Borussia Dortmund: BVB gibt Abwehr-Juwel ab - Derwesten.de
Hoffmann: Der VfB hat uns an die Wand gespielt
Benjamin Hoffmann (Borussia Dortmund) zum Spiel: “Ich möchte an den VfB Stuttgart ein Kompliment aussprechen. Es war ein wahnsinniges Spiel und zu einem wahnsinnigen Spiel gehören immer zwei Mannschaften. Der VfB hat vor allem in der ersten Halbzeit phasenweise Fußball zelebriert und uns an die Wand gespielt, das kann man ruhig schon so sagen. Ich finde, dass meine Mannschaft gezeigt hat, dass sie einen Punch hat. Sie haben auch in der Halbzeit (1:3 Rückstand) noch an sich geglaubt und haben immer gesagt “Ok, es geht darum wieder zurück ins Spiel zu finden und an die eigene Stärke zu glauben und die eigenen Stärken ins Spiel zu bringen.” Und dann gebe ich zu: Die Rote Karte hilft uns im Spielverlauf, aber auch die muss man sich erarbeiten. Man muss die 1:1-Situationen suchen und für sich nutzen. Und dafür, wie es meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit dann gemacht hat, gibt es einfach ein Riesenkompliment.”

Daniel Teufel (VfB Stuttgart) zum Spiel: “Der Spielverlauf war brutal. Ich glaube wenn wir zu elft zu Ende gespielt hätten, wäre es für Dortmund schwer geworden uns zu knacken. Es ist eine Erfahrung für die Jungs, dass Spiele auch mal anders laufen können. Aktuell sind die Jungs total enttäuscht und trotzdem gebührt unserer Mannschaft ein großes Kompliment. Wir haben eine tolle Saison gespielt, sind süddeutscher Meister geworden, haben den DFB-Pokal geholt und sind Zweiter bei den deutschen Meisterschaften. Auch wenn es aktuell weh tut: Glückwunsch an Borussia Dortmund. Ich hoffe, dass unsere Jungs aus dieser Niederlage gestärkt hervorgehen, das gehört eben zum Sport dazu. Deshalb Enttäuschung jetzt ja, das Abschütteln, stärker zurückkommen.”

   Stuttgart hatte vor 8010 Zuschauern nach Toren von Antonis Aidonis (2.), Leon Dajaku (15.) und Lilian Egloff (26.) zur Pause zwar mit 3:1 in Führung gelegen, nach einer Roten Karte für Luca Mack (51.) aber fast die komplette zweite Hälfte in Unterzahl spielen müssen. Die Schwaben verpassten es danach, als erstes U19-Team das Double aus Pokalsieg und deutscher Meisterschaft zu gewinnen. Die Borussia hatte bereits 2016 und 2017 die A-Junioren-Meisterschaft gewonnen.

Benjamin Hoffmann (Borussia Dortmund) zu seinem letzten Spiel als U-19-Coach: “Es ist sehr emotional, denn vor vier Jahren fing ich im Leistungsbereich von Borussia Dortmund an und habe das Finale in der U 17 gegen Leverkusen erlebt, das haben wir verloren. Dann ein Jahr später in der U 19, gegen Bayern München ein fantastisches Spiel vor 33.000 Zuschauern. Und jetzt schließt sich der Kreis. Zwei Jahre später nochmal ein Finale zu erreichen war schon riesig. Es war auch total emotional die Jungs jetzt weiterzugeben, den letzten Schritt machen zu lassen. Für mich ist es einfach ein schönes Geschenk, das mir die Jungs zum Abschied gemacht haben, dafür bin ich sehr dankbar.”

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Die U19 gewinnt in Großaspach das Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 5:3 gegen den VfB Stuttgart, holt nach 2016 und 2017 die Schale zum dritten Mal.Damit machte sies besser als die Dortmunder Profis um Cheftrainer Lucien Favre (61), die trotz 9-Punkte-Vorsprungs nur Vize hinter den Bayern wurden.

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Aber was war das am Sonntag für ein Drama-Sieg! Borussias Talente von Trainer Benjamin Hoffmann (39) lagen schon nach 55 Sekunden durch ein Eigentor von Ramzi mit 0:1 hinten.Pherai konnte zwar sieben Minuten später ausgleichen, doch danach drehten die Schwaben richtig auf, machten per Doppelschlag vor der Pause (15./25.) scheinbar alles klar.Doch denkste! Nach Wiederanpfiff kippte die Partie. Ausgelöst durch Rot für VfB-Kapitän Mack (63./Notbremse). Der BVB witterte seine Chance, gab Vollgas. Pherai (57.), Besong (77./80.) und Zauner (90.) krönten die Aufholjagd.

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Jürgen Klopp (51) hat es geschafft: Champions-League-Sieger mit dem FC Liverpool! BILD berichtet von der Heimkehr.

Hoffmann stolz bei Sport1: In der Pause haben wir den Jungs gesagt, dass wir nichts mehr zu verlieren haben. Die Geschichte ist sehr emotional. Diese Nacht wird durchgefeiert.