuerwehrkollegen aus Rumänien. Neben dem Fahrzeug gehen noch weitere Spenden auf Reisen, so Kinderspielzeug, Bekleidung und Hygieneartikel.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im … Hörfunk | MDR SACHSEN – Das Sachsenradio | ab 5:00 UhrFernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Staus und Sperrungen, Blitzer und Baustellen – alle aktuellen Informationen. Dazu die Flugpläne der Flughäfen Leipzig / Halle, Dresden und Erfurt.

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"Landgericht Dresden: Urteil gegen einen Drogendealer wegen Formfehler aufgehoben" Wenn heute 01.April wäre, ok, da hätte ich über diese Meldung geschmunzelt. So aber, bleibt nur ein Kopfschütteln. nach zweieinhalb Jahren stellt man fest, es fehlt eine Unterschrift eines Richters unter das Urteil. Wie ist so etwas möglich ? Einmal, dass der Richter eine Unterschrift vergisst, zum zweiten, sonst wird doch auch alles zwei, dreimal kontrolliert. Der Deutsch-Iraker wird ins Gefängnis gesteckt und keiner kontrolliert, ob das überhaupt rechtens ist. ? Jetzt soll neu verhandelt werden. Normalerweise müssten die Schuldigen (Richter, Justizbeamte, usw.) die Kosten tragen (Gerichtsverhandlung, zweieinhalb Jahre Haft, alle Nebenkosten). Der Schuldige, der Deutsch-Iraker, wird sicherlich mittellos sein. Und wer bezahlt dann für ihn ? Na, Steuerzahler in diesem Deutschland, ich habe eine Ahnung, ihr auch ?

Während (und das mag in Sachsen noch recht harmlos sein, ok) in der Bundesrepublik riesige Clans und Mafiastrukturen fast unbehelligt ihr organisiertes Verbrechen betreiben, während durch offenkundige Finanzverbrechen (Offshore-Geschäfte, Panama-papers etc) Multimilliarden dem Volk und Steuerzahler geraubt werden und fast gänzlich straffrei bleiben, während die Zahl der Einbrüche und Körperverletzungen steigt (da nützt es auch nichts, dass in der Gesamtbilanz der Kriminalität ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, bedingt durch die Bereiche, die den normalen Menschen nicht tangieren) und während Richter und Staatsanwälte Personalmangel, während all dessen will man wie Helden in Strumpfhosen an Bagatelldelikte gehen mit voller Härte, chapeau chapeau, ganz großes Armutszeugnis!!

man wird schon im links-grünen Lager wissen,warum man so vehement gegen dieses neue Gesetz ist! Nachtigall,ich hör dir trapsen!