Berlin spendiert 12,8 Mio. euro Dresdner Fernsehturm kann wieder eröffnen
Berlin spendiert 12,8 Mio: Dresdner Fernsehturm kann wieder eröffnen
Dresden/Berlin – Es ist entschieden und es ist eine Sensation! Dresden soll seinen Fernsehturm wieder für Besucher öffnen können! Der Bundestag hat heute entschieden, 12,8 Millionen Euro im Rahmen der Denkmalförderung bereitzustellen, um sich an den Kosten zu beteiligen.

Dazu teilt Sachsens früherer Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD), der aktuell im verantwortlichen Ausschluss in der Berlin sitzt, mit:

Der Dresdner Fernsehturm ist heute Thema im Haushaltsausschuss des Bundestages: Nach Informationen der “Dresdner Neuesten Nachrichten” soll ein Zuschuss für die Wiedereröffnung beschlossen werden. Insgesamt bestehe ein Finanzbedarf von 20 Millionen Euro, davon könnte der Bund zehn Millionen Euro übernehmen, der Freistaat und die Stadt Dresden jeweils fünf Millionen. Nach Angaben der Zeitung hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert seine Kontakte zum früheren sächsischen Wirtschaftsminister Thomas Jurk genutzt, der jetzt im Haushaltsausschuss sitzt. Die Aussichtskanzel des Fernsehturms war zu DDR-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel der Dresdner und ihrer Gäste.

“Endlich: Die Sendepause für Besucher auf dem Dresdner Fernsehturm wird bald vorbei sein. Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss meinem Antrag gefolgt ist.

In Sachsen wurde erneut ein Landwein mit Rückständen unerlaubter Pflanzenschutzmittel aus dem Verkehr gezogen. Eine Referentin des sächsischen Verbraucherschutzministeriums bestätigte einen entsprechenden Zeitungsbericht. Ferner seien unerlaubte Rückstände auch in zwei Federweißer nachgewiesen worden. Der Most war allerdings dem Bericht zufolge ausgetrunken, als die Ergebnisse vorlagen. Landweine, Schaumweine und Federweißer werden stichprobenartig kontrolliert, während seit 2016 alle Qualitäts- und Prädikatsweine verbindlich auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln geprüft werden. Die Kosten von etwa 250 Euro je Wein trägt der Steuerzahler.

Die Gelder stellen wir als Bundestag bereit, damit in naher Zukunft die Bauarbeiten für die Wiedereröffnung des Turmes beginnen können und er dadurch wieder öffentlich begehbar wird. Auch die einst beliebte Aussichtsplattform soll endlich wieder nutzbar werden.”

Zwingende Voraussetzung sei nun eine brandschutztechnische Sanierung sowie der Bau neuer Aufzüge und der Bau neuer, größerer Parkplätze im Umfeld des Turmes.

In sächsischem Wein ist erneut ein nicht zugelassenes Pflanzenschutzmittel nachgewiesen worden. Das berichtet die “Sächsische Zeitung” und beruft sich auf das für Verbraucherschutz zuständige Sozialministerium. Demnach wurden die Rückstände in Proben von Federweißer und Landwein gefunden. Betroffen seien drei Weinbaubetriebe. Um welche Wirkstoffe es sich konkret handelt, teilte das Sozialministerium nicht mit. Landweine und Federweißer werden nur stichprobenartig kontrolliert und fallen nicht unter die vorgeschriebene Vollkontrolle der Qualitäts- und Prädikatsweine, die seit September 2016 gilt.

Der SPD-Politiker erklärt, was nun die nächsten Schritt sind: “Nach einer positiven Entscheidung über den Zuwendungsbescheid werden im nächsten Schritt die notwendigen Baumaßnahmen ausgeschrieben und ein langfristiger Betreiber gesucht. Ich freue mich, dass die Deutsche Funkturm mit ihrer langjährigen Erfahrung, u.a. aus der erfolgreichen Sanierung des Hamburger Fernsehturms, das Projekt an den Elbhängen unterstützt.”

“Der Dresdner Fernsehturm ist nicht nur ein wichtiger Funkstandort, sondern auch ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt, dem Freistaat und dem Bund an der Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit zu arbeiten”, sagt auch Bruno Jacobfeuerborn, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFMG Deutsche Funkturm GmbH.

Die Bundespolizei hat den Dresdner Hauptbahnhof nach dem Fund einer verdächtigen Gürteltasche evakuiert. Ein alarmierter Entschärfungsdienst fand in der Tasche ein selbst zusammengebautes technisches Gerät, das anschließend unschädlich gemacht wurde. Ein Bundespolizeisprecher sagte, die Spurensicherung prüfe nun, ob es sich um eine Bombe handelte. Die Tasche war in einem Zug liegengelassen und später bei der Deutschen Bahn abgegeben worden. Aufgrund der Sperrung war der komplette Zugverkehr am Hauptbahnhof eingestellt. Noch bis Mittag sollen einige Gleise für den Zugverkehr gesperrt bleiben.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (43): Der Fernsehturm liegt den Dresdnern sehr am Herzen. Deshalb freue ich mich, dass es gelungen ist, Geld vom Bund zu akquirieren. Für seinen Einsatz dafür möchte ich dem Bundestagsabgeordneten Thomas Jurk danken. Die Chance für eine Wiedereröffnung der einst so beliebten Aussichtsplattform und des Restaurants für die Dresdner und ihre Gäste war noch nie so gut wie jetzt. Wir sollten sie beherzt ergreifen. Daher wird auch der Freistaat das Projekt unterstützen.

Fast 450 Aussteller aus 19 Ländern kommen ab heute auf der Messe Denkmal 2018 in Leipzig zusammen. Bis Sonnabend stehen Themen wie der Schutz von Kulturgütern und Restauration auf dem Programm. Bei Schauvorführungen soll unter anderem gezeigt werden, wie eine Kirchturmhaube errichtet wird. Außerdem stehen nach Messe-Angaben Themen wie Holzbearbeitung in der Denkmalpflege und Innenausstattung historischer Räume im Fokus. Laut sächsischem Innenministerium gibt es derzeit insgesamt rund 102.000 Kulturdenkmale im Freistaat.

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (47): Eine Machbarkeitsstudie und ein Betreiberkonzept liegen auf dem Tisch. Wir sind auf einem guten Weg. Mit diesem Rückenwind aus Berlin können wir zielorientiert weiterarbeiten. Es gibt eine Perspektive für den Dresdner Fernsehturm und das freut mich als Dresdner ganz besonders. Das wird ein gutes Stück Arbeit, aber wir sind dem Ziel deutlich näher. Mit dieser Finanzierungsoption gibt es die berechtigte Hoffnung, sich auf eine Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturmes zu freuen.”

Knapp drei Monate nach dem Angriff auf zwei Polizisten in Plauen müssen die drei mutmaßlichen Täter vor Gericht. Gegen drei Männer im Alter von 16 bis 38 Jahren wurde Anklage erhoben, teilte die Staatsanwaltschaft Zwickau am Donnerstag mit. Das Trio soll am 16. August in der Innenstadt versucht haben, die Festnahme eines anderen Mannes zu verhindern. Die beiden Polizisten wurden bei der Attacke leicht verletzt. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen, weil die Tat gefilmt und ins Internet gestellt wurde.

Dresden – Das jahrelange Tauziehen um die Zukunft des Dresdner Fernsehturms könnte heute eine entscheidende Wendung erfahren. Der Bund will heute über eine Förderung in Millionenhöhe für die Sanierung des Dresdner Wahrzeichens entscheiden!

Heute wird in einem Waldgebiet bei Altenberg der Kampfmittelbeseitigungsdienst Munition aus dem Zweiten Weltkrieg sprengen. Sie wurde bei Suchmaßnahmen entdeckt und muss aufgrund ihrer Verwitterung vor Ort unschädlich gemacht werden. Es handelt sich um Panzer- sowie Hand- und Gewehrgranaten. Die Sprengung ist für 11:00 Uhr geplant. Knapp 40 Polizisten werden das Waldstück abriegeln. Erst in der vergangenen Woche war in der Dippoldiswalder Heide Munition gesprengt worden.

Wie die DNN exklusiv berichtet, sollen heute Gelder aus einem Topf für Denkmalpflege für das Großprojekt freigegeben werden. Etwa 30 Projekte könnten bundesweit profitieren.

Konkret geht es um ein Paket von etwa 20 Millionen Euro allein für den Fernsehturm. Die Hälfte, genauer 12,4 Millionen Euro, will der Bund zahlen, je fünf Millionen Euro müssten das Land Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden beisteuern.

400 000 Euro könnten vom Bund bereits im kommenden Jahr für Planungsleistungen zur Verfügung gestellt werden. Der Rest folgt scheibchenweise.

Ein 47 Jahre alter Mann ist in Chemnitz-Wittgensdorf mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Vorbau eines Wohnhauses kollidiert. Bei dem Unfall gestern Abend erlitt der Mann nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen. Das Auto des 47-Jährigen durchbrach einen Zaun und blieb unter einem Vordach stecken. Warum der Mann von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar.

Alls Grundlage soll ein Konzept der städtischen Entwicklungsgesellschaft Stesad gedient haben, die seit diesem Frühjahr Möglichkeiten prüft, wie der Fernsehturm reaktiviert werden kann.

Bei Bauarbeiten ist gestern ein Minibagger mit Fahrer in Dresden-Coschütz in eine knapp 2 Meter tiefe Baugrube gestürzt. Der Bagger lag nach Angaben der Feuerwehr bei Eintreffen der Rettungskräfte kopfüber in der Baugrube. Der verletzte Baggerfahrer konnte geborgen und in eine Klinik gebracht werden. Im Einsatz waren neben Notarzt, Rettungsdienst und Höhenretter.

Das Konzept soll sich an der Sanierung des Hamburger Heinrich-Hertz-Turms orientieren, die vergangenes Jahr beschlossen wurde. Auch dort trägt der Bund die Hälfte der Kosten – in Hamburg sind insgesamt 37 Millionen geplant.

Im Gegenzug soll die Deutsche Funkturm GmbH als Eigentümer garantieren, dass der Turm für die Bevölkerung mindestens 20 Jahre lang zugänglich ist.

Die Dresdner Pläne gehen noch weiter: Laut DNN seien sogar Hotelzimmer im oberen Bereich des Fernsehturms geplant.

Das wäre ein echter Coup – auch für Oberbürgermeister Dirk Hilbert (46, FDP), der für die Initiative im Bund seine Kontakte nach Berlin genutzt haben soll. Dabei hatte er Fragen zu einer möglichen Sanierung zuletzt konsequent von sich gewiesen.

Noch bei den Haushaltsplanungen Ende August hatte Hilbert betont: Das ist noch kein Thema für den aktuellen Haushalt.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im … Hörfunk | MDR SACHSEN – Das Sachsenradio | ab 5:00 UhrFernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Dresdner Politiker reagieren begeistert. “Hier bietet sich eine historische Chance unseren Fernsehturm zu sanieren und wieder zu öffnen”, so FDP-Chef Holger Zastrow (49), der die fehlenden Millionen im Doppelhaushalt der Stadt verankern will.

Und Linke-Chef André Schollbach (40) sagt: “Es wäre wunderbar, wenn der Fernsehturm aus seinem Dornröschenschlaf erweckt werden könnte.”

Dresden – Noch vor einem Jahr schien alles aus. Eine Machbarkeitsstudie der Stadt erteilte der Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms de facto eine Absage. Nicht rentabel hieß es damals. Seit Donnerstag aber ist alles anders.

Insgesamt 12,42 Millionen Euro machte der Haushaltsausschuss des Bundestages jetzt für die Sanierung locker – finanziert aus dem Denkmalschutztopf des Bundes. Dazu gibts schon mal 400.000 Euro vorab für die Planung. Den Antrag im Bundestagsausschuss hatte der sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk (56, SPD) gestellt – in Abstimmung mit OB Dirk Hilbert (46, FDP).

Denn ausschlaggebend für das Okay war ein Konzept der Stadt, neben Gastronomie und Ausflugsgeschäft auch Hotelzimmer im Fernsehturm einzurichten. Kosten etwa 22 Mio. Euro. Damit würde der Betrieb absehbar rentabel. Je fünf Mio. Euro sollen sich Stadt und Freistaat teilen.

Es wäre ganz wunderbar, wenn der Fernsehturm aus seinem Dornröschenschlaf geweckt würde, sagte Linken-Fraktionschef und Rot-Rot-Grün-Mehrheitsführer André Schollbach (40) zu BILD.

FDP-Stadtrat Holger Zastrow (49), Fernsehturm-Fan der ersten Stunde, mahnte unterdessen: Dresden muss die historische Chance jetzt nutzen. Sachsens MP Michael Kretschmer (43, CDU) versprach: Der Freistaat wird das Projekt unterstützen.

Wann die Dresdner tatsächlich wieder rauf können, ist allerdings offen und hängt von Eigentümer und Telekom-Tochter Deutsche Funkturm GmbH ab. Deren Chef Bruno Jacobfeuerborn (58): Wir freuen uns, an der Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit zu arbeiten.